Nach "Michael": Jetzt bekommt der nächste Superstar sein Hollywood-Biopic – das 2027 ins Kino kommen soll
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Nach dem gigantischen Erfolg von „Michael“ wird nun die Lebensgeschichte eines weiteren kontrovers diskutierten, unglaublich erfolgreichen schwarzen Künstlers verfilmt – und 2027 weltweit in die Kinos kommen.

Lionsgate

Nicht nur Christopher Nolan landete mit seinem Biopic um den „Vater der Atombombe“ („Oppenheimer“) einen gewaltigen Hit. Seit dem Erfolg von „Bohemian Rhapsody“ wiederum erfreuen sich vor allem Porträts von Musikerinnen und Musikern enormer Beliebtheit. Neben unter anderem Elvis Presley („Elvis“), Bob Dylan („A Complete Unknown“) und Robbie Williams (der in „Better Man“ als Affe in Erscheinung tritt und sich dabei sogar selbst spricht) sorgte zuletzt vor allem „Michael“ für Aufsehen.

Der Film von „Equalizer“-Macher Antoine Fuqua stand einerseits in der Kritik, das Leben von Michael Jackson nur sehr oberflächlich zu erzählen, ließ den King of Pop andererseits aber vor allem in den Bühnensequenzen auf eindrucksvolle Art und Weise zu neuem Leben erwachen und begeisterte das Publikum so als ultimatives Lip-Sync-Spektakel – das letztlich mehr als eine Milliarde Dollar in die weltweiten Kinokassen spülte. Dass Hollywood bereits an zahlreichen ähnlichen Projekten arbeitet, kommt daher wenig überraschend. Mit „Snoop“ folgt am 6. August 2027 dann auch schon ein Biopic über Snoop Dogg!

Universal Pictures hat soeben den US-Kinostart verkündet. In Deutschland dürfte es dann bereits am 5. August so weit sein, offiziell bestätigt wurde der Termin bislang allerdings nicht.

"Snoop": Das wissen wir über das Snoop-Dogg-Biopic

Universal Pictures bringt den Film auf den Weg – und das dürfte vor allem Rap-Fans durchaus zuversichtlich stimmen. Das Hollywood-Studio verantwortete schließlich nicht nur „Michael“, sondern stand auch bereits hinter den sehenswerten Verfilmung rund um N.W.A. („Straight Outta Compton“) und Eminem („8 Mile“). Hinzu kommt, dass mit Craig Brewer wohl der perfekte Mann für den Regieposten engagiert wurde.

Zuletzt setzte dieser das charmante Musik-Drama „Song Sung Blue“ in Szene, sein preisgekrönter „Hustle & Flow“ wurde zudem mit dem Oscar prämiert – und das immerhin für einen Rapsong („It's Hard Out Here For A Pimp“)! „Outer Banks“-Star Jonathan Daviss wird die Hauptrolle spielen.

Abzuwarten bleibt, inwiefern sich Brewer nun traut, seine Hauptfigur nicht einfach nur (wie Fuqua bei „Michael“) zu glorifizieren, sondern die so spannende, vielseitige Persönlichkeit in all ihren Facetten zu zeigen. Schließlich ist der 54-jährige Kalifornier nicht nur eine prägende Figur der Rap- und Hip-Hop-Welt, sondern auch Schauspieler (unter anderem „Half Baked“, „Training Day“ und „Starsky & Hutch“), Träger der olympischen Fackel und Porno-Produzent. An unterhaltsamem Stoff für eine kurzweilige Verfilmung mangelt es also schon mal nicht...

In 2019 Constantin Film Verleih GmbH
In "Beach Bum": Snoop Dogg an der Seite von Matthew McConaughey

Der Verfasser dieses Artikels konnte mit der eher einseitigen, oberflächlichen Erzählung in „Michael“ übrigens nicht allzu viel anfangen. 2026 brachte für ihn aber dennoch ein besonderes Musikfilm-Highlight hervor, das ihn vollends in seinen Bann ziehen konnte – und kürzlich auch schon in den hiesigen Heimkinos landete:

Heimkino-Highlight: "Michael" kann sowas von einpacken – das ist der Musikfilm des Jahres!
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.
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