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    Thema "Benachteiligung": Kristen Stewart fordert von Hollywood-Frauen, zu handeln und nicht zu jammern
    Von Tobias Mayer — 27.01.2016 um 15:34

    Die Kritik ist bekannt: Hollywood biete Frauen nach wie vor nicht genug interessante Rollen, außerdem gebe es zu wenig Regisseurinnen. Kristen Stewart findet: Rumsitzen und beschweren bringt nichts.

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    Die Kritik daran, wie in Hollywood mit Schauspielerinnen und Regisseurinnen umgegangen wird, richtet sich mal gegen die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen, mal gegen mangelnde Chancen und mal gegen schlechte, weil oft sexistische Rollen. Doch für Kristen Stewart, die auf dem Sundance Filmfestival derzeit ihr neues Drama „Certain Women“ vorstellt, sind der Worte genug gewechselt – sie fordert Taten.

    Von Variety auf den Mangel interessanter weiblicher Rollen und in der Branche beschäftigter Regisseurinnen angesprochen, erwiderte sie: „Anstatt rumzusitzen und euch zu beschweren, tut lieber was. Schreibt etwas, macht etwas.“ Wobei sich Stewart, die ihr „Twilight“-Image in den vergangenen Jahren mit Rollen in Dramen wie „Die Wolken von Sils Maria“ oder „Still Alice“ abzuschütteln versuchte, keine Illusionen macht. „Das ist leicht gesagt. Es ist verdammt schwer, Filme verwirklicht zu bekommen. Es ist ein großer Luxus. Aber dieses Thema ist derzeit einfach überall, und es ist langweilig.“




    Jennifer Lawrence schießt in ihrem vielbeachteten Essay, über den wir im Oktober 2015 berichteten, übrigens in eine ähnliche Richtung: Sie will künftig etwas tun – nämlich härter um ihre Gage verhandeln.

    Kristen Stewart war jüngst mit der Action-Komödie „American Ultra“ in den deutschen Kinos, die am 15. Oktober 2015 startete.




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