Vor 18 Jahren wurde Robert Pattinson durch die „Twilight“-Reihe zum globalen Star – seine Rolle des romantischen Blutsaugers Edward Cullen hat der heute 40-Jährige aber längst hinter sich gelassen. Schon kurz nach dem Abschluss der milliardenschweren Fantasy-Saga begann Pattinson, mit renommierten Autorenfilmer*innen wie David Cronenberg („Cosmopolis“), Werner Herzog („Königin der Wüste“), den Safdie-Brüdern („Good Time“) oder Claire Denis („High Life“) zusammenzuarbeiten – und sich auf diese Weise (ganz ähnlich wie seine „Twilight“-Partnerin Kristen Stewart) schnell als einer der spannendsten und vielseitigsten Charakterdarsteller seiner Generation zu etablieren.
Heute ist Pattinson präsenter denn je: Allein in diesem Jahr ist er in vier Filmen zu sehen! Die Beziehungs-Satire „Das Drama - Noch mal auf Anfang“ und Christopher Nolans Mammut-Epos „Die Odyssee“ sorgten bereits für reichlich Aufsehen, und es spricht viel dafür, dass das im Falle des Biopics „Primetime“ (Kinostart: 24. September) sowie Denis Villeneuves Sci-Fi-Epos „Dune 3“ (ab 17. Dezember in den Kinos) ganz ähnlich sein wird.
Robert Pattinson bewundert "Harry Potter"-Kollegen
Drei Jahre vor seinem Durchbruch mit „Twilight“ stand Pattinson dabei mit einem Schauspieler vor der Kamera, der sich ebenfalls erst von einer übergroßen Franchise-Figur freispielen musste: Daniel Radcliffe! 2005 verkörperte Pattinson Cedric Diggory in „Harry Potter und der Feuerkelch“, und von seinem heute 37 Jahre alten Co-Star, der als Harry Potter zu Weltruhm kam, schwärmt der Brite dabei bis heute in den höchsten Tönen.
Im Interview mit CBS erklärte er: „Ich liebe die Mischung der Projekte, die er im Laufe seiner Karriere ausgewählt hat. Er versucht ständig, neue Grenzen auszuloten. Außerdem beneide ich ihn um seine Theaterarbeit – er ist ein großartiger Schauspieler“ (via Far Out Magazine).
Nach "Harry Potter": So ging es mit der Karriere von Daniel Radcliffe weiter
Während Pattinson heute ganz selbstverständlich zwischen Arthouse- und Blockbuster-Kino jongliert und zu den gefragtesten Schauspielern Hollywoods zählt, schlug Radcliffe einen anderen Weg ein. So zog es ihn immer wieder auf die Theaterbühne, wo er in Stücken wie Peter Shaffers provokantem „Equus“ oder Martin McDonaghs schwarzer Komödie „The Cripple Of Inishmaan“ auftrat.
Seine Filmauswahl der vergangenen 15 Jahre liest sich ähnlich risikofreudig: In „Kill Your Darlings“ lieh er dem Beat-Poeten Allen Ginsberg sein Gesicht, in „Swiss Army Man“ spielte er eine furzende Leiche, im Thriller „Imperium“ ermittelt er undercover unter Rechtsextremen, und im Biopic „Weird: Die Al Yankovic Story“ schlüpfte er in die Rolle des titelgebenden Kult-Parodisten. Damit mag Radcliffe bisher nicht den A-Liga-Status eines Robert Pattinson erreicht haben – die Anerkennung des Batman-Darstellers allerdings ist ihm sicher!
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