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    Diese Woche neu auf Netflix: Dwayne Johnson oben ohne – und ein brandneuer Science-Fiction-Blockbuster
    Von Christoph Petersen — 31.01.2021 um 20:00

    Da der Wochenbeginn zugleich auch ein Monatsanfang ist, gibt es gleich am Montag ordentlich Filmnachschub. Aber auch am Freitag folgt noch mal eine ordentliche Ladung – inklusive einem im Lockdown entstandenen Netflix-Original mit Oscar-Chancen.

    Paramount Pictures

    Eine neue „Tatort“-Folge gibt es längst nicht jeden Sonntagabend. Aber auf die wöchentliche Netflix-Vorschau auf FILMSTARTS kann man sich wirklich verlassen. Wir verraten euch, welche neuen Filme und Serien euch in den nächsten sieben Tagen beim Streaming-Service erwarten – so könnt ihr jetzt schon mal eure Watchlist mit frischen Titeln auffüllen.

    Aber damit genug der Einleitung: Hier sind die prominentesten Netflix-Neuheiten für die Woche vom 1. bis zum 7. Februar 2021.

    Montag: Monatsanfang = viel Nachschub

    Wenn Netflix von Studios oder sonstigen Rechteinhabern Titel einkauft, um sie für eine gewisse Zeit bei sich ins Streaming-Angebot aufzunehmen, beginnen viele der Verträge traditionell zum 1. des Monats – und so erscheinen gerade pünktlich zu Monatsbeginn meist ein Haufen Filme, mit denen Netflix das Archiv bestückt. Dieses Mal ist zwar für (fast) jeden was dabei – aber zugleich springt auch kein Titel so sehr heraus, dass wir ihn hier unbedingt noch mal besonders würdigen müssten. Der 1. Februar bringt in diesem Jahr also eher Masse statt Klasse:

    Dienstag: Ein Vorschul-Imitat

    Wer Nachwuchs im Kindergarten- oder Vorschulalter hat, kommt an der Lokomotive Thomas und seinen Freunden nicht vorbei – die Animationsserie ist dermaßen erfolgreich, dass Netflix nun mit seinem eigenen Klon dagegen anzustinken versucht. Heute startet bereits die 2. Staffel von „Mighty Express“.

    Weniger derivativ wirkt dagegen die am Dienstag neu startende Netflix-Zeichentrickserie „Kid Cosmic – der Trailer verspricht jedenfalls schon mal angenehm abgehobene Superhelden-Unterhaltung:

    Mittwoch: Selbst Dwayne Johnson baut mal Mist

    Dwayne Johnson mag jetzt schon seit Jahren der bestbezahlte Schauspieler des Planeten sein – und weltweit mehr Zuschauer in die Kinos locken als jeder andere Hollywoodstar. Aber selbst er ist nicht unfehlbar. Die völlig misslungene Komödie „Baywatch ist der beste Beweis dafür. Ab Mittwoch könnt ihr euch selbst davon überzeugen, wie wenig gelungene Pointen man in knapp zwei Stunden hineinpressen kann:

    Ähnlich gigantomanisch wie die Muskeln von Dwayne Johnson ist der Monster-Blockbuster „Godzilla 2: King Of The Monsters“. (Der Trailer zum Nachfolger „Godzilla Vs. Kong“ ist erst vor wenigen Tagen erschienen.) Wenn euer Fernseher groß genug und eure Soundanlage leistungsstark genug ist, dann solltet ihr hier unbedingt mal reinschauen – vor allem, weil „Godzilla 2“ als einer der ersten Filme wirklich davon profitiert, dass Hollywood angesichts des wachsenden chinesischen Marktes nicht mehr ganz so viel Rücksicht auf einschränkende westliche Sehgewohnheiten nehmen muss:

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Godzilla 2: King Of The Monsters"

    Bei dem schwarzhumorigen Thriller „Alle meine Freunde sind tot, wie „365 Days“ ein polnisches Netflix-Original, macht ja hingegen schon der Titel mächtig neugierig – der Trailer verspricht zudem eine wahnsinnige (und wahnsinnig blutige) Silvesternacht:

    Donnerstag: Drogen-Thriller mit Oscargewinner

    Innerhalb der sogenannten McConaissance, also jener Phase in der Karriere von Oscargewinner Matthew McConaughey, in der der einst auf schlechte Komödien spezialisierte Star plötzlich in reihenweise großartigen Rollen in solchen Filmen wie „Dallas Buyers Club“, „Magic Mike“, „Mud“, „Killer Joe“ und „The Wolf Of Wall Street“ auftauchte, fällt das auf wahren Begebenheiten basierende Drogen-Thriller-Drama „White Boy Rick ein wenig hinten runter.

    Trotzdem sollte man bei Interesse an dem Genre dennoch einen Blick riskieren – denn zum einen ist „White Boy Rick“ besser als sein Ruf …

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "White Boy Rick"

    … und zum anderen ist Matthew McConaughey in dieser Phase seiner Karriere einfach immer sehenswert:

    Freitag: Sci-Fi-Blockbuster auf Netflix statt im Kino

    Der Science-Fiction-Blockbuster „Space Sweepers“ sollte eigentlich schon im vergangenen Sommer in den südkoreanischen Kinos starten – wegen Corona landet er nun aber wie so viele Filme stattdessen direkt auf einem Streaming-Portal.

    Der Plot von „Space Sweepers“: Im Jahr 2092 gibt es Raumschiffe, deren einzige Aufgabe es ist, Weltraumschrott einsammeln. Beim Einsammeln eines weiteren gecrashten Raumschiffs stößt die Besatzung der Victor auf ein siebenjähriges Mädchen. Bei näherer Betrachtung stellt die Crew fest, dass es sich bei dem Kind um einen menschenähnlichen Roboter handelt, hinter dem offensichtlich auch noch andere Fraktionen her sind. Also entschließt die Crew unter Kapitän Tea-ho (Joong-ki Song), ein Lösegeld für ihren Fund zu verlangen…

    Auch im Fall von „Malcolm & Marie“ hat Netflix die klassische Studiokonkurrenz ausgestochen und so viel Geld auf den Tisch gelegt, dass die vor allem in den Schauspielerkategorien um Oscars mitstreitende Indie-Produktion nun ebenfalls direkt bei dem Streamer statt im Kino zu sehen ist:

    In dem Schwarz-Weiß-Drama, der während des Lockdowns entstanden ist und das an die Filme von John Cassavetes erinnert, spielen Zendaya („Spider-Man: Far From Home“) und John David Washington („Tenet“) ein Hollywoodpaar, das nach einer Filmpremiere auf das Eintreffen der ersten Kritiken wartet. Aber schon bald geht es nicht mehr darum, ob der Film nun gut oder schlecht ankommt, sondern eher darum, ob ihre Liebe diese Nacht überleben kann:

    Wochenende: Nichts Neues

    Für das Wochenende sind aktuell noch keine neuen Titel angekündigt. Es kann aber trotzdem sein, dass kurzfristig doch noch neuer Content veröffentlicht wird. Ansonsten gibt es am kommenden Sonntagabend an dieser Stelle die nächste Netflix-Wochenvorschau – dann unter anderem mit dem gnadenlosen Horror-Thriller „Red Dot“ und dem romantischen Trilogie-Finale „To All The Boys: Always And Forever“…

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