Viele von euch werden es wahrscheinlich schon nicht mehr hören können. Aber wir sagen es trotzdem noch mal: Robert Pattinson hat sich nach seiner Zeit als Glitzer-Vampir in den „Twilight“-Blockbustern zu einem der spannendsten Schauspieler seiner Generation entwickelt. Vor allem bei der Wahl seiner Regisseure und Regisseurinnen hat er einen unglaublich guten Geschmack:
Nach Partnerschaften mit David Cronenberg („Cosmopolis“), den Safdie-Brüdern („Good Time“), Werner Herzog („Königin der Wüste“), James Grey („Die versunkene Stadt Z“), Claire Denis („High Life“) und Robert Eggers („Der Leuchtturm“) ist er aktuell mit der Sci-Fi-Satire „Mickey 17“ in den Kinos, die er mit niemand Geringerem als „Parasite“-Oscar-Abräumer Bong Joon-ho gedreht hat. Selbst seine Blockbuster-Abstecher wie „Tenet“ oder „The Batman“ unternimmt er nur noch im Tandem mit hochkarätigen Auteurs wie Christopher Nolan oder Matt Reeves.
Tagelang hineingesteigert
Das geht übrigens lustig so weiter: Als nächstes dreht Robert Pattinson mit „A Beautiful Day“-Meisterregisseurin Lynne Ramsey („Die, My Love“), mit „Dream Scenario“-Mastermind Kristoffer Borgli („The Drama“) und erneut mit Christopher Nolan („The Odyssey“). In einem Interview mit der französischen Publikation Premiere hatte er nun aber vor allem etwas Neues über die Arbeit an „The Drama“ zu erzählen, über dessen Inhalt zwar noch kaum etwas bekannt ist, in dem er aber wohl gemeinsam mit Zendaya („Dune 2“) ein Paar verkörpert, das mit einer überraschenden neuen Situation klarkommen muss (und wer die Filme des Regisseurs kennt, weiß, dass das wirklich sehr abgefahren werden könnte).
Auf jeden Fall hatte Robert Pattinson das Folgende dazu zu berichten: „Wir hatten eine Szene zusammen, die mich in den Wahnsinn getrieben hat. Ich habe verzweifelt nach einem tieferen Sinn gesucht, dafür Seiten über Seiten Textanalyse betrieben. Am Ende habe ich Zendaya in der Nacht vor dem Dreh der Szene angerufen. Ich habe ihr meine Zweifel geschildert und zwei Stunden lang geredet. Irgendwann hat sie mir – sehr ruhig – verklickert, dass die Dialogzeilen einfach nur das meinen, was dort steht, und es keine geheime Botschaft gibt. Und dafür habe ich mich drei Tage lang selbst verrückt gemacht.“
Schweißausbrüche beim Dreh mit Jennifer Lawrence
Man spürt ja auch in seinen Filmen, dass Robert Pattinson seine Rollen offensichtlich ernster nimmt als die allermeisten seiner Kolleg*innen – und das zeigt sich nicht nur bei „The Drama“, sondern auch beim kommenden Psycho-Drama „Die, My Love“, in dem es offenbar eine Szene gibt, in der Pattinson mit seinem oscarprämierten Co-Star Jennifer Lawrence das Tanzbein schwingen muss. Dazu hatte er im Interview mit GQ zu berichten:
„Ich habe diesen Film mit Lynne Ramsey gedreht und sie ist eine richtig gute Tänzerin. Ich spiele mit Jennifer Lawrence, und sie ist auch eine richtig gute Tänzerin. Für beide ist das ganz einfach. Sie meinten nur: ‚Tanz einfach, es spielt Musik und man tanzt dazu.‘ Ich habe erwidert: ‚Ich kriege einen Nervenzusammenbruch, wenn wir das so machen. Es muss entweder choreografiert oder geschnitten werden.‘ Aber sie meinten weiter nur: ‚Nein, tanz einfach, und hör auf, dich verrückt zu machen.‘ Der Tag kam und ich habe so sehr geschwitzt, dass die Innenseiten meiner Hosen schon ganz nass waren.“
Und apropos „Mickey 17“: Kommt ihr auf die Lösung, ohne die folgende News ganz zu lesen? Wenn nicht, dann gibt es alle Informationen hier:
"Mickey 17": Ihr werdet nie erraten, was Robert Pattinson als Inspiration für das Sci-Fi-Highlight nutzte