Ob in Komödien wie „Good Morning, Vietnam“ (1987), „Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen“ (1993) und „Flubber“ (1997) oder in Dramen wie „Der Club der toten Dichter“ (1989) und „Zeit des Erwachens“ (1990) – der 2014 verstorbene Robin Williams war einer der besten und beliebtesten Schauspieler Hollywoods, über den Kolleg*innen und Weggefährten bis heute regelmäßig schwärmen.
Spricht man über seine Karriere, darf allerdings ein ganz bestimmter Film nicht unerwähnt bleiben: „Good Will Hunting“ (1997). Matt Damon und Ben Affleck spielten nicht nur in der Tragikomödie mit, sondern verfassten gemeinsam auch das oscarprämierte Originaldrehbuch.
Im Mittelpunkt steht ein aus einfachen Verhältnissen stammender junger Mann namens Will Hunting (Damon), hinter dem sich ein mathematisches Genie verbirgt – und dessen Leben sich durch die Unterstützung seines Therapeuten Sean Maguire (Robin Williams) grundlegend verändert.
Matt Damon wusste: "Das wird großartig werden"
Während Matt Damon zur Zeit der Dreharbeiten kaum jemand kannte, wie er im Interview mit Jake’s Takes zugibt, war Robin Williams „quasi der berühmteste Mann der Welt“. Die Szene, in der die beiden auf einer Parkbank sitzen und Sean es schafft, dass sich Will Hunting emotional öffnet, hat sich bei vielen besonders stark ins Gedächtnis eingebrannt – nicht umsonst ist besagte Parkbank heute eine Art Pilgerstätte für Robin-Williams-Fans.
An die Dreharbeiten dieser längst ikonischen Szene erinnert sich Matt Damon noch ganz genau. Besonders Robin Williams’ Vortrag des Monologs blieb ihm im Gedächtnis. „Es war einfach so gut“, schwärmt Damon. Schon bei den Proben sei ihm klar gewesen: „Das wird großartig werden.“ Schließlich habe Williams den zweiseitigen Monolog bereits während der Vorproduktion auswendig gekonnt — was Damon bis heute „absolut wahnsinnig“ findet.
Beim eigentlichen Dreh brauchte es dann nur wenige Durchgänge, bis Regisseur Gus Van Sant („My Private Idaho“) zufrieden war. Williams wollte jedoch weitermachen und noch weitere Versionen ausprobieren. Am Ende entstanden rund acht Takes, aus denen Van Sant schließlich den stärksten auswählen konnte.
Doch die Parkbank-Szene war nicht die einzige Erinnerung, die Damon im Gespräch teilte. Während der Dreharbeiten hätten vorbeilaufende Menschen Williams nämlich immer wieder „Mork“ zugerufen – den Namen des Außerirdischen aus der Sitcom „Mork vom Ork“ (1978), mit der der Schauspieler einst seinen Durchbruch im Fernsehen gefeiert hatte. Damon konnte darüber nur staunen: „Dieser Typ ist Mrs. Doubtfire und wurde für wie viele Oscars auch immer nominiert – und sie riefen den Sitcom-Namen.“
Apropos Oscars: Robin Williams erhielt für „Good Will Hunting“ seine erste (und einzige) Goldstatue als Bester Nebendarsteller. Eine der insgesamt neun Oscar-Nominierungen ging auch an Matt Damon für seine Verkörperung der Titelrolle – allerdings bekam diese Auszeichnung schließlich Jack Nicholson für seine Rolle in „Besser geht’s nicht“.
So oder so wird Damon „Good Will Hunting“ immer in Erinnerung behalten – schließlich verschaffte der Film ihm seinen großen Durchbruch, und er gab ihm die Möglichkeit, Zeit mit Robin Williams zu verbringen. Auch sein Freund und Kollege Ben Affleck schwärmt übrigens bis heute von dem „Jumanji“-Darsteller, wie ihr im folgenden Artikel nachlesen könnt:
"Ich wünschte, ich hätte ihn mein ganzes Leben lang gekannt": Ben Affleck erklärt, wie sehr die Arbeit mit Robin Williams ihn geprägt hatUnsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.
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