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Neueste Kritiken der Filmstarts-Redaktion
  • Der Letzte macht das Licht aus!

    Der Letzte macht das Licht aus!

    24. Januar 2008 / 1 Std. 30 Min. / Drama
    Von Clemens M. Schönborn
    Mit Jürgen Tarrach, Mario Irrek, Wolfram Koch
    Eine Komödie über Arbeitslosigkeit. Darf man das? Ja, die Briten machen es uns schon lange vor, wie man Filme über dieses ernste Thema inszenieren und dabei trotzdem einen unterhaltsamen Ton anschlagen kann (prominentestes Beispiel ist wohl „Ganz oder gar nicht“). Auch deutsche Filmemacher versuchen sich mittlerweile daran, jüngere Werke wie Eoin Moores „Im Schwitzkasten“ oder vor allem Hannes Stöhrs „Berlin is in Germany“ beweisen es. Nun kommt „Der Letzte macht das Licht aus“ in ein paar wenige deutsche Kinos.
  • Ein Lied für Argyris

    Ein Lied für Argyris

    17. Mai 2007 / 1 Std. 45 Min. / Dokumentation
    Von Stefan Haupt
    Mit Hanspeter Müller
    „Ein Lied für Argyris“, der neue Dokumentarfilm des Schweizer Regisseurs Stefan Haupt, setzt sich mit einem weithin unbekannten Kapitel deutscher Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg auseinander: dem Massaker an den Bewohnern des griechischen Dorfes Distomo, das die SS im Juni 1944 als Sühnenmaßnahme für Partisanenangriffe nahe der Ortschaft durchführte. In einem Zeitraum von etwa zwei Stunden wurden 218 Bewohner ermordet, darunter auch Frauen und Kinder, Säuglinge und alte Menschen; der damals vierjährige Argyris Sfountouris wird seiner Eltern und 30 weiterer Familienangehöriger beraubt.
  • How to Cook Your Life

    How to Cook Your Life

    10. Mai 2007 / 1 Std. 25 Min. / Dokumentation
    Von Doris Dörrie
    Mit Edward Espe Brown
    Kochen ist mehr als nur bloße Nahrungszubereitung. Es ist ein Fest für die Sinne, ein Akt der Liebe, eine eigene Kunst. Doch was bedeutet Kochen für die Gemeinschaft und für den Einzelnen? Spiegelt es unsere Lebenseinstellung wider? Ist es womöglich sogar ein politischer Akt? Diesen Fragen widmet sich der Dokumentarfilm "How to Cook Your Life" und erzählt dabei nicht nur von der Kunst zu kochen, sondern auch von der Kunst, sein Leben zu kochen, ohne es zu versalzen oder gar anbrennen zu lassen. (j.b.)
  • Birdcage Inn

    Birdcage Inn

    Kein Kinostart / 1 Std. 45 Min. / Drama
    Von Kim Ki-duk
    Mit Jae-mo Ahn, Hyeong-gi Jeong, Hae-eun Lee
    Seinen Status als ein Liebling europäischer Festivals und Arthousekinogänger hat Kim Ki-Duk auch „Birdcage Inn“ zu verdanken. Sein dritter Film war der erste, der es ins Ausland schaffte und so für den in der eigenen Heimat eher weniger beachteten Filmemacher die Grundlage für den Erfolg schuf. Das bei weitem nicht so sperrig wie manch anderer Ki-Duk-Film gestaltete Drama ist dabei phasenweise brillant, vor allem, wenn die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen einer Prostituierten und der Tochter einer bürgerlichen Familie in den Mittelpunkt rückt. Daneben setzt Ki-Duk aber viel zu oft und zu selbstzweckhaft auf eines seiner Steckenpferde, die malerischen Bilder und bietet zudem bisweilen deutlich zu viel Leerlauf. So bleibt ein zwiespältiger Eindruck zurück.
  • Spuren im Eis

    Spuren im Eis

    3. Mai 2007 / 1 Std. 20 Min. / Dokumentation
    Von Staffan Julen
    Mit -
    „Spuren im Eis“ wurde vergangenes Jahr mit dem „Copenhagen Dox Amnesty Award“ ausgezeichnet, ein weiteres Beispiel dafür, dass Festivalpreise nicht immer an gelungene Filme vergeben werden. Der unter der Regie von Staffan Julén entstandene Dokumentarfilm erzählt eine Geschichte aus zwei Perspektiven, nämlich der des Polarforschers Robert E. Peary, dem die Entdeckung des Nordpols im Jahre 1897 zugeschrieben wird, und der des Inuit Minik. Peary hatte zur Finanzierung seiner Expedition sechs Ureinwohner Grönlands nach New York mitgebracht, unter denen sich auch der damals sechsjährige Junge befindet. Julén widmet sich seinen beiden Protagonisten in gleichem Maße.
  • ostPunk! too much future

    ostPunk! too much future

    23. August 2007 / 1 Std. 33 Min. / Dokumentation
    Von Carsten Fiebeler
    Mit -
    Hinter dem Dokumentarfilm „OstPunk! too much future“ versteckt sich ein ganzes Ausstellungsprojekt. Bereits 2005 war in Berlin eine Ausstellung zu sehen, die die Zeugnisse einer Subkultur der DDR zur Schau stellte – die Punkszene. Parallel zur bundesweiten Premiere der Dokumentation startet in Dresden die zweite Runde der Ausstellung too much future. Dabei übernimmt der Dokumentarfilm von Carsten Fiebeler die Funktion, das Projekt „Vergangenheit und Zukunft der damaligen Punker“ zu untersuchen.
  •  New York für Anfänger

    New York für Anfänger

    27. November 2008 / 1 Std. 50 Min. / Komödie
    Von Robert B. Weide
    Mit Simon Pegg, Kirsten Dunst, Jeff Bridges
    Sidney Young (Simon Pegg) hat es nicht unbedingt leicht im Leben. Er arbeitet zwar als Journalist und Herausgeber eines Promi-Magazins, wird aber nie zu Veranstaltungen eingeladen, wo er Prominente antreffen könnte. Das liegt vor allem an einigen ganz und gar unpassende Charakterzüge, die Sidney auszeichnen, als da wären: Sarkasmus, Flegelhaftigkeit und eine verblüffende Unfähigkeit, seine vorlaute Zunge zu zügeln. Alles in allem läuft es nicht gut für ihn, und als Sidney sich gerade einmal wieder fragt, was in seinem Leben falsch läuft, erreicht ihn ein Anruf aus New York. Das berühmte „Sharps-Magazine“ bietet ihm die Chance seines Lebens. Leider stellt sich sehr bald heraus, dass sich Sidneys Auffassung von Journalismus und die Realität seiner Arbeit bei „Sharps“ in etwa so zueinander verhalten, wie Paris Hilton und U2 – sie passen nicht zusammen. Und deshalb dauert es ungefähr eine Zigarettenlänge, bis er es sich mit ein paar der wichtigsten Personen des Promi-Zirkus verscherzt und – quasi im Vorbeigehen – seine neue Kollegin Alison (Kirsten Dunst, Spider-Man) verärgert. Allerdings hat er auch ein neues Ziel; die junge Schauspielerin Sophie Maes (Megan Fox, Transformers). Die Sache hat nur einen Haken: Um der vermeintlichen Traumfrau näher zu kommen, müsste Sydney nach den Regeln der Glamour-Welt spielen....
  •  Death Race

    Death Race

    27. November 2008 / 1 Std. 45 Min. / Action, Sci-Fi
    Von Paul W.S. Anderson
    Mit Jason Statham, Tyrese Gibson, Joan Allen
    Die (us-amerikanische) Welt des Jahres 2012 befindet sich nach dem ökonomischen Zusammenbruch in einem chaotischen Zustand. Großkonzerne streben mit absoluter Rücksichtslosigkeit nach Profiten, Kriminalitäts- und Arbeitslosenrate steigen. Die Massen lassen sich wie im alten Rom durch Brot und Spiele begeistern - nur dass die "Spiele" in einem tödlichen, auf der härtesten Gefängnisinsel der Welt ausgetragenen "Death Race" bestehen. Live im Internet gegen eine satte Gebühr aus allen erdenklichen Kameraperspektiven übertragen, locken diese Todesrennen, denen sich ausgewählte Häftlinge stellen, Millionen zahlende Kunden an. Durch eine Intrige findet sich der redlich gewordene Ex-Knacki und Speedway-Champion Jensen Ames (Jason Statham) im Insel-Knast wieder. Er soll seine Frau Suzy (Janaya Stephens) bestialisch ermordet haben. Auf Terminal Island führt die Gefängnisdirektorin Hennessey (Joan Allen) ein brutales Regiment und wird so selbst von den finstersten Insassen gefürchtet. Ames soll im Auftrag Hennesseys in die Rolle des maskierten Rennfahrers Frankenstein schlüpfen. Er ist die Attraktion der Show, keiner kennt sein Gesicht und er braucht nur noch einen Sieg für die Freiheit...
  • Columbus Day

    Columbus Day

    Kein Kinostart / 1 Std. 30 Min. / Tragikomödie, Thriller
    Von Charles Burmeister
    Mit Val Kilmer, Marg Helgenberger, Wilmer Valderrama
    Der Gangster John Cologne (Val Kilmer) hat die Schnauze gestrichen voll. Sein Privatleben ist nur noch ein Abklatsch früherer Zeiten. Deswegen will er sich zur Ruhe setzen, aber dafür muss er noch einmal als Krimineller ran, um mit lukrativer Beute seine Rente zu finanzieren. Dabei soll er jedoch reingelegt werden. Als Cologne das bemerkt, sucht er sofort das Weite und flüchtet in einen öffentlichen Park. Hier glaubt er, vor den Gangstern sicher zu sein, die ihm ans Leder wollen. Aber er muss immer noch die Beute an den Mann bringen, die er gestohlen hat. Während er per Handy versucht, das Zeug zu verkaufen, trifft er auf den Jungen Antoine (Bobb'e J. Thompson), der Cologne immer wieder anspricht, weil er einen Freund sucht. Parallel dazu nimmt Cologne außerdem Kontakt zu seiner Tochter Alana (Ashley Johnson) auf, mit der er seit Jahren nicht gesprochen hat, telefoniert mit seiner Ex-Frau Alice (Marg Helgenberger) und muss aufpassen, dass er von den Gangstern nicht getötet wird.
  •  Infestation - Nur ein toter Käfer ist ein guter Käfer

    Infestation - Nur ein toter Käfer ist ein guter Käfer

    19. November 2010 / 1 Std. 31 Min. / Komödie, Horror
    Von Kyle Rankin
    Mit Chris Marquette, Ray Wise, Deborah Geffner
    Die Befreiung aus dem klebrigen Kokon fällt Cooper (Christopher Marquette) sichtlich schwer. Kaum befreit, wird er auch schon von einem gigantischen Käfer angegriffen und kann sein Leben nur haarscharf retten. Mit einer Gruppe weiterer Überlebender macht sich der Taugenichts schließlich auf den Weg zum Bunker seines Vaters (Ray Wise). Auf ihrem beschwerlichen Fußmarsch müssen sie sich mit dem ein oder anderen weiteren überdimensionierten Insekt auseinandersetzen…
  •  Das Waisenhaus

    Das Waisenhaus

    14. Februar 2008 / 1 Std. 46 Min. / Fantasy, Drama, Horror
    Von Juan Antonio Bayona
    Mit Belén Rueda, Fernando Cayo, Roger Príncep
    Das Waisenkind Laura (Belén Rueda) kehrt als Erwachsene mit ihrem Mann Carlos (Fernando Cayo) und ihrem kranken Sohn Simón (Roger Príncep) in das Haus zurück, in dem sie aufgewachsen ist. Die Eltern sind beunruhigt, da sich Simón unsichtbare Freunde einbildet, die mit ihm spielen wollen. Dann verschwindet das Kind spurlos. Die Suche verläuft erfolglos - und wird durch mysteriöse Vorgänge im alten Haus noch erschwert...
  •  Oscar Niemeyer - Das Leben ist ein Hauch

    Oscar Niemeyer - Das Leben ist ein Hauch

    14. Januar 2010 / Dokumentation
    Von Fabiano Maciel
    Mit Oscar Niemeyer, Chico Buarque de Hollanda, Nelson Pereira dos Santos
    Die Flut der Filmporträts über Musiker und Schriftsteller, über bildende Künstler und Architekten scheint gar nicht mehr abreißen zu wollen. Was letztlich auch gar nicht so verwunderlich ist. Schließlich sind Künstler mit all ihren Erinnerungen und Geschichten in der Regel ein geradezu ideales Gegenüber für einen Dokumentarfilmer. Nur wie ist es mit ihrem Werk. Während sich die Persönlichkeit des Porträtierten fast immer recht schnell in einigen Interviewsequenzen wie auch in Gesprächen mit Freunden und Weggefährten umreißen lässt, entzieht sich dessen künstlerische Arbeit meist dem filmischen Zugriff. Geschichten, gerade auch Lebensgeschichten, erzählen, das kann das Kino perfekt. Von Kunst, ihrer Entstehung, ihrer Bedeutung und ihrem Wirken zu sprechen, damit tun sich Filmbilder dagegen generell eher schwer. Dem brasilianischen Filmemacher Fabiano Maciel ist mit seiner Dokumentation „Oscar Niemeyer – Das Leben ist ein Hauch“ nun genau dieses Kunststück gelungen. Sein Porträt des Jahrhundert-Architekten ist zugleich auch ein filmisches Testament der Macht, die von Gebäuden ausgehen kann.
  •  Baby Mama

    Baby Mama

    20. November 2008 / Komödie
    Von Michael McCullers
    Mit Sigourney Weaver, Tina Fey, Amy Poehler
    Die alleinstehende Geschäftsfrau Kate Holbrook (Tina Fey) will ihren Kinderwunsch mit Hilfe einer Leihmutter umsetzen, weil eine natürliche Schwangerschaft im Alter von 37 Jahren bereits etwas kritisch sein kann. Der Versuch, die willige Angie Ostrowiski (Amy Poehler) in einer darauf spezialisierten Klinik in andere Umstände zu versetzen, scheitert aber. Dennoch wird Angie schwanger, weil sie Sex mit Carl (Dax Shepard) hat. Bedenklicherweise gibt sie Kate gegenüber vor, das zukünftige Baby gehe aus einer von Kates Eizellen hervor, obwohl sie selbst in Wirklichkeit die biologische Mutter ist. Diese Scharade bleibt nicht ohne Folgen, weil es Angie nicht dauerhaft gelingt, die Wahrheit zu verbergen. Der Konfliktstoff sorgt für allerlei turbulentes Durcheinander und eine mächtige Verstimmung zwischen Kate und Angie.
  •  Der große Ausverkauf

    Der große Ausverkauf

    17. Mai 2007 / 1 Std. 34 Min. / Dokumentation
    Von Florian Opitz
    Mit Delfin Seriano Jr., Bongani Lubisi
    „Wir haben doch schon einen Film über Globalisierung gemacht. Da brauchen wir doch nicht noch einen.“ Das sagte ein Redakteur eines Fernsehsenders Filmemacher Florian Opitz auf den Kopf zu, als dieser Partner für seine Globalisierungs-Dokumentation „Der große Ausverkauf“ suchte. Ähnlich sahen es fast alle Filmförderungsanstalten und TV-Sender. In der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, bei Arte, dem WDR und dem Bayerischen Rundfunk fand der Filmemacher nach zähem Ringen doch noch Finanziers für sein Anliegen. Opitz will den abstrakten Begriff der Globalisierung mit dem Beleuchten von Einzelschicksalen, die unter großangelegten Privatisierungen zu leiden haben, greifbar machen.
  •  Interview

    Interview

    29. Mai 2008 / 1 Std. 23 Min. / Drama
    Von Steve Buscemi
    Mit Steve Buscemi, Sienna Miller, Michael Buscemi
    It-Girl Katya (Sienna Miller) kommt zum Interview mit dem renommierten Journalisten Pierre Peders (Steve Buscemi) glatt eine Stunde zu spät, was ihr Gegenüber ziemlich in Rage versetzt. Aber noch mehr als Pierre über Katyas Unpünktlichkeit, ärgert sich diese über die Unprofessionalität des Reporters – nicht einen ihrer Horror-Trashfilme hat er sich angesehen und auch über das Privatleben des Soap-Stars weiß er praktisch nichts. Pierre hingegen würde auch viel lieber in Washington sein, wo gerade die Regierung aus den Angeln gehoben wird. Er sieht sich als ernsthafter Journalist, für den das Interview mit der Boulevard-Frau eher Zwang als alles andere. Stattdessen hockt er nun in einem New Yorker Szenelokal fest und muss sich mit einer oberflächlichen Skandalnudel auseinandersetzen. Doch im Laufe des Abends ergibt sich ein Gespräch auf Augenhöhe zwischen den beiden, bei welchem die Rollen mehr als nur einmal getauscht werden...
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