Der wichtigste Film von "Avatar: Fire And Ash"-Star Kate Winslet seit "Titanic"? Deutscher Netflix-Trailer zu "Goodbye June"
Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kubes bevorzugte Filmemacher*innen sind David Fincher, David Lynch, Martin Scorsese, Paul Thomas Anderson, Christopher Nolan, Stanley Kubrick, Quentin Tarantino, Joel Coen, Joachim Trier, Kathryn Bigelow sowie Steve McQueen.

Das am Heiligabend auf Netflix startende Drama „Goodbye June“ bietet eine große Anzahl an Stars. Eine der Hauptrollen spielt Oscargewinnerin Kate Winslet, für die der Film ein ganz besonderer ist. Mehr dazu unten. Hier kommt erst einmal der Trailer:

Goodbye June“ ist ein neues Netflix-Original, das zwar zur Weihnachtszeit spielt, aber alles andere als ein locker-leichtes Feiertagsfilmchen zu sein scheint. Es geht um Liebe und Verlust und wie eine zuvor voneinander entfremdete, in alle Winde verstreute Familie um diese Gefühle herum wieder zusammenfinden könnte.

Für einen der vielen mehrfach ausgezeichneten und preisgekrönten Stars im Ensemble ist „Goodbye June“ besonders wichtig: Oscargewinnerin Kate Winslet („Der Vorleser“) gibt hier nämlich ihr Debüt als Regisseurin. Dabei verfilmt sie nicht irgendein Skript, sondern das erste Drehbuch ihres ältesten Sohnes Joe Anders. Anders, dessen Vater „American Beauty“-Regisseur Sam Mendes ist, ist hauptberuflich Schauspieler. In Kürze könnt ihr ihn unter anderem in großen Parts in den Mini-Serien „East Of Eden“ und „Kap der Angst“ erleben.

„Goodbye June“ startet am 24. Dezember 2025 weltweit beim Streaming-Service Netflix. Um für große Awards wie bei der Oscarverleihung in Frage zu kommen, wird das Familiendrama zudem bereits ab dem 12. Dezember in den USA und Großbritannien in ausgewählten Kinos laufen.

Goodbye June
Goodbye June
Starttermin 24. Dezember 2025 | 1 Std. 54 Min.
Von Kate Winslet
Mit Helen Mirren, Kate Winslet, Toni Collette
User-Wertung
3,2
Filmstarts
3,5
Im Stream

So wie ihr Auftritt in „Titanic“ einst der Durchbruch zum Megastar für Kate Winslet war, könnte „Goodbye June“ nun den Start einer zweiten Karriere der aus Reading in der englischen Grafschaft Berkshire stammenden 50-Jährigen bedeuten. Wobei wir deshalb nicht auf sie vor der Kamera verzichten werden müssen, wie sie bereits in Interviews klarstellte. Noch vor „Goodbye June“ kommt beispielsweise der heiß erwartete Blockbuster „Avatar: Fire And Ash“ mit ihr in die Kinos.

Das ist "Goodbye June" auf Netflix

Die Titelrolle in „Goodbye June“ übernimmt Helen Mirren („Die Queen“). Ihre Kinder werden von Kate Winslet, Toni Collette („Hereditary“), Andrea Riseborough („Possessor“) und Johnny Flynn („Ripley“) dargestellt. Den Ehemann von Mirrens Figur gibt Timothy Spall, der Todesser Peter Pettigrew alias Wurmschwanz aus der „Harry Potter“-Reihe.

Stephen Merchant („Logan - The Wolverine“), Fisayo Akinade („Heartstopper“), Jeremy Swift („Ted Lasso“) und Raza Jaffrey aus der neuen David-Duchovny-Serie „Malice“ werden in weiteren, bisher noch unbenannten Parts zu sehen sein.

Und darum geht es inhaltlich in „Goodbye June“: Es ist kurz vor Weihnachten, als sich der Gesundheitszustand von June schlagartig verschlechtert. Ihre vier erwachsenen Kinder werden abrupt mit der Möglichkeit ihres Verlusts konfrontiert – was alte Spannungen zwischen den Geschwistern schnell wieder aufkommen lässt.

Während die drei Frauen und ihr jüngerer Bruder samt des eigenwilligen Vaters versuchen, mit der Situation klarzukommen, nimmt June selbst das Ruder in die Hand. Mit erstaunlich viel Humor, unverblümter Offenheit und großer Liebe gestaltet sie ihren bevorstehenden Abschied von dieser Welt ganz nach eigenen Vorstellungen. Damit zwingt sie ihre Familie bewusst, sich neu miteinander auseinanderzusetzen und – das ist zumindest ihre Hoffnung – sich wieder zusammenzuraufen.

Wenn ihr „Goodbye June“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.

Während wir alle noch warten müssen, hat Guillermo del Toro Kate Winslet und ihre Kolleg*innen in „Avatar: Fire And Ash“ bereits sehen dürfen. Was der „Frankenstein“-Macher von James Camerons neuestem Werk hält, lest ihr im folgenden Artikel:

"Wird viele überraschen": Der "Frankenstein"-Macher hat "Avatar 3: Fire And Ash" bereits gesehen – und ist absolut begeistert!

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