Regie-Legende Steven Spielberg haben wir es zu verdanken, dass eine der beliebtesten "Star Wars" Figuren noch am Leben ist
Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
Stefan ist mit "Star Trek" aufgewachsen und liebt insbesondere die Crew um Captain Jean-Luc Picard. Kubricks Meisterwerk "2001: Odyssee im Weltraum" gehört zu seinen Lieblingsfilmen. Doch auch heute ist das Sci-Fi-Kino lebendig, was Filme wie "Under the Skin" oder "Ad Astra" beweisen

Droidenschmied Babu Frik hat sich in der neuen „Star Wars“-Trilogie zu einem echten Fanliebling gemausert. Doch der Droidenschmied wäre beinahe ums Leben gekommen – und nur dank einer Intervention von Regie-Legende Steven Spielberg hat er überlebt.

Man mag von der neuen „Star Wars“-Trilogie halten, was man will, unbestreitbar ist jedoch, dass auch die verspätete Fortführung der Sternensaga ein paar ikonische Figuren in den Sci-Fi-Kosmos eingeführt hat. Von den niedlichen Porgs über den R2D2-Konkurrenten BB-8 – gerade in der Reihe der Nebenfiguren gab es einige echte Sympathieträger, die vielen Fans ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert haben dürften.

Mit dem Droidenschmied Babu Frik wurde auch in „Star Wars 9“ nochmal ein echter Szenendieb etabliert, der Hauptfiguren wie Rey (Daisy Ridley), Kylo Ren (Adam Driver) und Finn (John Boyega) mühelos die Show gestohlen hat. Doch der knuffige Kerl, der mit seinem starken Akzent das Publikum um den Finger wickeln konnte, hätte das Ende der Reihe eigentlich nicht überleben sollen. Erst ein Eingreifen von Steven Spielberg rettete ihm das Leben.

Babu Frik: was ein putziges Kerlchen Disney und seine verbundenen Unternehmen
Babu Frik: was ein putziges Kerlchen

Das Publikum hätte ihn für tot gehalten

Wir erinnern uns: In „Star Wars 9 - Der Aufstieg Skywalkers“ wird sein Babu Friks Heimatplanet Kijimi von einem Sternenzerstörer vernichtet. Doch im großen Finale meldet sich das knuffige Alien noch einmal mit einem euphorischen „Heyhey“ auf der Leinwand zurück. Doch fast hätte es diese letzte Szene so nicht gegeben.

Neal Scanlan, der bei der neuen „Star Wars“-Trilogie für die Gestaltung der Außerirdischen zuständig war, hat in einem Interview gegenüber Empire verraten, dass wahrscheinlich ein großer Filmemacher für die Rettung des kleinen Tüftlers verantwortlich gewesen ist:

„Es könnte ein Gerücht sein, aber ich glaube, J.J. [Abrams] hat Steven Spielberg den Film gezeigt, und am Ende sagte Spielberg: ‚Was ist mit Babu passiert?‘ Und wir alle dachten: ‚Oh Gott, was ist denn mit Babu passiert?‘“

Offenbar wurde der arme Babu schlicht und ergreifend vergessen. Oder - wie „Star Wars 9“-Maskenbilder Ivan Manzella im gleichen Interview hinzufügt - vielleicht war sein Tod auch so geplant. Und nach der Vernichtung seines Heimatplaneten hätte das Publikum logischerweise annehmen müssen, dass er ebenfalls zu den Opfern gehört.

Rettung in letzter Sekunde

Letztlich sei Babu Frik demnach nachträglich noch ins Raumschiff von Zorii Bliss (Keri Russell) eingefügt worden, die den Beschuss von Kijimi ebenfalls überlebte. Gemeinsam kommt das Duo dem Widerstand im Kampf gegen Palpatines Flotte zur Hilfe. Für uns jedenfalls klingt die Anekdote von Neal Scanlan plausibel. Zumal J.J. Abrams als großer Bewunderer des Regie-Meisters gilt und es nicht verwunderlich wäre, wenn dieser seinem Idol „Star Wars 9“ im Vorfeld der Veröffentlichung bereits gezeigt und auch auf dessen Anmerkungen reagiert hätte.

Wusstet ihr übrigens, dass ein Spin-off über Kylo Ren geplant war? Inszeniert werden sollte der Film von Steven Soderbergh. Warum das Projekt scheiterte, erfahrt ihr hier:

Eine weitere Regie-Legende wollte einen "Star Wars"-Film nach "Episode 9" drehen – darum scheiterte das Projekt
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