Es kommt nur sehr selten vor, maximal eine Handvoll Male pro Jahr, dass ein Kinowerk in seiner FILMSTARTS-Kritik mit der Höchstwertung 5 von 5 möglichen Sternen bedacht und damit zu einem Meisterwerk erklärt wird. Bei „Everytime“ von der österreichischen Regisseurin und Drehbuchautorin Sandra Wollner („Das unmögliche Bild“) ist dies allerdings der Fall.
Das macht „Everytime“ schon jetzt ganz automatisch zu einem der besten Filme des Jahres 2026 und wir können euch nur dringend empfehlen, das exzellente Drama nicht zu verpassen. In den Hauptrollen begeistern Birgit Minichmayr („Schachnovelle“), Tristan López („Totenfrau“) und die junge Lotte Shirin Keiling aus „Zwei zu Eins“.
„Everytime“ startet bundesweit am 6. August 2026 in den deutschen Kinos.
Wir haben „Everytime“ im Rahmen seiner Weltpremiere beim Filmfest in Cannes gesehen, wo er als bester Film der Sektion „Un Certain Regard“ ausgezeichnet wurde. Diese wurde vor fast 50 Jahren eingeführt, um Arbeiten zu fördern, die als zu „untypisch“ für den Hauptwettbewerb des Festivals eingeschätzt werden. Zu den zuvor so prämierten Filmen zählen unter anderem „Dogtooth“ (2009) von Yorgos Lanthimos, Andreas Dresens „Halt auf freier Strecke“ (2011) und Ali Abbasis „Border“ (2018).
Als Fazit der eingangs erwähnten FILMSTARTS-Kritik schreibt unser Chefredakteur Christoph Petersen zu dem seiner Analyse nach extrem präzise beobachteten und gespielten, dabei zu 100 Prozent kitschfreien „Everytime“: „Ein mysteriös-zärtliches Kinowunder, das bis zu seiner letzten Einstellung einfach nicht aufhört, sein Publikum immer und immer wieder zu überraschen.“
Das ist die Story von "Everytime"
Es ist Sommer in Berlin: Nach einer durchfeierten Nacht laufen die Teenagerin Jessie (Carla Hüttermann) und ihr gleichaltriger Freund Lux (Tristán López) in den ganz frühen Morgenstunden durch ein Waldstückchen zurück in die Innenstadt. Nach Hause wollen sie aber noch nicht. Deshalb steigen sie auf das Dach eines Hochhauses, nehmen ein paar Pillen und geben sich im Schein der aufgehenden Sonne ihren Gedanken hin. Plötzlich fällt das Mädchen, stürzt lautlos in die Tiefe und ist tot.
Ein Jahr später: Die Friedhofsbesuche sind für Jessies Mutter Ella (Birgit Minichmayr) und ihre zweite Tochter, die kleine Melli (Lotte Shirin Keiling), schon zu einer Art Routine geworden – sie versuchen irgendwie weiterzuleben. Doch dann steht plötzlich Lux vor ihnen, von dem viele im Umfeld der Familie glauben, dass er zumindest eine Mitschuld an der Tragödie tragen würde. Es kommt zu weiteren Treffen, bis Ella, Mellie und der junge Mann ganz spontan zum ursprünglich noch mit Jessie geplanten Urlaub nach Teneriffa aufbrechen...
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Im folgenden Artikel stellen wir euch noch einen ganz anderen, aber ebenfalls sehr lohnenswerten Film mitsamt seines Trailers vor:
2 Hollywood-Superstars in Bayern: Ethan Hawke und Russell Crowe im Trailer zum Survival-Thriller "The Weight"