Das Thema der Stunde in der Filmbranche ist der kometenhafte Aufstieg zweier junger Nachwuchs-Regisseure: Curry Barker und Kane Parsons haben mit „Obsession“ respektive „Backrooms“ nicht nur zwei der besten, sondern auch zwei der erfolgreichsten Horrorfilme der letzten Jahre gedreht, weswegen ihnen nun in Hollywood sämtliche Türen offen stehen. Doch solche Blitzkarrieren gab es natürlich schon vorher – etwa bei Ari Aster.
Ari Aster brachte 2018 mit „Hereditary“ ein wahres Horror-Meisterwerk ins Kino, das in der FILMSTARTS-Kritik die selten vergebene Höchstwertung von 5 Sternen erhalten hat, und legte 2019 dann mit dem ebenfalls herausragenden „Midsommar“ (4,5 von 5 Sternen) nach. Seine beiden nächsten Filme „Beau Is Afraid“ und „Eddington“ kamen dann zwar alles in allem weniger gut an, doch das ändert nichts daran, dass Aster zu den besten und spannendsten Filmemachern der Gegenwart gehört.
Als nächstes dreht der immer noch erst 39-jährige Regisseur nun einen Film namens „Scapegoat“. Erst Anfang Mai 2026 wurde das Projekt angekündigt und Scarlett Johansson für die Hauptrolle bestätigt, was ebenfalls Asters Status in Hollywood unterstreicht. Informationen zur Handlung von „Scapegoat“ wurden damals jedoch nicht bekannt gegeben – doch das hat sich nun geändert.
Das ist "Scapegoat" von "Hereditary"-Regisseur Ari Aster
Die Seite Nexus Point News hat nämlich ein paar Informationen zu „Scapegoat“ ausgegraben: Demnach soll sich der Film um eine von Scarlett Johansson gespielte Chirurgin drehen, deren Patient bei einer Operation stirbt. Hauptsächlich soll es aber um die Auswirkungen dieser missglückten OP gehen, denn im Anschluss daran setzen die Ehefrau und der Bruder des Toten der Chirurgin zu.
Der Clou: Während der Patient von YouTuber und Boxer Jake Paul inspiriert ist, basiert dessen Bruder auf YouTuber und Wrestler Logan Paul. Als Vorbild für die Ehefrau des Toten dient hingegen Erika Kirk, die Witwe des 2025 ermordeten konservativen Aktivisten Charlie Kirk.
NPN konnte sich in der Vergangeheit bereits mit einigen zutreffenden Enthüllungen auszeichnen, daher sehen wir keinen Grund an diesen Informationen zu zweifeln – zumal diese auch durch Jordan Ruimy von der Seite World Of Reel bestätigt wurden. Ruimy kann sogar eine etwas ausführlichere Synopsis zu „Scapegoat“ bieten:
Nachdem ein Social-Media-Influencer bei einer Routineoperation stirbt, sieht die Chirurgin, die die Operation durchgeführt hat, ihre Karriere und ihre Reputation bedroht. Während die öffentliche Empörung zunimmt, wird sie zur Zielscheibe der unnachgiebigen Nachforschungen der trauernden Witwe und des äußerst fürsorglichen Bruders des Influencers, deren Suche nach Antworten immer feindlicher wird.
Johannsons Figur dürfte in „Scapegoat“ (der Titel bedeutet auf Deutsch übrigens „Sündenbock“) also wahrlich durch die Hölle gehen, während Aster nach „Eddington“ ein weiteres Mal beweist, dass er nicht vor politisch und gesellschaftlich heiklen, weil kontroversen Themen zurückschreckt. „Scapegoat“ soll dann Ende 2026 gedreht werden und dürfte somit bereits 2027 erscheinen. Vorher steht Johansson nämlich noch für „The Batman 2“ vor der Kamera, zu dem nun die Dreharbeiten begonnen haben:
Eine der meisterwarteten Blockbuster-Fortsetzungen sollte schon 2025 erscheinen – jetzt sind endlich die Dreharbeiten gestartet!Unsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.