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    "Er hat mich zerstört": Dieser Horrorfilm schockierte selbst den Macher von "Halloween Kills", "Sinister" & "The Purge"
    05.10.2021 um 16:11
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Horror ist in seiner DNA verankert – ob irre wie „Braindead“ und „Eraserhead“ oder packend wie „Halloween“ und „High Tension“. Hauptsache ungekürzt!

    Kaum jemand bestimmt das moderne Horror-Kino so wie Produzent Jason Blum. Er ist ein Experte auf dem Gebiet des Grauens – der jetzt enthüllte, welcher Horrorfilm für ihn wohl auf ewig der schockierendste bleiben wird…

    Wild Bunch Germany / Ryan Green / Universal Pictures International France

    Jason Blum brachte supererfolgreiche Filmreihen wie „Paranormal Activity“, „Insidious“ und „The Purge“ auf den Weg, hauchte mit „Halloween“ und „Der Unsichtbare“ Kultstoffen neues Leben ein und wurde in den vergangenen Jahren gleich für drei Bester-Film-Oscars nominiert (unter anderem für „Get Out“). Obendrein produzierte er mit „Sinister“ auch noch einen übernatürlichen Genre-Reißer, der bis vor kurzem sogar als furchteinflößendster Horrorfilm aller Zeiten galt – und erst vor wenigen Tagen von einem völlig unbekannten Nachfolger vom Thron gestoßen wurde. Kurzum: Wenn in Hollywood jemand etwas von Horror versteht, dann ist das wohl Jason Blum.

    Dementsprechend spannend ist natürlich auch die Frage, welche Filme einen so abgehärteten Typen wie ihn denn so aus den Socken hauen – und genau diese Frage beantwortete der Erfolgsproduzent jetzt im Gespräch mit ComicBook.com:

    „Der unheimlichste Film für mich war immer ‚Freitag der 13.‘“, so Jason Blum. Und das hat auch einen Grund: Denn Blum war einfach viel zu jung, als er in die Anfänge (bzw. eher die Vorgeschichte) von Jason Voorhees’ langjähriger Killer-Karriere schnupperte: „Ich war zu jung als ich ihn gesehen habe und er hat mich einfach zerstört.“

    Wenn es also einen Film gibt, den er für die Halloween-Zeit empfiehlt, dann ist das – neben John Carpenters „Halloween“ und Alfred Hitchcocks „Psycho“ – also die erste Metzelorgie vom Camp Crystal Lake, die bekanntlich noch gar nicht Jason selbst, sondern dessen Mutter zu verantworten hatte. Den Film gibt’s mittlerweile komplett ungekürzt ab 18 Jahren in Deutschland, wahlweise digital zum Kaufen oder Leihen sowie ab 21. Oktober erstmals im Uncut-Set inklusive der ersten sieben Fortsetzungen auf Blu-ray („Jason Goes To Hell“ und „Jason X“ sind bereits in einem separaten Doppelpack erhältlich):

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    Dass Jason Blum ausgerechnet jetzt über „Freitag der 13.“ spricht, passt übrigens ganz gut. Denn nach jahrelangen rechtlichen Unklarheiten könnte es nun tatsächlich bald zu einem weiteren Comeback des Kult-Killers mit der Eishockeymaske kommen…

    "Freitag der 13.": Rechtsstreit endlich geklärt

    In der jüngeren Vergangenheit kamen immer wieder Pläne für einen weiteren „Freitag der 13.“-Film ans Tageslicht, deren Umsetzung allerdings ein langwieriger, komplexer Rechtsstreit im Weg stand. Doch jetzt kann Drehbuchautor Victor Miller nun endlich die Rechte an seinem Skript zurückfordern und damit auch ein Mitspracherecht haben, sollte nun doch noch ein weiteres „Freitag“-Kapitel folgen – wofür jedoch auch noch Original-Regisseur und Co-Autor Sean S. Cunningham mitspielen muss. Uns würde es aber nicht wundern, wenn es am Ende Jason Blum ist, der uns ein weiteres Kult-Revival beschert.

    Der Produzent ist nämlich nicht nur für seine Micro-Budget-Horror-Hits bekannt, sondern eben auch für seine mal mehr („Halloween“, „Der Unsichtbare“) und mal weniger („Fantasy Island“, „Black Christmas“) erfolgreichen Horror-Reboots. Warum also nicht auch „Freitag der 13.“ einen neuen Anstrich verpassen…

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    Zunächst darf aber Michael Myers wieder ran. Pünktlich zu Halloween kehrt der am 21. Oktober in „Halloween Kills“ zurück auf die Leinwand – und lässt es dabei ordentlich krachen. In der FILMSTARTS-Kritik gibt es für das megabrutale Schlachtfest 3,5 von 5 möglichen Sternen.

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