„Wicked: Teil 2“ ist am 19. November 2025 in den deutschen Lichtspielhäusern angelaufen – und wirkt wie das düstere Gegenstück zum ungehemmten Musical-Spaß „Wicked“, der Ende 2024 die Zuschauer*innen verzauberte. Zwischen den beiden Teilen ist spürbar Zeit ins Land gezogen – die Figuren sind nicht mehr dieselben und der Kampf gegen die vermeintlich böse Hexe hat das Zauberland Oz verändert. Doch wie viel Zeit genau liegt eigentlich zwischen den beiden Filmen? Zwar wird dies im Fantasy-Musical an einer Stelle erwähnt, wer jedoch nicht von Beginn an aufmerksam ist, verpasst diese Information leicht.
Gleich zum Anfang von „Wicked: Teil 2“ – noch während das Studiologo eingeblendet wird – könnt ihr eine Stimme aus dem Off vernehmen. Hier heißt es, dass seit den Ereignissen aus dem letzten Teil „twelve tide turns“ ins Land gezogen sind, was in der deutschen Version mit „zwölf Jahreszeiten“ übersetzt wurde. Insgesamt sind also ungefähr drei Jahre vergangen, seitdem Hexe Elphaba (Cynthia Erivo) hinter das Geheimnis des Zauberers von Oz gekommen ist – und zur Staatsfeindin erklärt wurde.
In Oz ticken die Uhren anders
Ob „twelve tide turns“ jetzt wirklich genau drei Jahre umfassen, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen – schließlich haben die Bewohner*innen von Oz eigene Bezeichnungen für Zeiteinheiten. So wird beispielsweise immer wieder von „clock ticks“ (in der deutschen Fassung: „Uhrenticken“) gesprochen, was einer nicht genau definierten zeitlichen Einheit von kurzer Dauer entspricht – und je nach Verwendung mit Moment oder Sekunde übersetzt werden kann.
Doch auch wenn ihr das anfängliche Voice-Over verpasst haben solltet, lassen sich eindeutige Veränderungen bemerken: Der Zauberer (Jeff Goldblum) und seine magische Adjutantin Madame Morrible (Michelle Yeoh) haben Oz langsam zu einem düsteren Ort gemacht – in dem gerade die sprechenden Tiere um ihre Freiheit und ihr Leben fürchten müssen.
Auch an den Figuren selbst lässt sich erkennen, dass zwischen den beiden Filmen einige Zeit vergangen ist. Inzwischen drücken sie schließlich nicht mehr die Schulbank – und haben sich, wie im Falle von Fiyero (Jonathan Bailey) bereits die Karriereleiter emporgearbeitet. Zudem wird immer wieder nostalgisch an die Unbeschwertheit der Schultage erinnert – so beispielsweise von Nessarose (Marissa Bode) und Boq (Ethan Slater).
Wer übrigens wissen möchte, wer im Film eigentlich Dorothy gespielt hat, und warum ihr Gesicht nicht gezeigt wird, klickt einfach hier:
Diese Schauspielerin verkörpert Dorothy in "Wicked: Teil 2" – und darum wird ihr Gesicht nicht gezeigt