Mit „Was ist Liebe wert – Materialists“ führt Dakota Johnson einen von nur fünf Hollywood-Originalfilmen in diesem Kalenderjahr an, der über 100 Millionen Dollar einspielte. Nun sorgt die Schauspielerin mit ihrer Prominenz dafür, dass ein weiteres originäres Projekt auf den Weg gebracht wird: „Trudy Blue“.
„Trudy Blue“ wird als „geerdeter Sci-Fi-Actionfilm“ beschrieben. Die Handlung spielt in der nahen Zukunft, wo Roboter unseren Haushalt schmeißen. Doch als eine verbannte Androiden-Haushälterin (Johnson) sich plötzlich auf einer Mülldeponie über 3.200 Kilometer von ihrem bisherigen zu Hause entfernt wiederfindet, ist für sie klar, dass sie dorthin zurückkehren will, wo sie hingehört. So begibt sie sich auf eine Reise durch eine ihr fremde Welt...
Pixar-Macher inszeniert "Trudy Blue"
Das Drehbuch stammt von dem noch relativ unbekannten Drehbuchautor Evan Twohy („Bubbles & Squeak“). Deutlich interessanter ist da die Personalie des Regisseurs. Angus MacLane soll „Trudy Blue“ inszenieren.
MacLane gehörte über 25 Jahre zum Team von Pixar, wo er 1997 als Animator anfing und an zahlreichen Hits beteiligt war. Dabei stieg er innerhalb des Unternehmens immer wieder auf, entwickelte zum Beispiel Figuren für den Mega-Erfolg „Die Unglaublichen“. Nach diversen Kurzfilmen inszenierte er schließlich als Co-Regisseur das Sequel „Findet Dory“ und landete mit seinem Langfilmdebüt direkt einen Millionen-Hit. Anschließend war er allerdings auch für den Kassenflop „Lightyear“ verantwortlich.
Im Rahmen einer größeren Entlassungswelle musste er Pixar im Juni 2023 verlassen und versucht sich jetzt auf eigene Faust als Regisseur. „Trudy Blue“ wird sein erstes Projekt außerhalb von Pixar und gleichzeitig sein Live-Action-Debüt. Es dürfte spannend sein, wie der langjährige Animator in der neuen Rolle schlägt. Noch ist nicht bekannt, wann „Trudy Blue“ erscheinen soll.
Ein weiteres neu angekündigtes Sci-Fi-Action-Projekt stellen wir euch im folgenden Artikel vor:
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