Ganz vorne bei den spannenden Kino-Neustarts, die sich wirklich lohnen, ist „End Of Oak Street“, der insbesondere für Dino-Fans ein absolutes Muss ist. Bereits in der 4,5-Sterne-Kritik titeln wir „Der beste ‚Jurassic Park‘ seit ‚Jurassic Park‘!“ Für FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen ist der neue Film von „It Follows“-Mastermind David Robert Mitchell eine absolut gelungene Verbeugung vor Steven Spielbergs großen Klassikern – und schafft es tatsächlich, die Magie des Altmeisters erneut heraufzubeschwören. Im Fazit heißt es dementsprechend auch folgerichtig:
„Wie hätte es wohl ausgesehen, wenn Steven Spielberg seinen ‚Jurassic Park‘ nicht 1993, sondern bereits elf Jahre zuvor anstelle von ‚E.T. – Der Außerirdische‘ gedreht hätte? Ganz einfach: Es wäre bestimmt ein so meisterhafter Achtziger-Dino-Film wie ‚The End Of Oak Street‘ dabei herausgekommen!“
Eine Kino-Sensation aus Deutschland
Wer seine Kino-Unterhaltung lieber mit einem Schuss Lokalkolorit mag, kann ja überlegen, ob vielleicht „Steckerlfischfiasko“ eine Eintrittskarte wert ist. Dabei handelt es sich um den neuesten und inzwischen bereits zehnten Teil der Eberhofer-Reihe, die sich von einem süddeutschen Geheimtipp zu einer bundesweiten Kino-Sensation gemausert hat. Schließlich konnte jeder Teil in Sachen Zuschauerzahlen seinen Vorgänger noch einmal überbieten. Den direkten Vorgänger „Rehragout-Rendezvous“ schauten sich sogar über 1,5 Millionen auf der großen Leinwand an.
Ob „Steckerlfischfiasko“ diese Zahlen noch einmal überbieten kann? Die Fans dürften sich nach einer kurzen Kinopause umso mehr auf das Wiedersehen mit liebgewonnenen Figuren wie Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel), Susi (Lisa Maria Potthoff) oder Oma (Enzi Fuchs) freuen. Wir können euch den neuesten Teil übrigens auch wieder ans Herz legen. In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es solide 3 von 5 möglichen Sternen. Im Fazit von Autor Julius Vietzen heißt es: „Der zehnte Eberhofer-Fall ist endgültig mehr Komödie als Krimi – weil der Humor größtenteils hervorragend funktioniert, wird das Fans aber vermutlich mal so absolut gar nichts ausmachen!“
Was startet sonst noch?
Doch das ist noch nicht alles, denn mit „Exit 8“ startet noch eine Gaming-Adaption auf den Spuren von „Backrooms“. In dieser gerät ein Mann auf dem Nachhauseweg in eine seltsame Anomalie – und muss denselben Abschnitt immer und immer wieder durchqueren. Es scheint keinen Ausweg aus dieser Hölle zu geben, bis er an der Wand eine Tafel mit Regeln entdeckt. Die simple Anweisung lautet: Wenn du eine Anomalie findest, kehre sofort um. Wenn du keine Anomalie findest, gehe nicht zurück… (FILMSTARTS-Wertung: 3 Sterne)
Zudem startet mit „Im Spiegel meiner Mutter“ noch ein ausgezeichneter Psychothriller mit Corinna Harfouch (FILMSTARTS-Wertung: 4,5 Sterne), während mit der melancholischen Komödie „Der Regenmeister“ ein kleines nordisches Filmjuwel über unsere Leinwände flimmert (FILMSTARTS-Wertung: 4 Sterne). Und auch „Sunny Dancer“ sollten Filmfans nicht übersehen, zumal die Coming-Of-Age-Geschichte einen erstaunlich offenen Blick auf den Umgang mit Krebs und dessen Folgen liefert (FILMSTARTS-Wertung: 4 Sterne). Ihr seht also, es lohnt sich definitiv, diese Woche ins Kino zu gehen.