Aktuell steht Superman sehr stark im Zentrum des DCU. Doch wir wissen bereits, dass auch Batman in dieser Welt existiert. In der Animationsserie „Creature Commandos“ war die ikonische Figur sogar bereits zu sehen. Es wird erwartet, dass er früher oder später auch seinen ersten Live-Action-Auftritt im aktuellen Universum von James Gunn hat. Im Hintergrund laufen so auch die Arbeiten an einem Drehbuch für einen „Batman“-Film. Doch wer wird den dunklen Ritter dann spielen?
Immer wieder bringen Fans dabei Chris Pratt ins Spiel, der seit diesem Wochenende mit „Mercy“ in den deutschen Kinos zu sehen ist. In einem ausführlichen Interview im Podcast HappySadConfused hat der jetzt der Idee aber eine Absage erteilt, obwohl er es – wenn auch etwas scherzhaft – James Gunn selbst gepitcht hat.
Chris Pratt: "Ich werde nicht Batman spielen!"
In dem rund 45 Minuten langen Podcast-Interview geht es unter anderem darum, wie James Gunn die Karriere von Chris Pratt befördert und so dessen Leben verändert hat, in dem er damals gegen Widerstände dafür eintrat, den Schauspieler in „Guardians Of The Galaxy“ zu besetzen. Seitdem verbindet beide eine Freundschaft – und sowohl Gunn als auch Pratt verrieten in der Vergangenheit, dass sie wieder zusammenarbeiten werden. Pratt werde eine Rolle im DCU übernehmen. Viele Fans wussten auch direkt, in welcher Rolle sie den Schauspieler sehen wollen: als Batman!
Wie Pratt jetzt im Interview verriet, habe er Gunn deswegen sogar ein mit Photoshop bearbeitetes Bild von sich in der Batman-Maske geschickt. Doch die Reaktion des Filmemachers war sehr ernüchternd:
Mit „Er sagte nur ‚Haha‛“, verrät der Schauspieler, dass ihn sein Freund ausgelacht habe. Doch zumindest schafft das Klarheit: „Ich kann jetzt mit Sicherheit sagen, ich werde nicht Batman spielen.“
Der "Guardians Of The Galaxy"-Star beneidet den neuen Batman nicht
Ganz unglücklich ist Chris Pratt aber nicht darüber. Er sei wahrscheinlich ohnehin nie wirklich eine Option gewesen. Zudem ist er überzeugt, dass er nicht der richtige Darsteller für den berühmten Part ist. Er wisse gar nicht, wie er die Figur spielen würde. Man müsse, eine komplett neue Version des dunklen Ritters erfinden, um sich von den bisherigen Inkarnationen – allen voran Christian Bale in der „Dark Knight“-Trilogie – abzuheben, ist Pratt überzeugt. Doch das werde schwierig. Daher liebe er seine Rolle als Star-Lord in „Guardians Of The Galaxy“ so. Er war der erste, der die Figur verkörpert hat, niemand habe ihn mit anderen Schauspielern verglichen.
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Bis sich ein anderer Schauspieler darüber Gedanken machen wird, wie man Batman verkörpern kann, könnte es übrigens noch dauern. James Gunn ließt zuletzt durchblicken, dass die Figur aktuell gar nicht so eine große Priorität hat, weil der Fokus erst einmal auf den in einem eigenen Universum spielenden „The Batman 2“ mit Robert Pattinson liegt.
Und welche Rolle spielt Pratt stattdessen im DCU? Darüber schweigt er noch – auch weil er es wohl noch nicht weiß. Im Podcast HappySadConfused verrät Pratt, dass er über das Thema (neben vielen anderen) zwar mit Gunn rede, es aber noch nicht zu einem Ergebnis geführt habe. Wenn er ehrlich sei, habe er noch überhaupt keine Figur im Kopf, die es dann werden könne. Er wisse es einfach nicht, was es am Ende werde. Er wisse aber, dass er wieder mit Gunn arbeiten wolle.
Chris Pratt könnt ihr dieses Wochenende in „Mercy“ im Kino sehen. Nachfolgend haben wir den Trailer für euch: