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    US-Charts: "Die Tribute von Panem" schlägt "Zorn der Titanen" und "Avatar"-Rekord
    Von Mathias Will — 02.04.2012 um 10:44

    Zwei Neueinsteiger - Jonathan Liebesmans Fantasy-Actioner "Zorn der Titanen" und Tarsem Singhs Märchen-Komödie "Spieglein Spieglein" - konnten sich in den US-Charts hinter der Romanverfilmung "Die Tribute von Panem" platzieren. "Lachsfischen im Jemen" vom Tragikomödien-Experten Lasse Hallström schafft in seiner vierten Woche erstmals den Sprung in die Top Zehn.

    Nach dem phänomenalen Start der Romanverfilmung "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" in der Vorwoche, dominierte der Fantasy-Streifen auch dieses Wochenende wieder die US-Kinocharts. Das Abenteuer nach dem Buch von Suzanne Collins spielte in den USA 251 Millionen Dollar in zehn Tagen ein. "Avatar" brauchte für die Viertel-Milliarden-Grenze zwölf Tage, was für ein Nicht-Sequel den Rekord darstellte. Mit 61,1 Millionen Dollar konnte sich "Panem" vor dem Fantasy-Genrekonkurrenten "Zorn der Titanen - Kampf der Titanen 2" behaupten, der mit 34,2 Millionen Dollar nur etwas mehr als die Hälfte seines Vorgängers zum Startwochenende einspielte. Dem "Zorn der Titanen" beugen musste sich Regisseur Tarsem Singh ("Krieg der Götter 3D"), dessen Fantasy-Komödie "Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen" trotz der Starpower von Julia Roberts als böse Königin eher enttäuschende 19 Millionen Dollar einnahm und somit Platz drei belegt.

    Die beiden Neueinsteiger sorgten für eine Verschiebung der Plätze zwei bis vier auf die Ränge vier bis sechs. Dieses Trio wird angeführt von der Action-Komödie "21 Jump Street". Die 80er-Jahre-Serienadaption mit Channing Tatum und Jonah Hill spielte 19 Millionen an seinem dritten Wochenende ein und wird diese Woche aller Voraussicht nach die 100-Millionen-Dollar-Grenze überschreiten. Amüsant geht es auch auf der Nummer fünf zu, wo "Der Lorax (3D)" (gesprochen von Danny DeVito) weiter Bäume schützt. Sein Umwelt-Engagement macht sich bezahlt: Mit den 8 Millionen Dollar aus diesem Wochenende belaufen sich die Einnahmen insgesamt auf 189,6 Millionen Dollar. "John Carter - Zwischen zwei Welten", das Science-Fiction-Abenteuer mit Taylor Kitsch ("Battleship"), bleibt finanziell weit hinter den Erwartungen zurück: 2 Millionen Dollar am vierten Wochenende und 66,2 Millionen Dollar gesamte US-Einnahmen sind gemessen am Budget von 250 Millionen Dollar problematisch.

    "Chocolat"-Regisseur Lasse Hallström geht erstmals in den Top-Ten "Lachsfischen im Jemen". Mit fast 1,3 Millionen Dollar (gesamt 3,2 Millionen Dollar) machte die Tragikomödie einen Sprung auf den siebten Rang der US-Charts. Dahinter platziert sich der Überraschungserfolg "Act of Valor". Der Militär-Thriller spielte bisher insgesamt 67,8 Millionen Dollar ein, davon eine Million in den vergangenen drei Tagen. Eddie Murphy braucht nur "Noch tausend Worte" um 915,000 Dollar an einem Wochenende zu verdienen. 16,5 Millionen Dollar spielte die Komödie im Ganzen ein. "Die Reise zur geheimnisvollen Insel" spülte 835,000 Dollar in Warners Kassen. Seit Kinostart sind es 98,5 Millionen Dollar, die der Abenteuer-Film mit Dwayne "The Rock" Johnson in den vereinigten Staaten einnahm.

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