Universal
Top 10 von Tim-Philipp Hödl
(Volontär)
Mit „Star Wars 7“ findet nicht nur das Jahr der Blockbuster-Rekordjagd seinen Höhepunkt, sondern auch die immer stärker um sich greifende Spoiler-Paranoia. Denn statt sich von Schauspielern, der Bildsprache oder dramaturgischen Kniffen überraschen zu lassen, scheint für viele die Freude am Film nur noch davon abzuhängen, ob sie möglichst wenig über den bloßen Inhalt wissen. Dabei bewies in diesem Jahr – neben „Mad Max: Fury Road“ – vor allem „Steve Jobs“, wie Spoiler-resistent gut gemachtes Kino ist: Danny Boyle und Aaron Sorkin bereiten in dem von Zuschauern weitestgehend ignorierten Biopic vielfach ausdiskutierte Stationen aus Jobs' Leben derart virtuos auf, dass ich zum ersten Mal überhaupt verstanden habe, wieso der Apple-Mitbegründer so viele Menschen in seinen Bann zog.
Platz 1: „Steve Jobs“
Platz 2: „Mad Max: Fury Road“
Platz 3: „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“
Platz 4: „Alles steht Kopf“
Platz 5: „Victoria“
Platz 6: „Ex Machina“
Platz 7: „Bridge Of Spies – Der Unterhändler“
Platz 8: „Dating Queen“
Platz 9: „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“
Platz 10: „Kingsman: The Secret Service“
Top 3 Flops:
Platz 1: „Herz aus Stahl“
Platz 2: „Blackhat“
Platz 3: „Fantastic Four“