"Predator: Badlands" hat endlich eine Altersfreigabe – und diese dürfte die Fans überraschen
Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
Stefan ist mit "Star Trek" aufgewachsen und liebt insbesondere die Crew um Captain Jean-Luc Picard. Kubricks Meisterwerk "2001: Odyssee im Weltraum" gehört zu seinen Lieblingsfilmen. Doch auch heute ist das Sci-Fi-Kino lebendig, was Filme wie "Under the Skin" oder "Ad Astra" beweisen

Am 6. November 2025 startet mit „Predator: Badlands“ der neuste Eintrag der langlebigen Sci-Fi-Action-Reihe in den Kinos. Die Fans haben dabei eine genaue Vorstellung, was einen guten „Predator“-Film ausmacht. Doch eine Sache wird dieses Mal anders.

Wenn das Killer-Alien aus „Predator“ auf der Leinwand auftaucht, dann geht es richtig heftig zur Sache. Das war nicht nur in dem Klassiker aus dem Jahre 1987 so und auch die nachfolgenden Teile haben in den USA jeweils ein R-Rating erhalten. Sogar „Predator: Killer of Killers“, der erste Animationsfilm über das jagende Alienvolk, der dieses Jahr seine Premiere auf Disney+* feierte, bekam diese Einstufung, die besagt, dass Zuschauer*innen unter 17 Jahren einen Film nur in Begleitung eines Erwachsenen sehen dürfen. Nackte Haut, viel Blut und Gewalt und ein deftiges Sprachvokabular können zu dieser Bewertung führen.

Lediglich „Alien vs. Predator“ aus dem Jahre 2004 wurde mit einem PG-13-Rating versehen. Doch dieses Aufeinandertreffen der beiden gefürchteten Weltraum-Kreaturen besitzt ohnehin eine Sonderstellung im „Predator“-Franchise. Dementsprechend war für viele Fans von vornherein klar, dass auch „Predator: Badlands“ das reichlich Gore-versprechende R-Rating erhalten würde, denn blutige Gewaltexzesse gehören zum Franchise einfach dazu. Doch Pustekuchen – jetzt wurde bekannt, dass „Predator: Badlands“ der erste Teil der regulären Reihe ist, der mit einer PG-13-Freigabe versehen wurde.

R-Rated-Feeling trotz PG-13-Einstufung?

Müssen sich die Fans also Sorgen machen, dass es in „Predator: Badlands“ zu harmlos zugehen wird? Laut Produzent Ben Rosenblatt, der sich im Interview mit IGN bereits zu dieser Frage geäußert hatte, gab es von Anfang an die Hoffnung, einen PG-13-Film zu drehen, der sich wie ein R-Rating anfühlt: „Das ist sozusagen unsere Hoffnung. Und eigentlich geht es dabei nur darum, das Publikum für einen Film wie diesen zu erweitern.“

Dabei soll es jedoch nicht weniger brutal zugehen. Stattdessen soll eine kleine Lücke im Bewertungssystem ausgenutzt werden, denn sofern keine Menschen verletzt werden, gelten andere Kriterien bei der Einstufung. Rosenblatt dazu: „Wir haben keine Menschen im Film und daher auch kein menschliches rotes Blut. Wir hoffen also, dass sich das zu unserem Vorteil auswirkt. Wir werden innerhalb dieser Einschränkungen so hart wie möglich arbeiten und glauben, dass wir einige ziemlich beeindruckende grausame Dinge zeigen können. Aber in anderen Farben als Rot.“

Das klingt doch so, als ob der Plan aufgegangen wäre. Ob sich „Predator: Badlands“ tatsächlich wie ein R-Rated-Titel anfühlen wird, wissen wir dann spätestens ab dem 6. November 2025. Dann nämlich startet der Sci-Fi-Actioner in den deutschen Kinos. Übrigens gibt es auch einen neuen Trailer, in dem bereits ordentlich die Post abgeht. Mehr dazu findet ihr in diesem Artikel:

Im Trailer zu einem der meisterwarteten Sci-Fi-Filme des Jahres geht die Post ab: "Predator: Badlands" macht ja fast schon "Avatar 3" Konkurrenz!

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