"Squid Game" trifft "Midsommar": Neuer Horrorfilm macht uns durch seine Vorbilder neugierig
Björn Becher
Björn Becher
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Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.

Beschrieben als eine Mischung aus zwei sehr unterschiedlichen, beliebten Titel und mit einem vielversprechenden Horror-Regisseur am Ruder klingt der gerade angekündigte Film „FOMO“ nach einem Werk, das wir unbedingt auf dem Schirm haben müssen.

Netflix / Weltkino Filmverleih

FOMO“ wird vom Branchenmagazin Deadline im Rahmen der offiziellen Ankündigung des Projekts als eine Mischung aus Horror-Meisterwerk „Midsommar“ und Netflix-Hit „Squid Game“ beschrieben. Ersonnen hat dies der bislang vor allem für Serien bekannte Autor Yalun Tu. Der schrieb unter anderem Episoden für „Navy CIS: Hawaii“ und „Wu Assassins“. Zudem hat er die mit viel Vorschusslorbeeren bedachte Hulu-Serie „The Season“ erdacht, die 2026 erscheinen soll. Jetzt hat er mit „FOMO“ sein erstes Kino-Horror-Drehbuch verkauft.

Als Regisseur ist zudem ein sehr angesagter Filmemacher an Bord: Kurtis David Harder sorgte mit „Influencer - Trau niemandem, dem Du folgst“ 2023 für viel Aufsehen. Der Film landete auf zahlreichen renommierten Horror-Jahres-Bestenlisten – so zum Beispiel beim Branchenmagazin Variety und der Kritikensammelseite Rotten Tomatoes. Mit „Influencer 2“ erscheint gerade ein Sequel. Deutscher Start ist Ende Januar 2026.

Eine Party wird zum Überlebenskampf: Das ist die Story von "FOMO"

In „FOMO“ soll er eine Freundesgruppe in Szene setzen, die eine Party-Reise auf die griechischen Inseln unternimmt. Doch der Trip nimmt eine düstere Wendung. Denn die feierfreudige Gesellschaft realisiert bald, dass die gebuchte Mega-Party in Wirklichkeit ein uraltes Ritual mit Leben-oder-Tod-Einsätzen ist. Und sie nehmen daran jetzt unfreiwillig teil. Wer von ihnen eine Reihe hedonistischer Prüfungen überlebt, wird mit einem endlosen Leben voller Vergnügen belohnt; wer versagt, wird allerdings den Göttern als Opfer dargebracht. Und das größte Problem ist: Wie bei „Squid Game“ endet die „Party“ erst, wenn nur noch eine einzige Person übrig ist...

Einen Terminplan für die Dreharbeiten und eine spätere Veröffentlichung gibt es noch nicht. Letzteres wird auch davon abhängen, wo der Film am Ende landet und veröffentlicht wird. Umgesetzt wird „FOMO“ nämlich von dem noch sehr jungen, erst 2024 gegründeten Indie-Label Badlands, welches seine Filme anschließend nicht selbst herausbringt, sondern die Rechte an Verleiher verkauft.

Viel Erfahrung im Hintergrund

Auch wenn Badlands noch keine Filme herausgebracht hat (ihr erstes Projekt, der Spinnen-Horror „Arachnid“ ist gerade mitten in der Post-Produktion) wird das Studio mit großer Aufmerksamkeit bedacht. Schließlich stecken dahinter einige Hollywood-Schwergewichte. Die „John Wick“-Macher Basil Iwanyk und Erica Lee haben die Firma als zweites Unternehmen neben ihrer erfolgreichen Hauptfirma Thunder Roads gegründet, um dort unabhängig, kleinere Horror-Projekte umsetzen zu können. Ihr Partner ist dabei Scott Strauss, der 16 Jahre lang Führungskraft bei Hollywood-Gigant Sony war. Bevor er sich jetzt selbstständig machte, führt er dort viele Jahre auch das stark auf Horror ausgerichtete Tochterlabel Screen Gems an. Dabei entstanden unter anderem Werke wie „Slender Man“ und „Don't Breathe“.

Zuletzt kündigte Badlands bereits ein anderes Projekt an, welches ebenfalls direkt mit einem riesigen Netflix-Erfolg verglichen wurde und jetzt bereits gedreht wird. Mehr dazu gibt es im folgenden Artikel:

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