"Mein größtes Bedauern": Sylvester Stallone wollte 3 seiner größten Kult-Hits unbedingt fortsetzen – aber er war "einfach zu faul"!
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Liebt es, wenn Filme in Bewegung sind – und bekommt von (guten!) Action-Filmen deshalb niemals genug. „Speed“ hat seine Leidenschaft für Action-Kino einst entfacht, und durch Filme wie „Ambulance“ oder „RRR“ lebt sie weiter.

Sylvester Stallone hat in jeweils fünf „Rocky“- und „Rambo“-Teilen mitgespielt, dazu kommen mehrere „The Expendables“- und „Escape Plan“-Filme. Doch laut der Action-Legende hätten mindestens drei weitere Filme das Zeug zum Franchise gehabt.

Warner Bros. / PLAION PICTURES

Arnold Schwarzenegger hat in seiner langen Karriere nur wenige seiner Leinwandfiguren mehrfach gespielt. Zwar wirkte er in fünf „Terminator“-Filmen mit, ließ sich zu einer Fortsetzung von „Conan der Barbar“ überreden und nahm auch seine (eher kleine) „The Expendables“-Rolle des Trench zwei Mal wieder auf. Doch während etwa „Predator“ zum erfolgreichen Franchise ausgebaut wurde, war der 78-Jährige in keinem der zahlreichen Sequels mehr zu sehen - von einem Mini-Cameo im Animationsfilm „Predator: Killer Of Killers“ mal abgesehen (warum, erfahrt ihr hier). Andere Hits wie „Das Phantom Kommando“, „Twins – Zwillinge“ oder „Total Recall“ wurden überhaupt nicht fortgesetzt.

Bei Schwarzeneggers ehemaligem Rivalen und heutigen besten Freund Sylvester Stallone sieht das ein bisschen anders aus: So hat der gebürtige New Yorker seine beiden Paraderollen – den Box-Champion Rocky Balboa und den Vietnam-Veteranen John Rambo – über Jahrzehnte hinweg immer wieder gespielt. Neben fünf regulären „Rocky“-Filmen trat Stallone auch in zwei Teilen der Spin-off-Reihe „Creed“ auf, und in ebenfalls fünf „Rambo“-Krachern zog er als Ein-Mann-Armee ins Gefecht. Dazu kommen noch vier „The Expendables“- und drei „Escape Plan“-Filme sowie Kurzauftritte in zwei „Guardians Of The Galaxy“-Blockbustern.

Diese drei Filme wollte Sylvester Stallone zum Franchise ausbauen

Doch wenn es nach Stallone geht, hätte er noch viel mehr Sequels drehen sollen. Mindestens drei weitere seiner Filme hätten es in seinen Augen verdient gehabt, fortgeführt zu werden. Das hat die 79 Jahre alte Action-Ikone in einem Interview verraten (via Far Out Magazine). So gab er zu Protokoll:

„Mein größtes Bedauern ist, dass ich ‚Die City-Cobra‘ nicht zu einem Franchise gemacht habe. Bei ‚Tango & Cash‘ und ‚Demolition Man‘ hatte ich das Gefühl, dass in jedem dieser Stoffe mindestens drei Filme steckten. Aber ich war vielleicht einfach zu faul. Ich habe es nicht gemacht. Dabei war ich überzeugt, dass diese Filme Potenzial für weitere Fortsetzungen hatten.“

Dass der brachiale Selbstjustiz-Reißer „Die City-Cobra“ eine Reihe nach dem Vorbild von „Ein Mann sieht rot“ hätte nach sich ziehen können, ist tatsächlich leicht vorstellbar. „Tango & Cash“, in dem Stallone an der Seite von Kurt Russell zu sehen war, wäre weder der erste noch der letzte Buddy-Actioner gewesen, der zum Franchise ausgebaut wird. Und „Demolition Man“ zählt sowieso bis heute zu den beliebtesten Sci-Fi-Actionfilmen der 1990er-Jahre.

Doch am Ende kann man sich höchstens vorstellen, wie Sequels zu diesen drei Stallone-Hits womöglich ausgesehen hätten. Übrigens bereut der „Cliffhanger“-Star auch, dass er einen ganz bestimmten Thriller abgelehnt hat. Wenn ihr wissen wollt, um welchen hoch gelobten 80er-Jahre-Klassiker es geht, dann lest direkt im folgenden Artikel weiter:

"Das war ein Fehler": Sylvester Stallone bereut bis heute, dass er diesen gefeierten Thriller abgelehnt hat

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