Die Tage, in denen sein Name allein dafür sorgt, dass ein Film zum Box-Office-Hit wird, mögen schon seit einer Weile vorbei sein – trotzdem würde wohl niemand behaupten, dass es sich bei George Clooney nicht um einen Filmstar handeln würde.
Der heute 65-Jährige wurde Mitte der 1990er-Jahre durch seine Rolle des Doug Ross in der Krankenhaus-Serie „Emergency Room“ weltbekannt, bevor ihm dank „From Dusk Till Dawn“ (1996) der Sprung ins Kino gelang. Filme wie „Out Of Sight“, „Ocean's Eleven“ oder „Michael Clayton“ machten ihn zu einem der größten Hollywood-Namen seiner Generation, während er zugleich auch mit Regiearbeiten wie „Good Night, And Good Luck“ für Aufsehen sorgte. Doch zu wem blickt eigentlich Clooney bewundernd auf?
Dieser Schauspieler ist laut George Clooney der Inbegriff eines Filmstars
Im Rahmen der BAFTA-Gesprächsreihe „A Life In Pictures“ sprach Clooney 2021 ausführlich über seine Karriere – und verriet dabei auch, wer für ihn den Inbegriff eines echten Leinwand-Stars verkörpert: „Paul Newman war ein Filmstar“, so Clooney. „Also ein echter, waschechter Filmstar – größer ging es eigentlich nicht. Mit ungefähr 50 dachte er sich dann: ‚Okay, ich bin fertig damit, der Typ zu sein, der das Mädchen küsst‘, und drehte ‚The Verdict‘. Das ist eine meisterhafte Leistung, meiner Meinung nach seine beste. Danach arbeitete er weiter, gewissermaßen als Charakterdarsteller.“
20th Century Fox
Ganz geht die Trennung, die Clooney vornimmt, in meinen Augen nicht auf: Natürlich war Newman auch wegen seines Aussehens ein umschwärmtes Idol, zugleich stellte der 2008 verstorbene Mime aber schon in den 1960er- und 1970er-Jahren – seiner absoluten Karriere-Hochzeit – eine beeindruckende Bandbreite unter Beweis.
Er drehte Dramen wie „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ und „Haie der Großstadt“, bildete in den Klassikern „Butch Cassidy und Sundance Kid“ sowie „Der Clou“ gemeinsam mit Robert Redford eines der charmantesten Leinwand-Duos der Kinogeschichte, er war der Star des Gefängnis-Thrillers „Der Unbeugsame“ und des Katastrophenfilm-Klassikers „Flammendes Inferno“. Was stimmt: Mit seiner Darstellung eines alkoholkranken Rechtsanwalts in Sidney Lumets brillantem Justiz-Drama „The Verdict“ (in dem übrigens einer der größten Action-Stars aller Zeiten als Statist zu sehen ist!) trat Newman noch einmal in eine neue Phase ein, in der er sich erlaubte, gebrochene, vom Alter gezeichnete Charaktere zu spielen.
In jedem Fall hat Clooney Recht damit, dass Paul Newman der Inbegriff eines Filmstars ist, der zu seiner Zeit kommerziell enorm erfolgreich und gleichzeitig auch künstlerisch hoch angesehen war. Zum Teil spiegelt sich diese Entwicklung auch in Clooneys Filmografie: So erhielt er für seine Nebenrolle im Polit-Thriller „Syriana“ einen Oscar, während er auch in Blockbustern wie dem Weltraum-Abenteuer „Gravity“ überzeugen konnte (lieber nicht ansprechen sollte man ihn allerdings auf einen ganz bestimmten Superheldenfilm).
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"Ein miserabler Kerl, der dir das Leben zur Hölle macht": George Clooney will nie mehr mit Christian Bales Lieblingsregisseur arbeiten*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.