"Einer der größten Fehler meiner Karriere": "Magic Mike"-Star Channing Tatum bereut bis heute, diesen Fantasy-Hit abgelehnt zu haben
Björn Schneider
Björn Schneider
-Freier Autor
Seit Björn als Kind „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Hook“ gesehen hat, ist er vom Medium Film und seinen (audio-)visuellen Möglichkeiten fasziniert. Am liebsten schaut er Horror, Western, Mystery und Thriller. Musicals und romantische Komödien kosten ihn allerdings Überwindung.

Channing Tatum war gerade Vater geworden und anderweitig beschäftigt, als er 2013 ein „märchenhaftes“ Filmangebot erhielt. Doch er lehnte ab. Welcher Film gemeint ist und wieso Tatum seine Entscheidung bis heute bereut, erfahrt ihr hier.

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Channing Tatum ist nicht nur bekannt für sein hartes Training und die akribische Vorbereitung, sondern auch seit über einem Jahrzehnt in Hollywood etabliert. Seine Vielseitigkeit stellte er u. a. in körperbetonten Rollen und Action-Filmen („White House Down“, „G.I. Joe“) unter Beweis, daneben überzeugte er als ernstzunehmender Charaktermime in anspruchsvolleren Produktionen wie „Foxcatcher“. Beinahe wäre zur ohnehin schon eindrucksvollen Filmografie noch ein Fantasy-Märchen gekommen, das der visionäre Filmemacher Guillermo del Toro („Pans Labyrinth“) ursprünglich drehen wollte.

Denn Tatum war in del Toros Version des Disney-Hits „Die Schöne und das Biest“ in der männlichen Hauptrolle als Biest vorgesehen! Doch er nahm dieses einmalige Angebot nicht an. Eine Entscheidung, der er bis heute nachtrauert.

"Einer der größten Fehler meiner Karriere"

Im Gespräch mit Vanity Fair sagte der 45-Jährige: „Einer der größten Fehler meiner Karriere – Guillermo del Toro wollte ‚Die Schöne und das Biest‘ machen. Und ich hatte gerade ein Baby bekommen, ich arbeitete an einem Film, der mich völlig fertig machte, und das Drehbuch war noch nicht ganz da. In meinem Kopf war ich einfach an einem Punkt, an dem ich dachte: ‚Ich glaube nicht, dass ich das jetzt machen kann.'“ In diesem Fall kann man wohl von wahrlich ungünstigem Timing sprechen.

Dabei bezeichnete sich Tatum selbst als „größten Guillermo-Fan überhaupt“. Und ergänzte: „Ich glaube, dass Guillermo mit ‚Die Schöne und das Biest‘ den krassesten Film aller Zeiten gemacht hätte.“ Mit dem „hätte“ bezieht sich der Schauspieler auf die Tatsache, dass „Die Schöne und das Biest“ am Ende eben nicht wie geplant mit del Toro als Regisseur umgesetzt wurde. 2014 gab der Kino-Magier die Regie ab. Die Realversion des 90er-Jahre-Trickfilmklassikers wurde stattdessen 2017 von Bill Condon gedreht.

"Ich hoffe, dass wir eines Tages zusammenarbeiten"

Im gemeinsamen Vanity-Fair-Interview sprach Kirsten Dunst ihren Schauspielkollegen Tatum, mit dem sie bald im Thriller-Drama „Roofman“ zu sehen sein wird, auf eben jene, nie Stande gekommene Zusammenarbeit und del Toros Abkehr von dem Projekt an. „Und er hat es nie gemacht?“, fragte Dunst. Channing antwortete: „Er hat es nicht gemacht. Er hat eine Milliarde andere Dinge, die er umsetzen will. Er ist so ein kreativer Mensch. Ich werde mir das wahrscheinlich nie verzeihen, aber ich hoffe, dass wir eines Tages zusammenarbeiten.“

Übrigens: Tatum verriet in dem Interview leider nicht, welcher Film ihn damals „völlig fertig“ machte und mitverantwortlich für die Absage war.

Bleibt zu hoffen, dass er unter den Dreharbeiten zu einem seiner nächsten, völlig abgedrehten Filme nicht ganz so sehr leidet. Voraussichtlich ab Januar 2026 soll Tatum nämlich gemeinsam drei weiteren namhaften Hollywood-Stars für das bizarre Crime-Drama „Kockroach“ vor der Kamera stehen. Lest in nachfolgendem Artikel, worum es in dem Film geht und welcher durch seine surreal-absurden (Traum-) Welten bekannt gewordene, legendäre Schriftsteller das Werk – über Umwege – beeinflusst hat:

Eine Kakerlake als Gangsterboss?! Channing Tatum & noch mehr Marvel-Stars tauchen für bizarres Crime-Drama in New Yorks Unterwelt ab

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