Erst kürzlich startete „Das Drama – Noch einmal auf Anfang“ im Kino. In den Hauptrollen: Robert Pattinson und Zendaya – zwei der aktuell angesagtesten Hollywood-Stars. Doch bevor sie diesen Status erreichen, müssen die meisten Schauspieler*innen erstmal einige Absagen einstecken. So auch Pattinson, als er für eine etwas anderen Comicfilm vorsprach, der heute als moderner Kult-Klassiker gilt: „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ (2010).
Edgar Wrights Verfilmung der gleichnamigen Graphic-Novel-Reihe handelt von dem jungen Scott Pilgrim, gespielt von Michael Cera, bekannt geworden durch seine Rolle in der Serie „Arrested Development“ sowie die Hit-Komödie „Superbad“. Scott muss die sieben teuflischen Ex-Freunde der geheimnisvollen Ramona Flower (Mary Elizabeth Winstead) besiegen, um mit ihr zusammen zu sein.
Der Film vereint eine ganze Generation junger Schauspieltalente vor der Kamera: Neben Cera und Winstead sind unter anderem Kieran Culkin (Oscar als Bester Nebendarsteller 2025 für „A Real Pain“), Anna Kendrick („Pitch Perfect“), Brie Larson (seit 2019 als Captain Marvel im Marvel-Universum) und Chris Evans (Captain America im MCU) zu sehen. In „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ übernimmt Evans die Rolle des überheblichen Schauspielers Lucas Lee – einem der sieben Ex-Lover.
Robert Pattinson wurde abgelehnt, blieb aber in Erinnerung
Für ebendiese Rolle sprach auch Robert Pattinson vor. „Ich erinnere mich lebhaft“, so Regisseur Edgar Wright (via Variety). „Er hat die Rolle viel intensiver vorgetragen. Natürlich ist Robert ein unglaublicher Schauspieler und jemand, mit dem ich jetzt gerne zusammenarbeiten würde.“
Casting-Direktorin Allison Jones, die auch für die Besetzung von Filmen wie „Brautalarm“ (2011) oder „Lady Bird“ (2017) zuständig war, lobte zudem: „Er konnte einen wirklich guten amerikanischen Akzent.“ Am Ende war Pattinsons Herangehensweise aber ganz anders und der Part ging letztendlich an Chris Evans. Bei Edgar Wright hatte Pattinson dennoch bleibenden Eindruck hinterlassen!
Der „Twilight“-Darsteller war übrigens nicht das einzige Talent, das für „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ vorgesprochen hatte, aber abgelehnt wurde: Auch Sebastian Stan, der – wie Evans und Larson – mittlerweile in Marvel-Filmen mitwirkt, wollte Teil des Casts sein, verlor die Rolle aber gegen Mark Webber. Rooney Mara („Verblendung“) und Zoe Kazan („Ruby Sparks – Meine fabelhafte Freundin“) versuchten ihr Glück für die Rolle der Kim Pine, die am Ende an Alison Pill („Trap: No Way Out“) ging.
Pattinsons Karriere ging auch ohne "Scott Pilgrim" voran
„Auch wenn manche die Rollen nicht bekommen haben, bin ich froh, dass viele von ihnen die nächsten großen Stars waren“, erzählte Wright (via Variety). So ist es auch bei Robert Pattinson: Bekannt geworden als Cedric Diggory in „Harry Potter und der Feuerkelch“ (2005), gelang ihm als Vampir Edward Cullen in der „Twilight“-Saga der Sprung zum Teenie-Idol.
Es hat „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ also gar nicht gebraucht, damit sich Pattinson zu einem angesehenen Star entwickeln konnte. Ob neben Willem Dafoe im Horrorfilm „Der Leuchtturm“ (2019), als dunkler Rächer in „The Batman“ (2022) oder im Sci-Fi-Film „Mickey 17“ (2025) – längst ist der heute 39-Jährige in Hollywood etabliert und zum gefragten charismatischen Charakterdarsteller aufgestiegen.
Übrigens hat Pattinson gleich zwei (!) der besten Filme der 2000er abgelehnt. Seine Beweggründe erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
"Das beste Drehbuch, das ich je gelesen habe": Robert Pattinson bereut, dass er sich vor einem der besten Filme der letzten 25 Jahre gedrückt hatFILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover, um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.
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