"Meine Anwesenheit ist nicht gut für ihn": Einer der aktuell gefragtesten Hollywood-Stars lehnte Rolle in "Jurassic World 4" ab
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Glen Powell wird eine rosige Zukunft als einer der neuen großen Hollywood-Stars prophezeit. Ob eine Rolle in „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ diesen Status noch weiter unterstrichen hätte? Womöglich. Powell aber lehnte den Dino-Blockbuster ab.

Sind wir mal ehrlich: Auch wenn Sam Neill, Jeff Goldblum und Laura Dern die „Jurassic Park“-Filme zweifellos geprägt haben, geht es dem Publikum vor allem darum, Dinosaurier in Aktion zu erleben. Ob die prähistorischen Giganten dabei auf mehr oder weniger prominente Gesichter treffen, ist für viele letztlich zweitrangig. Dennoch wird das Franchise regelmäßig mit hochkarätigen Stars besetzt.

Nachdem Chris Pratt die ersten drei „Jurassic World“-Blockbuster gemeinsam mit Bryce Dallas Howard angeführt hat, übernimmt nun MCU-Heldin Scarlett Johansson die Hauptrolle in „Jurassic World: Die Wiedergeburt“. Ob ein Film wie „Jurassic World 4“ jedoch tatsächlich auf derartige Starpower angewiesen ist, darf durchaus hinterfragt werden. Wenn es nach Glen Powell („Wo die Lüge hinfällt“) geht, lautet die Antwort wohl eher nein.

Jurassic World: Die Wiedergeburt
Jurassic World: Die Wiedergeburt
Starttermin 2. Juli 2025 | 2 Std. 13 Min.
Von Gareth Edwards
Mit Scarlett Johansson, Jonathan Bailey, Mahershala Ali
User-Wertung
3,0
Filmstarts
3,5

Glen Powell hat "Jurassic World 4" abgelehnt

Wie der „Twisters“-Star in einem Interview mit The Hollywood Reporter verriet, wurde ihm die Möglichkeit angeboten, eine Rolle in Gareth Edwards' „Jurassic World 4“ zu übernehmen: „‚Jurassic Park‘ ist einer meiner Lieblingsfilme. Einer der Filme, die ich mein ganzes Leben lang machen wollte. Aber diesen Film mache ich nicht, weil ich das Drehbuch gelesen habe und sofort dachte, dass meine Anwesenheit in diesem Film nicht gut für ihn ist.“

Damit zeigt Glen Powell eindrucksvoll, wie bewusst er seine Rollenwahl trifft. Er achtet genau darauf, ob ein Projekt ihn als Schauspieler weiterbringt – oder ob ihm eine Rolle lediglich wegen seiner aktuellen Popularität angeboten wird, obwohl auch viele andere Darsteller sie übernehmen könnten. Powell weiter: „Es geht darum, zu entscheiden, womit man das Publikum glücklich machen will und womit man sich selbst glücklich machen will.“

Powell orientiert sich damit weiter an seinem großen Vorbild Tom Cruise und wählt seine Rollen gezielt danach aus, ob sie ihn fordern, weiterentwickeln und dabei helfen, sich als eigenständige Marke zu etablieren. Noch in diesem Jahr werden wir Glen Powell in der Stephen-King-Verfilmung „The Running Man“ sehen, die am 6. November 2025 in den deutschen Kinos startet. Den ersten Trailer gibt’s hier:

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