Von Roman Polanskis Klassiker „Rosemaries Baby“ über den französischen Terror-Schocker „Inside“ bis hin zu „Immaculate“ mit Sydney Sweeney: Schwangerschafts-Schocker bilden längst eine eigene Rubrik innerhalb des Horror-Sujets – und gehen regelmäßig ganz besonders unter die Haut. Schließlich wird in jenen Genre-Beiträgen entweder das wundersame Ereignis, neues Leben in die Welt zu setzen, zum fieberhaften Albtraum – oder aber werdende Eltern werden in ohnehin schon herausfordernden Zeiten mit einer unaussprechlichen dunklen Macht konfrontiert.
Ob auch „Push - Haus in tödlicher Lage“ das Zeug zum Klassiker hat? Die bisherigen Pressestimmen lassen zumindest einen Genrevertreter erwarten, der einem durchaus einen kalten Schauer über den Rücken jagt. Was dahinter steckt, könnt ihr demnächst selbst herausfinden. Nachdem die Uraufführung auf dem berühmten Sitges Film Festival bereits im Oktober 2024 über die Bühne ging, erscheint der Film am 16. Januar 2026 endlich auch in Deutschland! Wie üblich kommt es zunächst zu einer digitalen Veröffentlichung als Video-on-Demand. DVD und Blu-ray folgen dann am 30. Januar.
Exklusiv auf FILMSTARTS präsentieren wir euch heute den deutschen Trailer zum Horror-Thriller. Anhand der Vorschau könnt ihr also schon mal grob beurteilen, ob „Push“ womöglich zu den ersten Filmen im neuen Jahr gehören soll, die ihr von eurer Watchlist streichen wollt…
Das erwartet euch in "Push - Haus in tödlicher Lage"
„Push“ ist der neue Film des eingespielten Regie-Duos David Charbonier und Justin Douglas Powell, dessen erste Zusammenarbeit – damals noch ein Kurzfilm – mittlerweile über zehn Jahre zurückliegt. Inzwischen haben uns die beiden unter anderem noch „The Djinn“ sowie „The Boy Behind The Door“ beschert, den euch unser Autor Sidney Schering ganz besonders ans Herz legt. Ob „Push“ daran vielleicht anschließen kann? Die Prämisse des Films macht durchaus Hoffnung!
Denn „Push“ fällt nicht nur mit seiner knackigen Laufzeit von weniger als 90 Minuten ziemlich minimalistisch aus, sondern ist auch darüber hinaus auf das Wesentliche reduziert. So scheint es jedenfalls. Denn das Kammerspiel spielt an einem überschaubaren Setting und bringt in Anbetracht der geringen Anzahl an Figuren nur ein Mindestmaß an Dialogen mit. Gerade daraus scheint der Film allerdings seine großen Stärken zu ziehen, wenn man etwa der Fachpresse glauben will, die unter anderem von „nervenaufreibender Spannung und intensivem Nervenkitzel“ (Bloody-Disgusting) oder „Meisterleistung in Sachen Spannung“ (The Hollywood News) spricht.
Im Zentrum der Geschichte steht die hochschwangere Immobilienmaklerin Natalie (Alicia Sanz, „From Dusk Till Dawn“), die ein berüchtigtes Anwesen mit einer dunklen Geschichte verkaufen will. Zur Besichtigung kommt allerdings nur ein einziger Interessent, der Natalie obendrein nicht ganz geheuer ist – zu ihrer Erleichterung aber schon bald wieder verschwunden ist. Kurz darauf allerdings beschleicht die junge Frau das Gefühl, beobachtet zu werden. Irgendjemand scheint es auf sie – und ihr ungeborenes Baby – abgesehen zu haben…