Nachdem sie zuvor unter anderem bereits in der Serien-Adaption von Guy Ritchies „Snatch“ mitmischte, gelang Phoebe Dynevor mit „Bridgerton“ endgültig der Durchbruch. In der ersten Staffel des Netflix-Phänomens trat sie als Daphne Bridgerton in Erscheinung – deren Handlungsstrang nach ihrer Hochzeit mit Simon Basset, dem Herzog von Hastings, allerdings als auserzählt gilt. Dennoch dürfen sich Fans der aus Manchester stammenden Mimin jetzt auf ein (neuerliches) Wiedersehen auf Netflix freuen.
Nachdem Dynevor inzwischen auch für den von Netflix eingekauften Thriller „Fair Play“ vor der Kamera stand, macht der „Bridgerton“-Star aktuell einmal mehr gemeinsame Sache mit dem Streaming-Riesen – für einen Film mit vielen Namen. Wurde dieser 2024 noch als „Beneath The Storm“ angekündigt und mit einem Kinostart versehen, folgte schließlich die Umbenennung in „Shiver“ sowie die Verfrachtung zu Netflix, wo der Film im Juli dieses Jahres erscheinen sollte. Nun aber hat sich erneut einiges getan: Der Horror-Thriller soll nun unter dem Titel „Thrash“ erscheinen – und zwar bereits am 10. April 2026!
Das lässt darauf hoffen, dass ein erster Trailer nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen wird. Bis es so weit ist, gibt es jetzt aber schon mal die ersten Bilder aus dem Film – die schon mal richtig spannende Genre-Kost suggerieren (alleine schon das Bild, auf dem ein Hai auf Dynevor zuschwimmt, löst im Verfasser dieses Artikels ein mulmiges Gefühl aus!):
Und dass wir genau diese am Ende auch bekommen, ist mehr als wahrscheinlich. Während der Film in gefühlt jeder Produktionsphase neu benannt wurde, änderte sich an der Besetzung des Regiestuhls nämlich nichts. Und diese ist mit Tommy Wirkola durchaus vielversprechend.
Der gebürtige Norweger hat sich seit seinem Indie-Hit „Dead Snow“ ganz schön gemausert – und nicht nur seine Nazi-Zombie-Sause mit dem in allen Belangen noch besseren „Dead Snow - Red Vs. Dead“ fortgesetzt, sondern sich auch mit „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ sowie „The Trip - Ein mörderisches Wochenende“ als höchst talentierter Genrefilmer erwiesen, der Humor, Horror und Wahnwitz zu einem ebenso kurzweiligen wie erinnerungswürdigen Cocktail vermischen kann. Perfekte Voraussetzungen, um vielleicht auch dem inzwischen etwas ausgelutschten Hai-Horror etwas Neues hinzuzufügen!
Das erwartet euch in "Thrash"
Der von Adam McKay („Don't Look Up“) produzierte Tierhorror-Reißer ist inmitten eines verheerenden Hurrikans angesiedelt, der eine Küstenstadt ins Chaos stürzt. Denn die Bewohnerinnen und Bewohner sehen sich nicht nur gezwungen, gegen die Fluten anzukämpfen, sondern müssen sich auch gegen die mörderischen Raubtiere behaupten, die in den allgegenwärtigen Gewässern ihr Unwesen treiben.
Wer also auch schon mit Alexandre Ajas Kroko-Schocker „Crawl“ seine Freude hatte, dürfte hiermit gewissermaßen das Hai-Pendant dazu bekommen – in dem uns neben Dynevor dann unter anderem auch „Gladiator“- und „Gran Turismo“-Darsteller Djimon Hounsou sowie die Netflix-Abonnent*innen aus der Mystery-Serie „Chilling Adventures Of Sabrina“ bekannte Whitney Peak erwarten.
Zuletzt versuchte sich Tommy Wirkola übrigens zur Abwechslung mal an einem Animationsfilm – mit dem er uns gewissermaßen das freizügig-verruchte Gegenstück zum Pixar-Hit „Alles steht Kopf“ bescherte. Was euch in dem völlig irren Sex-Abenteuer erwartet, haben wir bereits an anderer Stelle etwas näher ausgeführt:
Der wohl versauteste Animationsfilm aller Zeiten feiert heute Premiere – dagegen stinkt selbst "Sausage Party" ab!