Antoine Fuqua hat sich zu einem gefeierten Filmemacher gemausert, der vor allem die Herzen der Action-Fans regelmäßig erobert – ob nun in klassisch-geradliniger Einer-gegen-alle-Manier („Olympus Has Fallen“, „Shooter“, „The Equalizer“), mit einem Western („Die glorreichen Sieben“) oder im Zuge eines Historien-Epos („King Arthur“). Und natürlich versuchte er sich auch schon im Genre des Kriegs- bzw. Antikriegsfilms – wenn auch nur bedingt erfolgreich.
„Tränen der Sonne“ kam im Jahr 2003 weltweit in die Kinos, blieb jedoch sowohl aus wirtschaftlicher wie auch aus kreativer Sicht hinter seinen Möglichkeiten – wie ein Einspielergebnis von gerade einmal 86,5 Millionen Dollar (bei Produktionskosten von 100 Millionen Dollar) und gemischte Kritiken unterstreichen. Aber wurde der Film vielleicht einfach nur missverstanden? Wie schlägt er sich über 20 Jahre später? Davon könnt ihr euch heute Abend überzeugen: ZDFneo zeigt den Film ohne Werbung am heutigen 18. Juli 2026 um 23.50 Uhr. Eine Wiederholung folgt noch in derselben Nacht um 3.10 Uhr. Alternativ könnt ihr unter anderem auf DVD oder Blu-ray* sowie ein kostenpflichtiges Video-on-Demand ausweichen …
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"Tränen der Sonne": Bruce Willis, Regen und starke Bilder
Kritiker-Legende Roger Ebert bezeichnete „Tränen der Sonne“ einst als Film, „aufgebaut auf Regen, Kameraführung und dem Gesicht von Bruce Willis“ – und vergab dafür am Ende respektable drei von vier möglichen Sternen. Der Autor dieses Artikels kann dieser treffenden Zusammenfassung zwar durchaus zustimmen, wäre mit seiner Wertung allerdings nicht ganz so gnädig. Und auch in der FILMSTARTS-Kritik gab es am Ende nur 2 von 5 Sternen – für einen Film, mit dem „selbst das kriegsversessene US-Publikum nicht viel anfangen konnte.“ Wer aber ein nicht allzu tiefgehendes, aber durchaus spektakulär bebildertes Action-Vehikel erwartet, könnte dennoch ganz gut unterhalten werden.
Wesentlich spannender als der Film selbst sind seine Hintergründe: Willis wurde im Zuge der Dreharbeiten beim Einsatz von Pyrotechnik von einem „Projektil“ am Kopf getroffen und verklagte das Filmstudio daraufhin sogar. Und nicht nur das: Nicht zuletzt aus dem Freundeskreis des „Stirb langsam“-Mimen stammt die Vermutung, dass jene Verletzung womöglich Auslöser seiner Aphasie-Erkrankung gewesen sein könnte. Und das war keineswegs der einzige Vorfall, der die Dreharbeiten schwierig machte. Warum sich Willis und Fuqua ziemlich in die Haare kriegten, könnte ihr hier nachlesen:
"Die größte Nervensäge": Beim Dreh dieses Kriegs-Actionfilms hatten Bruce Willis und der "The Equalizer"-Regisseur mächtig ZoffDarum geht's in „Tränen der Sonne“: Lieutenant A.K. Waters (Bruce Willis) soll mit seiner Elite-Truppe der Navy SEALS (u.a. Cole Hauser) nach Nigeria reisen, um die amerikanische Ärztin Dr. Lena Kendricks (Monica Bellucci) sowie auch zwei Nonnen und einen Priester aus einem Krisengebiet zu retten. Beim Anblick eines brutalen Massakers beschließt Waters jedoch, sich seinem Befehl zu widersetzen – und ist fest entschlossen, auch die afrikanischen Dorfbewohner in Sicherheit zu bringen…
In welchem Kriegsfilm Steven Spielberg indes Matt Damon entdeckte, bevor er ihn für „Der Soldat James Ryan“ engagierte, könnte ihr in diesem Artikel nachlesen:
"Genau der Typ, den ich haben wollte": "Der Soldat James Ryan"-Macher Steven Spielberg entdeckte Matt Damon in einem anderen KriegsfilmDies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.
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