Dass die ersten Social-Media-Stimmen zu „Der Astronaut - Project Hail Mary“ euphorisch ausfielen, war keine allzu große Überraschung. Schließlich sind derartige Kurzkritiken im Netz oftmals besonders positiv, während die zumeist etwas später erscheinenden Kritiken (sowie letztlich auch Publikumsreaktionen) in vielen Fällen ein wenig auf die Bremse treten und nicht mehr ganz so große Töne spucken. Im Falle der neuesten Verfilmung eines Romans von „Der Marsianer“-Autor Andy Weir hält sich die Begeisterung allerdings hartnäckig:
FILMSTARTS-Redakteur Markus Trutt zeigte sich vom „schönsten Blick aufs Weltall seit ‚Interstellar‘“ äußerst angetan und vergab nicht nur in seiner Kritik starke 4 von 5 möglichen Sternen, sondern schwärmt auch in seiner Video-Review von der rührenden Buddy-Komödie:
Doch auch bei den Kritiker*innen, die auf Rotten Tomatoes (95 Prozent positiv) und MetaCritic (79/100) vetreten sind, sowie den Usern bei Letterboxd (4,4 von 5 Sternen) und IMDb (8.7/10), die den Film schon bei Previews gesehen haben, steht das Science-Fiction-Abenteuer ganz schön hoch im Kurs. Da verwundert es auch nicht, dass offenbar viele Menschen einen Kinobesuch einplanen – und die Box-Office-Prognosen dementsprechend großzügig ausfallen…
Box Office: "Project Hail Mary" auf Rekordkurs
Der Film, der international übrigens lediglich als „Project Hail Mary“ in die Kinos kommt, startet deutschlandweit am morgigen 19. März 2026. In den USA ist es traditionsgemäß erst einen Tag später so weit – doch spätestens zum Wochenende dürfte die Weltraum-Odyssee mit Ryan Gosling auch die amerikanischen Bewegtbildtempel im Sturm erobern. Das lassen jetzt jedenfalls die ersten Box-Office-Prognosen vermuten.
Unserer Schwesterseite BoxOfficePro zufolge wird zum Startwochenende mit einem Nordamerika-Einspiel von 60 und 70 Millionen Dollar gerechnet – mit denen „Der Astronaut“ definitiv auf Rekordkurs liegt. Schneidet er nicht schlechter als erwartet ab, würde der Film von Phil Lord und Christopher Miller („21 Jump Street“, „The LEGO Movie“) den Amazon MGM Studios in jedem Fall einen neuen Bestwert bescheren und könnte letztlich auch eine entscheidende Rolle in dem Vorhaben der Produktionsschmiede spielen, sich als Big Player im Kino zu etablieren. Aktuelle Nummer 1 ist „Creed III“ mit dem frischgebackenen Oscar-Preisträger Michael B. Jordan, der es 2023 auf 58 Millionen Dollar zum Start brachte.
Am Ende müssen diese Zahlen aber natürlich auch ein Stück weit relativiert werden. Denn mit Produktionskosten jenseits der 200 Millionen Dollar muss das interstellare Abenteuer ehrlicherweise auch nach den Box-Office-Sternen greifen, um am Ende auch Gewinn abzuwerfen. Über 500 Millionen Dollar sollten es dafür am Ende wohl mindestens werden. In Anbetracht der positiven Mundpropaganda ist es durchaus im Bereich des Möglichen, dass der Film am Ende auch noch den einen oder anderen weiteren Einspielrekord brechen wird. Sandra Hüller („Toni Erdmann“, „Anatomie eines Falls“) darf sich so wohl schon jetzt über den mit Abstand größten Kassenschlager ihrer Karriere freuen…
"Der Astronaut - Project Hail Mary": Das ist die Story
Im Zentrum der Geschichte steht der von Gosling gespielte Dr. Ryland Grace, der eines Tages mutterseelenallein an Bord eines Raumschiffs zu sich kommt und sich nur langsam daran erinnert, wie er eigentlich hierher gekommen ist: Ausgerechnet er wurde auserkoren, eine drohende Eiszeit zu verhindern und so den Fortbestand der Menschheit zu sichern.
Verantwortlich für die sich anbahnende Katastrophe ist ein Phänomen, das nicht nur unsere Sonne betrifft, sondern überall im Universum um sich greift. Nur ein einziger Stern scheint vor dem kosmischen Problem verschont zu werden – jener Stern, zu dem Ryland Grace gerade auf dem Weg ist…
Ihr wollt euch vorab schon mal über den Film schlau machen? Dann müsst ihr nicht zwangsläufig zur Buchvorlage greifen, sondern könnt alternativ auch unter anderem in den nachfolgenden Artikel lesen:
"Der Astronaut": Was bedeutet "Hail Mary"? Das Projekt im Sci-Fi-Blockbuster mit Ryan Gosling erklärt*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.