Tom Hanks spielt legendären Präsidenten - zuletzt gewann der vielleicht beste Schauspieler aller Zeiten für diese Rollen einen Oscar
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Nach Walt Disney, Fred Rogers und Tom Parker verkörpert Tom Hanks demnächst die nächste reale Persönlichkeit – und zwar Abraham Lincoln. Ob er sich damit wohl genau wie Daniel Day-Lewis Chancen auf seinen dritten Oscar ausrechnen darf?

Fox

In seiner mittlerweile fast fünf Jahrzehnte umspannenden Karriere hat Tom Hanks („Geschenkt ist noch zu teuer“) bereits mehrfach in die Rollen bedeutender historischer Persönlichkeiten geschlüpft. In „Saving Mr. Banks“ verkörperte er den legendären Walt Disney, in „Der wunderbare Mr. Rogers“ wurde er zu Amerikas beliebtestem Kinderfernsehmoderator Fred Rogers, und in Steven Spielbergs „Bridge Of Spies“ spielte er den Unterhändler James B. Donovan. Einen US-Präsidenten allerdings hat Hanks in seiner langen Laufbahn bislang noch nie dargestellt.

Das wird sich nun ändern: Wie das Branchenmagazin Deadline berichtet, wird Tom Hanks die Hauptrolle in „Lincoln In The Bardo“ übernehmen – und darin den titelgebenden ehemaligen US-Präsidenten Abraham Lincoln verkörpern. Damit eröffnet sich auch eine recht interessante Parallele: 2012 verkörperte Daniel Day-Lewis in „Lincoln“ ebenfalls den US-Präsidenten und konnte damit seinen dritten Oscar gewinnen. Genau das könnte Hanks jetzt auch gelingen, der bislang für „Forrest Gump“ und „Philadelphia“ jeweils einen Goldjungen abstauben durfte.

Das ist "Lincoln In The Bardo"

Bei „Lincoln In The Bardo“ handelt es sich um die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellerromans von George Saunders, der für das Kino auch selbst das Drehbuch verfassen wird. Regie führt Duke Johnson, bekannt als Co-Regisseur des Animationsfilms „Anomalisa“. Das Projekt setzt auf eine ungewöhnliche erzählerische Form und verbindet Live-Action mit Stop-Motion-Elementen, wobei Tom Hanks in den Realfilm-Sequenzen als Lincoln zu sehen sein wird.

Gerade diese Mischung aus Live-Action und Stop-Motion soll es ermöglichen, besonders intime und emotionale Momente im Leben Abraham Lincolns einzufangen. Im Zentrum der Geschichte steht unter anderem die Beziehung zu seinem kurz zuvor verstorbenen elfjährigen Sohn. „Lincoln In The Bardo“ verhandelt große Themen wie Liebe, Verlust und Trauer und versammelt darüber hinaus eine Vielzahl historischer wie auch fiktiver Figuren, die das Leben des 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten auf ganz unterschiedliche Weise beeinflussten und prägten.

Falls ihr wissen wollt, welchen 80er-Jahre-Film Tom Hanks bis heute bereut, müsst ihr den nachfolgenden Artikel lesen:

"Kein besonders guter Film": Diesen 80er-Jahre-Flop hätte Tom Hanks am liebsten nie gedreht

*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren