Ganz happy war Christoph Maria Herbst lange Zeit nicht, dass man ihn immer wieder auf seine bekannteste Rolle reduzierte: In fünf Staffeln und 46 Folgen des ikonischen Pro7-Serien-Hits „Stromberg“ verkörperte er kongenial den Chef der Schadensregulierung der CAPITOL-Versicherung – zwar nach dem Vorbild von Ricky Gervais (in „The Office“) und Steve Carell (in „The Office (US)“), aber doch mit seinem ganz eigenen, piefig-deutschen Touch.
2014 folgte der erste „Stromberg“-Kinofilm – und landete mit saustarken 1,3 Millionen Besucher*innen auf Platz 18 der Jahrescharts (einen Platz hinter „Maleficent – Die dunkle Fee“, bei dem ausgerechnet Robert STROMBERG die Regie geführt hat). Trotzdem ließ die angesichts der Besucherzahlen logische und von Fans heiß erwartete Fortsetzung eine gefühlte Ewigkeit auf sich warten – offenbar wollte sich Christoph Maria Herbst anschließend erst mal endgültig von „Stromberg“ emanzipieren.
Aber das hat er jetzt mit ganz anderen Hits wie „Der Vorname“ und natürlich „Der Buchspazierer“ geschafft – und damit ist es eben höchste Zeit für „Stromberg 2 – Wieder alles wie immer“, der als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk am 4. Dezember 2025 in die deutschen Kinos kommt.
Worum geht’s in "Stromberg – Wieder alles wie immer"?
Vor rund 20 Jahren machte Deutschland erstmals Bekanntschaft mit Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) und dem Team der Schadensregulierung der CAPITOL-Versicherung. Damals gab es in der Kantine noch kein veganes Gericht, Mobbing galt als Breitensport im Büro – und Bernd Stromberg ließ Sätze fallen wie: „Ich respektiere Frauen. Als Idee …“. Seither hat sich die Arbeitswelt tiefgreifend verändert. Doch hat sich auch Bernd Stromberg verändert?
Antworten soll ein großes Wiedersehen liefern, bei dem sich alle Beteiligten vor laufender Kamera erneut begegnen. Eine aufwendig inszenierte Reunion der alten Truppe: Berthold „Ernie“ Heisterkamp (Bjarne Mädel), Tanja und Ulf Steinke (Diana Staehly und Oliver Wnuk), Jennifer Schirrmann (Milena Dreissig) – und natürlich Stromberg selbst.
Wie auf einer klassischen Familienfeier entsteht eine explosive Mischung aus Nostalgie und Alkohol, aufgestauten Rechnungen und frischen Vorwürfen. Die Zusammenkunft eskaliert schnell – und zwar auf eine Weise, mit der niemand gerechnet hat…
Christoph Maria Herbst so angesagt wie noch nie
Christoph Maria Herbst ist in den kommenden Monaten aber nicht nur in „Stromberg – Wieder alles wie immer“ in den Kinos zu sehen: In „Extrawurst“ (Kinostart: 15. Januar 2026), der Verfilmung des aktuell extrem angesagten Theater-Superhits, geht es in einem Tennisverein um die offenbar hochexplosive Frage, ob für das einzige muslimische Mitglied (Fahri Jardim) ein extra Grill angeschafft werden soll (obwohl der gar keine Wurst essen will).
Sogar noch vor „Stromberg 2“ startet hingegen „Ganzer halber Bruder“ (Kinostart: 18. September 2025), in dem Christoph Maria Herbst den windigen Immobilieninvestor Thomas spielt, der nach seiner Entlassung aus dem Knast das Haus seiner Mutter erbt (von der er noch nicht mal wusste, dass sie existiert). Allerdings kommt das Geschenkt mit einem Haken: Thomas‘ ihm ebenfalls unbekannter Halbbruder Roland (Nico Randel) mit Trisomie 21 hat ein Bleiberecht in dem Haus – und muss dementsprechend vor dem geplanten Verkauf erst einmal herausgeekelt werden…