Hollywood-Ikone lehnte gleich drei (!) Rollen in einem legendären Superhelden-Blockbuster ab – und bereute ihre Entscheidung später zutiefst!
Jaroslav Sebov
Jaroslav Sebov
-Freier Autor
Erholt sich immer noch von der 8. Staffel "Game Of Thrones" und vertreibt sich die Zeit mit allerhand Fandoms wie "Star Wars", "The Witcher" und "Der Herr der Ringe". Findet, kein anderer Film verdient einen zweiten Teil mehr als "Master And Commander".

Eine wahre Legende in Hollywood ließ sich nicht locken – weder als Held, noch als Bösewicht, noch als Vaterfigur. Später erfuhr er, was er damit verpasste, und konnte es kaum glauben.

In den 1970er-Jahren war die „Superman“-Verfilmung von Richard Donner eines der großen Gesprächsthemen in Hollywood. Fast jeder bekannte Darsteller stand irgendwann auf der Wunschliste der Produzenten – auch eine große Hollywood-Ikone, die allerdings konsequent ablehnte. Weder das ikonische Cape noch die Vorstellung, Unterhose über der Strumpfhose zu tragen, reizten das Hollywood-Multitalent Paul Newman.

Doch das Studio Warner Bros. gab sich nicht so leicht geschlagen. Nachdem Newman die Hauptrolle abgelehnt hatte, versuchte man, ihn für die Rolle des Bösewichts Lex Luthor zu gewinnen. Als auch das scheiterte, kam ein drittes Angebot auf den Tisch: ein kurzer, aber lukrativer Auftritt als Jor-El, der Vater Supermans. Wenige Tage Drehzeit, dafür eine Gage in Millionenhöhe. Trotzdem blieb Newman seiner Linie treu – kein Superheldenkino, keine Kompromisse.

Als Paul Newman die Gage von Marlon Brando sah, stockte ihm der Atem

Während er selbst die Offerten ausschlug, griff Marlon Brando zu. Und wie! Die „Der Pate“-Legende verbrachte nur wenige Tage am Set, doch seine Gage und Gewinnbeteiligung brachten ihm über 20 Millionen Dollar ein – eine astronomische Summe für die damalige Zeit. Produzent Ilya Salkind erinnerte sich im Gespräch mit der „Superman“-Homepage (via Far Out Magazine): „Als Paul Newman später herausfand, wie viel Marlon Brando verdiente, bekam er fast einen Herzinfarkt.“

Obwohl er mit Filmen wie „Flammendes Inferno“ bereits Erfahrung im Blockbuster-Segment gesammelt hatte, mied er bewusst die bunte Welt der Comics. Künstlerische Prinzipien standen für ihn wohl an erster Stelle – doch finanziell war diese Entscheidung sicher eine der teuersten seines Lebens. Trotzdem kann man diese Entscheidung auch im Nachhinein nur respektieren, schließlich gibt es auch heute noch Schauspiel-Stars wie Leonardo DiCaprio, die einen großen Bogen um Franchise- und Superheldenfilme macht. Und das, obwohl er schon einmal als Batman-Bösewicht angeworben wurde, wie ihr im folgenden Artikel nachlesen könnt:

"So arbeiten wir nicht": Leonardo DiCaprio sollte Batman-Bösewicht spielen – doch Christopher Nolan war dagegen
facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren