Grenzte es schon an ein Wunder, dass der sagenumwobene „Snyder Cut“ von Zack Snyders „Justice League“ tatsächlich noch das Licht der Welt erblickte, mussten Fans von Quentin Tarantino sogar noch viel, viel länger warten, um dessen Rache-Epos „Kill Bill“ endlich in jener Version zu sehen, die dem Regisseur schon immer vorschwebte. Nach über zwei Jahrzehnten wurde so aus „Kill Bill Vol. 1“ und „Kill Bill Vol. 2“ tatsächlich „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“.
Das viereinhalbstündige Mammutwerk vereint die bislang separat erschienenen Kapitel des Martial-Arts-Krachers und kann mit Fug und Recht als Tarantinos Opus magnum bezeichnet werden. Dementsprechend sehnlich dürften Fans des „Pulp Fiction“-Machers seit dem Kinostart am 16. April 2026 auf eine Heimkino-Auswertung warten – und dementsprechend spektakulär fällt die nun enthüllte Veröffentlichung auch aus.
Als Limited Collector's Edition im Steelbook – in 4K
Das absolute Nonplusultra stellt die Limited Collector's Edition im Steelbook dar. Diese ist unter anderem mit zwei 4K-Blu-rays sowie zwei Blu-rays ausgestattet, die „The Whole Bloody Affair“ sowie umfangreiches Bonusmaterial enthalten – unter anderem etwa auch den Kurzfilm „The Lost Chapter“. Untergebracht ist das 2-Disc-Set in einem Steelbook, das wiederum von einem edlen Schuber umhüllt ist. Gemeinsam mit weiteren exklusiven Zugaben wie zwei Postern und acht Artcards findet sich das Ganze in einer knallgelb gehaltenen Sammlerbox. Unter anderem im hauseigenen Shop von PLAION PICTURES könnt ihr euch euer Exemplar schon jetzt sichern – zum Kostenpunkt von 59,99 Euro:
StudioCanal
Darüber hinaus wird es das Steelbook auch ohne weitere Zugaben geben, für 39,99 Euro. Wer keinen Wert auf limitierte Sammlerstücke legt und/oder über kein 4K-Equipment verfügt, bekommt das Set auch im Blu-ray-Set (19,99 Euro).
Das ist "Kill Bill: The Whole Bloody Affair"
Mit „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ konnte sich Quentin Tarantino einen Lebenstraum erfüllen – und die Geschichte, die einst gegen seinen Willen in zwei Teile gesplittet wurde, so erzählen, wie er es schon immer wollte. Herausgekommen ist dabei ein episches Meisterwerk, das neben den altbekannten „Vol. 1“- und „Vol. 2“-Versionen auch einige Neuerungen mitbringt: Unter anderem spart man sich so etwa den spoilernden Cliffhanger des ersten Films, wodurch die nun später erfolgende Enthüllung ihre volle Wirkung entfalten kann. Außerdem erwartet euch eine neue knapp acht Minuten lange Anime-Sequenz, in der die Hintergrundgeschichte von Mafia-Patin O-Ren Ishii (Lucy Liu) genauer beleuchtet wird.
Warum die Geschichte der Braut (Uma Thurman), die sich auf einen blutigen Rachefeldzug begibt, jetzt sogar noch besser denn je funktioniert und „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ als einer der wenigen Filme 2026 von uns die vollen fünf Sterne bekommen hat, könnt ihr in der FILMSTARTS-Kritik von Björn Becher im Detail nachlesen.
Warum wir überhaupt so lange auf die ultimative Schnittfassung des Films warten mussten, könnt ihr indes hier nachlesen:
Darum ließ uns Quentin Tarantino über 20 Jahre auf "Kill Bill: The Whole Bloody Affair" warten