Kim Basinger gehörte in den 1980er- und 1990er-Jahren zu den bekanntesten Gesichtern Hollywoods. Bevor sie zur Schauspielerei kam, arbeitete sie erfolgreich als Model – ein Einstieg, der ihr schnell Türen öffnete. Doch anders als viele Kolleginnen konnte sie sich auch schauspielerisch behaupten und entwickelte sich rasch zu einer festen Größe im Kino.
Vom Blockbuster-Erfolg bis zum Oscar – und ein Kuss wie ein Aschenbecher
Ein entscheidender Schritt war ihre Rolle in „Batman“ (1989) an der Seite von Michael Keaton („Beetlejuice“). Als Vicki Vale brachte sie nicht nur Glamour, sondern auch eine gewisse Bodenständigkeit mit, die beim Publikum gut ankam. Der Film wurde ein weltweiter Erfolg und machte Basinger endgültig zum Star.
Schon zuvor hatte sie mit „9½ Wochen“ (1986) für Aufsehen gesorgt. Der Film wurde kontrovers diskutiert, entwickelte sich aber über die Jahre zu einem Kulttitel. Die Dreharbeiten waren für Basinger allerdings alles andere als einfach.
Rückblickend sagte sie über ihren Co-Star und späteren „The Wrestler“ Mickey Rourke: „Ihn zu küssen, ist ungefähr so, als würde man einen vollen Aschenbecher auslecken.“ Ein Satz, der bis heute oft zitiert wird und zeigt, wie angespannt die Zusammenarbeit war. Übrigens sicherte sich der Titel einen Platz in der Top 10 der besten Erotik-Thriller:
4,19 von 5 Sternen! Das ist der beste Erotik-Thriller aller Zeiten – laut den deutschen ZuschauernDen größten künstlerischen Erfolg ihrer Karriere feierte sie schließlich mit „L.A. Confidential“ (1997). Für ihre Rolle als geheimnisvolle Lynn Bracken gewann sie 1998 den Oscar als Beste Nebendarstellerin. Den modernen Klassiker, in dem auch Guy Pearce („Memento“) und Russell Crowe („Gladiator“) mitspielen, könnt ihr ohne Extrakosten auf Disney+ streamen.* Auch in späteren Jahren blieb sie präsent, etwa in „8 Mile“ (2002), wo sie eine ganz andere, deutlich rauere Figur verkörperte.
Was macht Kim Basinger heute?
In den vergangenen Jahren ist es deutlich ruhiger um Kim Basinger geworden. Anders als viele andere Stars ihrer Generation suchte sie nicht dauerhaft die Öffentlichkeit, sondern zog sich Schritt für Schritt zurück. Filmrollen wählt sie heute sehr gezielt aus.
Einer ihrer letzten größeren Auftritte war in „Fifty Shades Darker“ (2017), wo sie eine Nebenrolle übernahm. Seitdem ist sie kaum noch auf der Leinwand zu sehen. Stattdessen konzentriert sie sich stärker auf ihr Privatleben und Themen, die ihr persönlich wichtig sind.
Dazu gehört vor allem ihr Engagement im Tierschutz. Seit vielen Jahren unterstützt sie Organisationen wie PETA und setzt sich aktiv für einen bewussteren Umgang mit Tieren ein. So protestierte sie 2019 in Südkorea gegen den Verzehr von Hundefleisch (via Spiegel Online). Öffentliche Auftritte sind ansonsten selten geworden, Interviews gibt sie nur noch gelegentlich.
Trotzdem ist ihr Einfluss bis heute spürbar. Gerade für viele jüngere Schauspieler*innen bleibt ihre Karriere ein Beispiel dafür, wie man sich in Hollywood behaupten kann, ohne sich komplett anzupassen. Auch wenn sie heute nicht mehr regelmäßig vor der Kamera steht, sind ihre bekanntesten Filme weiterhin präsent – und zeigen, warum Kim Basinger einmal zu den größten Stars ihrer Zeit gehörte. Genau wie Melanie Griffith. Was aus ihr geworden ist, erfahrt ihr im folgenden FILMSTARTS-Artikel:
Sie war einer der größten Stars der 80er und 90er: Was macht Melanie Griffith eigentlich heute?FILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover, um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.
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