Schnell-Bewerter
Mein FILMSTARTS
    Die besten Science-Fiction-Filme aller Zeiten
    Von FILMSTARTS-Redaktion — 24.12.2019 um 15:00
    facebook Tweet

    Die FILMSTARTS-Redaktion hat diskutiert und sich entschieden: Hier ist pünktlich zum Fest der Liebe die neue, upgedatete Liste mit den unserer Meinung nach 80 besten SF-Filmen aller Zeiten. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und Debattieren.

    Walt Disney

    Die besten Sci-Fi-Filme – Platz 60: "Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht" (2015)

    Richtig glücklich ist kaum jemand der alten Fans mit George Lucas‘ „Star Wars“-Prequel-Trilogie (1999 bis 2005), dabei ist nur „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ wirklich nicht gut. Diese Unzufriedenheit ist auch den neuen Rechteinhabern bei Disney nicht entgangen, die Lucasfilm 2012 erstanden haben, und sie haben ihre Lehren daraus gezogen: Als J.J. Abrams 2015 das siebte Kapitel der Saga vorlegte, entpuppte sich „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ als perfekte Mischung aus Nostalgie und spektakulär-modernem Blockbusterkino.

    „Star Wars 7“ bringt alte Kultfiguren wie Han Solo (Harrison Ford), Chewbacca (Peter Mayhew), Prinzessin Leia (Carrie Fisher) oder Luke Skywalker (Mark Hamill) zurück und führt gleichzeitig charismatische Neuzugänge wie die Heldin Rey (Daisy Ridley), Finn (John Boyega) und Bösewicht Kylo Ren (Adam Driver) ein. Abrams‘ Weltraumoper ist grandiose Unterhaltung und Fan-Service auf höchstem Niveau. Das alte „Krieg der Sterne“-Feeling ist endlich wieder da!

    Die FILMSTARTS-Kritik zu „Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht“
    „Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht“ auf DVD und Blu-ray*
    Der Trailer zu „Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht“

    20th Century Fox

    Die besten Sci-Fi-Filme – Platz 59: "Planet der Affen: Prevolution" (2011)

    Nachdem Tim Burton sein Remake von „Planet der Affen“ trotz Riesenbudget in den Sand gesetzt hat, revolutioniert Blockbuster-Neuling Rupert Wyatt zehn Jahre später mit seinem Prequel „Planet der Affen: Prevolution“ nicht nur die Motion-Capture-Technik, sondern präsentiert mit Schimpanse Caesar (Andy Serkis) auch noch eine herausragende Hauptfigur: Weil man Caesar seit seiner Kindheit kennt und weil seine Motivation so präzise herausgearbeitet wird, fällt es im Finale wirklich schwer, den Menschen die Daumen zu drücken.

    Sicherlich wäre es schon irgendwie doof, wenn die Menschheit ausstirbt, aber sind Affen nicht sowieso die besseren Menschen? Zudem arbeitet der Regisseur die wortlose Kommunikation der Affen, die in diesem Prequel ja noch nicht sprechen können, grandios heraus. Zwischen intensivem Mienenspiel und antrainierter Zeichensprache begreift man immer, was in den Primaten gerade vorgeht. So setzt das grandiose Science-Fiction-Prequel nicht nur in tricktechnischer Hinsicht Maßstäbe, sondern braucht sich auch sonst absolut nicht vor dem 1968er-Klassiker-Original zu verstecken.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu „Planet der Affen: Prevolution“
    „Planet der Affen: Prevolution“ auf DVD und Blu-ray*
    Der Trailer zu „Planet der Affen: Prevolution“

    FANTASTIC VOYAGE

    Die besten SciFi-Filme – Platz 58: "Die phantastische Reise" (1966)

    Die namensgebende fantastische Reise führt nicht etwa wie sonst im Science-Fiction-Film üblich in die Weiten des Weltraums, sondern in den Mikrokosmos der menschlichen Blutbahnen. Wissenschaftler haben eine Technik erfunden, mit der sie Gegenstände und Personen extrem verkleinern können. Diese wird nun genutzt, um einem tschechischen Überläufer ein eigentlich inoperables Blutgerinnsel zu entfernen. Dafür wird ihm ein Miniatur-U-Boot injiziert, allerdings hat die Besatzung (unter anderem Stephen Boyd, Raquel Welch und Donald Pleasence) nur 60 Minuten Zeit für die Operation, danach lässt die Verkleinerungswirkung nach... 

    Richard Fleischer macht aus der originellen Idee abwechslungsreiches und spannendes Abenteuerkino. Fast in Echtzeit hetzt er seine Mini-Menschen (in Wahrheit sind natürlich die Kulissen überdimensioniert) durch das fantasievoll gestaltete Körperinnere, bis „Die phantastische Reise“ nach diversen dem Kalten Krieg geschuldeten Verwicklungen zu einem fulminanten Showdown kommt.

    „Die phantastische Reise“ auf DVD und Blu-ray*
    Der Trailer zu „Die phantastische Reise“

    Paramount (Universal Pictures)

    Die besten Sci-Fi-Filme – Platz 57: "Star Trek - Die Zukunft hat begonnen" (2009)

    Dreieinhalb Filme (der mit der Ur-Crew geteilte „Treffen der Generationen“, „Der erste Kontakt“, „Der Aufstand“ und „Nemesis“) durfte die Crew der „Next Generation“ um Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) im Kino das „Star Trek“-Zepter schwingen. Doch dann mussten die altersmüden Helden weichen und mit „Lost“-Schöpfer J.J. Abrams sollte ein neuer Mann frischen Wind in die Kult-Science-Fiction-Reihe bringen, indem er alles radikal auf Anfang zurückstellt. Sein fulminantes Reboot „Star Trek - Die Zukunft hat begonnen“ geht zu den Ursprüngen von Captain Kirk (Chris Pine), Mr. Spock (Zachary Quinto) und Doc McCoy (Karl Urban) an der Sternenflottenakademie zurück:

    Nach ersten Abenteuern in der Ausbildung muss die neuformierte Crew der Enterprise gleich in die Schlacht gegen den romulanischen Outlaw Nero (Eric Bana). „Star Trek - Die Zukunft hat begonnen“ reanimiert das Franchise auf spektakuläre Art und Weise. Er ist charmante Hommage und eigenständige Weiterführung des Mythos zugleich – mit einer packenden Story, gut besetzten neuen Stars und Spezialeffekten, die technisch um Dimensionen über den simplen Tricks der alten Fernsehtage thronen.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu „Star Trek - Die Zukunft hat begonnen"
    „Star Trek - Die Zukunft hat begonnen“ auf DVD und Blu-ray*
    Der Trailer zu „Star Trek - Die Zukunft hat begonnen“

    Concorde Video

    Die besten Sci-Fi-Filme – Platz 56: "Looper" (2012)

    Eine besonders clevere Variante der Zeitreise-Thematik mit ihren Paradoxien und Dilemmata legt „Brick“-Regisseur Rian Johnson mit dieser ambivalenten Zukunftsvision im Neo-Noir-Stil vor. Joe (Joseph Gordon-Levitt) arbeitet im Jahr 2044 als Profikiller. Seine Aufträge bekommt er aus der drei Jahrzehnte entfernt liegenden Zukunft. Der Job ermöglicht ihm ein komfortables Leben, hat aber einen großen Haken: Nach 30 Jahren nämlich muss er sein Ich aus der Zukunft (Bruce Willis) laut Vertrag selbst eliminieren, denn die Mafia erlaubt keine Zeugen...

    Johnson führt sein Publikum zunächst sorgfältig in die komplizierten Regeln seines „Looper“-Universums ein und lässt im Anschluss eine atemberaubende Wendung auf die andere folgen. So entwickelt der vergleichsweise kostengünstig produzierte Film auch ohne spektakuläres Zukunftsdesign einen unwiderstehlichen Sog – und am Ende steht ein an die Nieren gehender Showdown, in dem es um die ganz großen moralischen und philosophischen Fragen geht. Ein großer Wurf, der dem einstigen Indie-Regisseur den Job bei „Star Wars 8: Die letzten Jedi“ eingebracht hat.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu „Looper“
    „Looper“ auf DVD und Blu-ray*
    Der Trailer zu „Looper“

    Universal Pictures Germany GmbH

    Die besten Sci-Fi-Filme – Platz 55: "Das Ding aus einer anderen Welt" (1982)

    1951 verfilmten Christian Nyby und der große Howard Hawks als erste John W. Campbell Jr.‘s Kurzgeschichte „Who Goes There?“ und ihre Version ist ein Klassiker, doch der noch bessere Film ist John Carpenters mitreißendes und tricktechnisch brillantes 1982er Remake des Science-Fiction-Stoffes. Am Südpol kämpft ein Forscherteam mit einem feindlich gesinnten außerirdischen Formwandler, der jede beliebige Lebensform annehmen kann. Mit dem Original hat Carpenters Meisterwerk fast nur die Prämisse gemein, besonders der Kniff, dass jeder der Forscher den bösen Wirt beherbergen könnte, zerrt schwer an den Nerven der Zuschauer. Und Kurt Russell ist als grimmiger Helikopter-Pilot MacReady ein charismatischer Anti-Held, mit dem man trotz aller Ecken und Kanten gern mitfiebert.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu „Das Ding aus einer anderen Welt“
    „Das Ding aus einer anderen Welt“ auf DVD und Blu-ray*
    Der Trailer zu „Das Ding aus einer anderen Welt“

    MGM

    Die besten Sci-Fi-Filme – Platz 54: "RoboCop" (1987)

    Das Detroit der Zukunft ist so gut wie pleite. Der Polizeiapparat wurde von einem Großkonzern übernommen und Cops verrichten ihren Streifendienst aufgrund der hohen Kriminalitätsrate nur noch in kugelsicheren Autos und in Kevlar-Westen. Den bei einem Einsatz (fast) tödlich verletzten Officer Alex J. Murphy (Peter Weller) können die Ärzte nur retten, indem sie ihn zum Cyborg ummontieren: Der „RoboCop“ ist geboren! Der niederländische Regisseur Paul Verhoeven schuf mit einem vergleichsweise geringen Budget von 13 Millionen Dollar einen der besten Sci-Fi-Actionfilme der 80er Jahre und empfahl sich als Hollywood-Greenhorn nachhaltig für Projekte wie „Total Recall“ oder „Starship Troopers“.

    Zwar klingt die Handlung eher nach einem B-Movie, doch wirft Verhoeven einen zynischen und aus heutiger Sicht bemerkenswert treffenden Blick auf die amerikanische Gesellschaft der Zukunft. Dabei kommt die Figurenzeichnung nicht zu kurz: Anders als viele andere Actionhelden bringt der tragische Held charakterlichen Tiefgang mit und ficht einen permanenten inneren Kampf zwischen Mensch und Maschine aus. Das insgesamt auch recht ordentliche „Robocop“-Remake von José Padilha kann da nicht mithalten. Bald soll uns ein weiterer Film ins Haus stehen: „RoboCop Returns“ von Abe Forsythe, welcher alle Filme (und natürlich Serien) ab Teil 1 ignorieren will und sich entsprechend als direkte Fortsetzung des Ur-Teils versteht.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu „RoboCop“
    „RoboCop“ auf DVD und Blu-ray*
    Der Trailer zu „RoboCop“

    Twentieth Century Fox

    Die besten Sci-Fi-Filme – Platz 53: "Rollerball" (1975)

    Norman Jewisons „Rollerball“ ist ein Film, wie er wohl nur in den 70er Jahren entstehen konnte: Eine düstere Zukunftsvision, die verdächtig nach der damaligen Gegenwart aussieht, ein Action- und ein Sportfilm mit philosophischem Tiefgang. James Caan ist Jonathan E., unangefochtener Star seiner Rollerball-Mannschaft und der weltweit größte Könner dieses Spiels. Dieses Rollerball ist ein modernes Äquivalent zu den Gladiatorenkämpfen im alten Rom, es geht dabei äußerst rau zur Sache und Tote sind keine Seltenheit. Rollerball ist die einzige aufregende Abwechslung für die Menschen in einer Welt des scheinbar perfekten Komforts:

    Alle Bürger leben in Luxus und für den Fall, dass doch einmal Missmut aufkommt, hat jeder allerlei Glückspillen dabei. Dabei sind die Menschen in dieser vermeintlich schönen neuen Welt unmündig, denn alle wichtigen Entscheidungen werden von den Corporations getroffen, weltweiten Industrie-Monopolen, die an die Stelle gewählter Regierungen getreten sind. Eine solche Corporation hat jetzt entschieden, dass Jonathan E. auf dem Höhepunkt seines Erfolgs seinen beruflichen Rückzug zu erklären habe. Doch dieser denkt gar nicht daran, aufzuhören und versucht stattdessen, den Grund für diese unverständliche Entscheidung herauszufinden.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu „Rollerball“
    „Rollerball“ auf DVD und Blu-ray*
    Der Trailer zu „Rollerball“

    20th Century Fox

    Die besten Sci-Fi-Filme – Platz 52: "Die Fliege" (1986)

    Wenn Wissenschaftler ihre vermeintlich ausgereiften Erfindungen an sich selbst testen, nimmt das im Kino meist kein gutes Ende – man denke nur an „Hollow Man“ oder „Spider-Man 2“. In David Cronenbergs Sci-Fi-Horror-Thriller „Die Fliege“ ist das nicht anders: Wissenschaftler Seth Brundle (Jeff Goldblum) erfindet einen Teleporter, übersieht beim ersten Selbstversuch aber, dass sich neben ihm auch eine Fliege in die Kammer verirrt hat. Der Computer vermischt seine menschliche DNA mit der der Fliege, und schon bald beginnt sich Brundles Körper zu verändern.

    Die britisch-kanadisch-amerikanische Co-Produktion ist nach Kurt Neumanns „Die Fliege“ (1958) bereits die zweite Verfilmung der gleichnamigen Playboy-Kurzgeschichte von George Langelaan. Cronenberg schockiert sein Publikum mit schaurigen Effekten und spitzt die unausweichliche Tragödie gnadenlos zu. Dabei kann er sich nicht nur auf den herausragenden Score von Howard Shore, sondern auch auf das oscarprämierte Make-Up verlassen. Für Jeff Goldblum, der als verschrobener Wissenschaftler brilliert, war „Die Fliege“ nicht nur beruflich der Durchbruch: Kurze Zeit später heiratete er Leinwandpartnerin Geena Davis.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu „Die Fliege“
    „Die Fliege“ auf DVD und Blu-ray*
    Der Trailer zu Die Fliege“

    Paramount (Universal Pictures)

    Die besten Sci-Fi-Filme – Platz 51: "Star Trek - Zurück in die Gegenwart" (1986)

    Fragt man Trekker nach ihrem Liebling unter den mittlerweile 13 „Star Trek“-Kinofilmen, lautet die Antwort verständlicherweise ziemlich häufig: Teil 4. In „Star Trek - Zurück in die Gegenwart“ kehren Kirk (William Shatner), Spock (Leonard Nimoy), „Pille“ McCoy (DeForest Kelley) und Co. nach der Zerstörung der Enterprise in einem gekaperten klingonischen Raumschiff auf die Erde ins San Francisco des Jahres 1986 zurück, wo sie die richtigen Weichen für die bedrohte Zukunft des 23. Jahrhunderts stellen wollen.

    „Zurück in die Gegenwart“ ist wahrscheinlich der humorvollste aller „Star Trek“-Filme (Enterprise-Erdenhelferin Gillian zu Spock: „Das können Sie sich aus dem Kopf schlagen.“ Spock: „Ich neige nicht zu Selbstverstümmelungen.“), die amüsanten Passagen sind perfekt in einen dramatischen Rahmen eingepasst und werden von einer humanistischen Ökobotschaft flankiert. Regisseur Nimoy zelebriert hier den Kulturschock zwischen zwei Zeiten und zwei Welten, was zu allerlei Kuriositäten führt, bis das anfängliche gegenseitige Kopfschütteln schließlich einem zunehmenden Wohlwollen weicht.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu Star Trek - Zurück in die Gegenwart“
    „Star Trek - Zurück in die Gegenwart“ auf DVD und Blu-Ray*
    Der Trailer zu „Star Trek - Zurück in die Gegenwart“

    Auf der nächsten Seite: Weltraumstaub, totale Hybris und richtig kleine Helden...

    *Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.

    facebook Tweet
    Ähnliche Nachrichten
    • Neue Sci-Fi-Serie der "Westworld"-Macher: Die Vorlage stammt von einem absoluten Kult-Autor!
    • Neu bei Amazon Prime Video: Ein Mystery-Meilenstein und der beste Sci-Fi-Film aller Zeiten
    • Für Netflix: "The Batman"-Regisseur verfilmt Sci-Fi-Roman-Klassiker
    Das könnte dich auch interessieren
    Back to Top