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    US-Charts: Chamäleon "Rango" reitet auf die Eins
    Von Annemarie Havran — 07.03.2011 um 11:27
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    Das Siegertreppchen der US-Kino-Charts wurde an diesem Wochenende komplett von Neueinsteigern belegt: Der Animations-Western "Rango" schaffte es mit sehr guten Zahlen auf die Eins, während sich "Der Plan" und "Beastly" mit Silber und Bronze zufriedengeben mussten.

    In gewisser Weise ist das im Original von Johnny Depp gesprochene Chamäleon "Rango" die reptilienartige Abwandlung des dauertorkelnden Piraten Jack Sparrow – und das zieht ganz offensichtlich: Die neue Animationskomödie "Rango" – ausnahmsweise mal nicht in 3D – ist mit einem sehr guten Einspielergebnis der beste Neueinsteiger und belegt mit Wochenendeinnahmen von 38 Millionen souverän Platz eins der US-Kino-Charts. Im Schnitt ließen die Besucher 9.701 US-Dollar in jedem Kino, in dem der animierte Western anlief. Damit entthronte "Rango" den vorwöchigen Spitzenreiter "Alles Erlaubt - eine Woche ohne Regeln", der sich nach den exakten Auszählungen vom vergangenen Dienstag ganz knapp mit 130.000 Dollar mehr vor die Zwergenromanze "Gnomeo und Julia" geschmuggelt hatte und somit die Charts am vergangenen Wochenende anführte.

    Ebenfalls gut gestartet ist der Mystery-Thriller "Der Plan" von Regiedebütant George Nolfi. Matt Damon und Emily Blunt als Pärchen, das dem Schicksal trotzt, spielten am Wochenende 20,9 Millionen US-Dollar bei einem Kopienschnitt von 7.375 Dollar ein. Das reicht für einen guten zweiten Platz. Für Matt Damon eine deutliche Verbesserung zu seinem vorherigen Film "Hereafter - Das Leben danach", der es am Startwochenende nur auf 12 Millionen Dollar brachte. Und auch auf der dritten Stufe des Siegertreppchens befindet sich ein Neueinsteiger: Die Teenie-Romanze "Beastly" mit Shooting-Star Alex Pettyfer spielte 10,1 Millionen US-Dollar ein. Im Schnitt verbuchte die moderne Variante von "Die Schöne und das Biest" 5.182 Dollar pro Kopie. Angesichts der geschätzten Produktionskosten von nur 17 Millionen Dollar ist das ein ordentliches Startergebnis.

    Von Platz eins runter auf die Vier ging es für die Farrelly-Komödie "Alles erlaubt - Eine Woche ohne Regeln". Am Wochenende spielte der Film um zwei Freunde, die von ihren Frauen einen Freibrief zum Fremdgehen bekommen, 9 Millionen Dollar ein, insgesamt sind das bislang 27 Millionen. Und "Gnomeo und Julia", dem der Aufstieg an die Spitze dann doch verwehrt blieb, büßte 48,8 Prozent ein und musste sich am Wochenende mit 6,9 Millionen Dollar Einnahmen (83,7 Millionen insgesamt) und Rang fünf zufriedengeben.

    Die größte Pleite unter den Neueinsteigern erlitt die College-Komödie "Take Me Home Tonight". Lediglich 3,5 Millionen Dollar bei einem Kopienschnitt von sehr schwachen 1.747 Dollar spielte die deutsch-amerikanische Co-Produktion ein und landete auf Platz elf.

    Vorschau: Diese Woche starten in den USA unter anderem die heißerwartete Alien-Invasion "World Invasion: Battle Los Angeles" mit Aaron Eckhart und Michelle Rodriguez, die Literatur-Verfilmung "Jane Eyre" mit Mia Wasikowska und das moderne Märchen "Red Riding Hood" von "Twilight"-Regisseurin Catherine Hardwicke.

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