Er wurde als Bester Animationsfilm bei den Oscars ausgezeichnet, spielte weltweit mehr als 628 Millionen US-Dollar ein und gilt bis heute als eines der größten Meisterwerke aus dem Hause Pixar: „Ratatouille“. Inzwischen sind bereits 19 Jahre vergangen, seit die ungemein bewegende Geschichte um Linguini und Remy die Kinoleinwände eroberte. Eigentlich also längst der richtige Zeitpunkt, der Erfolgsgeschichte mit einer Fortsetzung neues Leben einzuhauchen, oder?
In den vergangenen Monaten machten immer wieder Spekulationen die Runde, dass „Ratatouille 2“ tatsächlich Realität werden könnte. Schließlich soll Pixar bereits seit Jahren Interesse daran haben, den gefeierten Animationsfilm fortzusetzen. Zusätzlichen Auftrieb erhielten die Gerüchte erst kürzlich durch „King Of Queens“-Star Patton Oswalt, der der Feinschmeckerratte Remy im Original seine Stimme lieh und erklärte, jederzeit bereit zu sein, die Rolle erneut zu übernehmen. Allzu große Hoffnungen auf ein Sequel sollten sich Fans dennoch besser nicht machen.
Brad Bird bremst die Vorfreude aus
Das Branchenmagazin Collider sprach nun mit „Ratatouille“-Regisseur Brad Bird und kam dabei natürlich auch auf die Möglichkeit eines „Ratatouille 2“ zu sprechen. Ob er sich vorstellen könne, noch einmal in die Welt von Remy zurückzukehren, beantwortete Bird ziemlich unmissverständlich: „Nein, habe ich nicht.“ Darüber hinaus verriet der Regisseur, dass die Verantwortlichen bei Pixar ihn in den vergangenen Jahren mehrfach darauf angesprochen hätten, wie er zu einer Fortsetzung stehe. Seine Antwort falle dabei stets gleich aus: „Diese Geschichte ist bereits erzählt.“
Dass der Wunsch nach einer Fortsetzung groß ist, kann Bird durchaus nachvollziehen. Schließlich hat er mit „Die Unglaublichen 2“ 2018 bereits bewiesen, dass er Sequels keineswegs grundsätzlich ablehnend gegenübersteht. Im Fall von „Ratatouille“ ist er jedoch überzeugt, dass die Geschichte keinen Ausbau benötigt und als abgeschlossenes Werk am stärksten wirkt. Zwar lässt sich nie völlig ausschließen, dass Bird seine Meinung eines Tages noch ändert, doch nach aktuellem Stand ist „Ratatouille 2“ sehr, sehr weit entfernt.
Noch in diesem Jahr erscheint indes mit „Ray Gunn“ der neue Animationsfilm von Brad Bird. Allerdings feiert das Projekt nicht im Kino Premiere, sondern bei Netflix. Wann der Film, in dem Scarlett Johansson und Sam Rockwell zu hören sein werden, beim Streamingdienst mit dem großen roten N startet, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
Netflix verkündet endlich den Starttermin für den 150 Millionen Dollar teuren Sci-Fi-Film, auf den wir seit 30 (!) Jahren wartenUnsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.