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    Neu im Kino: Das größte Science-Fiction-Meisterwerk des Jahres und der neunte (!) Teil einer brutalen Horror-Reihe
    16.09.2021 um 08:46
    Christoph Petersen
    Christoph Petersen
    -Chefredakteur
    Schaut 700 Filme im Jahr – immer auf der Suche nach diesen wahrhaftigen Momenten, in denen man dem Rätsel des Menschseins ein Stück näherkommt.

    Endlich kommt „Dune“ auf die große Leinwand – und genau dort gehört er auch hin! Zudem startet mit „Saw 9: Spiral“ ein Horror-Sequel, von dem sich viele Fans gerade aufgrund der Beteiligung von Chris Rock die Rettung der Folter-Reihe erhofft hatten.

    Warner Bros.

    Zwei Wochen nach dem Marvel-Blockbuster „Shang-Chi And The Legend Of The Ten Rings“ startet heute der Film, den viele noch vor „James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben“ und „Matrix 4 – Resurrections“ für das Kinoereignis 2021 halten: Nach „Arrival“ und „Blade Runner 2049“ liefert Science-Fiction-Spezialist Denis Villeneuve mit „Dune“ sein gigantomanisches Opus Magnum! Gespannt waren viele Horror-Fans zudem auf „Saw 9: Spiral“, selbst wenn sie der Reihe vorher gar nicht mehr so zugetan waren – denn die Beteiligung von Chris Rock, der nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern auch die Story beigesteuert hat, versprach eine potenziell überraschende Neuausrichtung des Folter-Franchises…

    "Dune": Das Kinoereignis des Jahres

    Nach dem ersten exzentrischen Versuch von David Lynch (1984 mit „Dune – Der Wüstenplanet“) geht es auch in der zweiten Verfilmung des Science-Fiction-Kult-Klassikers von Frank Herbert wieder um die politischen und kriegerischen Wirrungen auf dem titelgebenden Planeten, auf dem das megawertvolle Gewürz Spice abgebaut wird – zumindest, wenn sich nicht mal wieder einer der bis zu 400 Meter langen Sandwürmer dazwischenschiebt…

    Die ausführliche 5-Sterne-Kritik zu "Dune"

    Denis Villeneuve inszeniert die epische Geschichte mit etlichen Schauspielstars als fulminantes Überwältigungskino – selbst wenn es in den zweieinhalb Stunden Spielzeit von „Dune“ gar nicht mal so viel Actionszenen gibt, wirkt jede einzelne Einstellung einfach nur maximal gigantisch. Dazu kommt ein Score von Hans Zimmer, der den Kinosaal zum Beben bringt wie wohl kein Film zuvor. Wer diesen Film nicht auf der größtmöglichen Leinwand schaut, ist selber schuld – und nicht vergessen, vorher das Kinopersonal noch mal daran zu erinnern, den Sound doch bitte wirklich bis zum Anschlag aufzudrehen…

    "Saw 9: Spiral": Frisches Blut für die Horror-Reihe

    Als bekannt wurde, dass ausgerechnet Chris Rock die Produktion von „Saw 9: Spiral“ maßgeblich vorantreiben wird, haben wir zuerst an einen Aprilscherz gedacht. Aber offenbar ist der Comedy-Star ein riesiger Fan der Reihe – und im neunten Teil noch mal eine ganz neue Stimme mit an Bord zu holen, ist sicherlich nicht die schlechteste Idee, wenn sich das ursprüngliche Konzept in den vorherigen acht Filmen doch totgelaufen hat. Ob die Frischzellenkur gelungen ist, könnt ihr ab sofort im Kino selbst erforschen.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Saw 9: Spiral"

    Chris Rock spielt jedenfalls den Cop Zeke Banks, der in seiner Wache ein mieses Ansehen genießt, seitdem er vor Jahren einen korrupten Kollegen ans Messer geliefert hat. Nun wird ihm der Jungspund William Schenk (Max Minghella) als neuer Partner zur Seite gestellt, mit dem gemeinsam er im Fall eines Serienkillers ermittelt, dessen sadistische Foltermorde sehr an den berüchtigten Jigsaw-Killer erinnern…

    "Je suis Karl": Aufrüttelnder Terror-Thriller aus Deutschland

    In anderen Ländern ist es gang und gäbe, politische Geschichten als aufrüttelndes Genrekino zu verfilmen. In Deutschland, wo Filme mit einer Haltung und Filme zur Unterhaltung noch immer gern feinsäuberlich getrennt werden, ist das hingegen immer noch eine absolute Seltenheit. Es ist also auf jeden Fall schon mal erfreulich, dass Christian Schwochow seinen Film über die Neue Rechte nicht als trockenen Problemfilm, sondern als ebenso abgründigen wie twistreichen Thriller mit einem Schlag-in-die-Magengrube-Finale präsentiert.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Je suis Karl"

    Im Zentrum von „Je suis Karl“ steht ein Terroranschlag mitten in Berlin. Maxi (Luna Wedler) verliert dabei ihre Mutter und ihre beiden kleinen Brüder. Erst durch den charismatischen Studenten Karl (Jannis Niewöhner) erlangt sie wieder ein wenig Lebensmut. Zu spät erkennt sie, dass Karl große Pläne mit ihr hat – mit Hilfe von Maxis Wut und Trauer will er nicht weniger als ein völlig neues Europa erschaffen…

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