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Horridus
147 Kritiken
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5,0
Veröffentlicht am 30. März 2026
Ich finde Prometheus und Alien: Covenant sind die besten Alien Filme überhaupt und zwar wegen dieser philosophischen, düsteren, fremdartigen und unheimlichen Atmosphäre. Ausserdem ist die Filmmusik die beste dieser Filmreihe. Und vor allem mag ich die viele Technik in all ihren Details und dazu passend ist der Surround Sound richtig gut gelungen. Alleine die enormen, beeindruckend kräftigen Bässe ganz am Anfang des Films, die übrigens auf der Blu-Ray deutlich besser rüber kommen. Es ist eben dieses Gesamtpaket aus Sounddesign + Technik + fremde Welt + Atmosphäre. Also für mich ist es immer wieder ein audiovisuelles Erlebnis mit richtig gutem Surround Sound. Klar stört auch mich die oft dümliche Verhaltensweise der Personen aber die Filme sind audiovisuell extrem durchdacht und deren Verhalten wird dadurch letztlich in den Hintergrund gedrängt.
Ein sehr gutes Prequel der Alien Reihe welches Türen für eine Vorgeschichte der Aliens aufmacht. Die im Film dargestellten Kreaturen sind ganz nett und der Film ist durchgehend atmosphärisch und hat wunderschöne Aufnahmen. Die Cinematographie in dem Film ist wirklich atemberaubend. Die Frage nach dem Sinn des Lebens und der Existenz die hier aufgemacht wird ist zwar interessant und teils gut umgesetzt, allerdings stützt sich der Film auch in vielen anderen Bereichen auf den zweiten Teil, der leider nicht mehr so gut war.
Insgesamt ein spannender Horror Film mit grotesken Szenen die Alien typisch eklig sind und einer interessanten Story. Bleibt am Ende jedoch sitzten, es gibt noch eine kleine aber feine Post Credit Scene.
Der Film ist einfach nur genial - von der ersten Sekunde bis zum Schluß. Prometheus ist für Fans des Alien-Universums ein grandioses Prequel (für Fans der Pre-Astronautik und von Erich von Däniken sogar eine Offenbarung) das eine sehr gut durchdachte Story bietet und sehr intelligent mit viel Liebe zum Detail produziert wurde. Da liegt aber auch gleichzeitig der Nachteil für einige, nämlich das er eben eine gewisse Intelligenz vom Zuschauer beansprucht und „nachgeborene“ Popcorn-Hurra-Knall-BumBum-Casual-Kinogänger die mit den ersten beiden Teilen bzw. diesem Thema nicht vertraut sind oder eben noch nie ein Buch von Erich v. Däniken (oder überhaupt mal ein Buch) in der Hand hatten diesen Film einfach nur #§€%@& finden weil er sie intellektuell überfordert. (Wer Filme bevorzugt in dem Vin Diesel gezielt mit seinem Auto in ein Flugzeug rein fliegt wird mit Prometheus nichts anfangen können, aber jedem das Seine.) Der Nachfolger „Alien: Convenant“ geht dann leider wieder in diese Richtung und büßt die ganze geniale Mystik die hier erschaffen wurde wieder ein. „Prometheus“ ist mehr als nur ein weiterer Alien-Teil weil er sich gleichzeitig dem Thema der Pre-Astronautik, den ganzen Theorien der „Ancient Alien“ Dokureihe und jedem der Fan von Erich Däniken und seinen Büchern ist ein Gesicht gibt, fantastische Bilder und eine Vorstellung abliefert wie es gewesen sein könnte und wie die möglichen Götter (Konstrukteure) aussehen könnten. Ich finde man hätte den Stil und die Machart von diesem Film beibehalten sollen weil er in seiner Geschichte und seinem Thema einzigartig ist.
Der Film ist mal ein Prequel dazu noch ein besonders gutes Prequel. Man hat eine spannende und interessante Story und einen ziemlich guten Cast auch wenn die Nebenfiguren schwach sind. Die Action ist cool und die Optik ist grandios. Das neue Alien der Deacon sieht ziemlich cool aus. (Aber nicht so cool wie die in den ersten 3 Teilen). Auch die Effekte und der Sound sind stark. Für mich ist es Platz 3 der Reihe.
Insgesamt ist es ein sehr guter Film mit einer grandiosen Optik, einem tollen Cast und einer interessanten Story.
Die Anfänge von Alien finde ich sehr interessant! Nur hätte ich sie mir so nicht gewünscht beziehungsweise vorgestellt. Die ganzen Alien Filme legen einen guten Grundstein um eine passende Vorgeschichte dazu zu erzählen doch dieser Film konnte mich leider wirklich nicht so davon überzeugen. Das Schauspiel, die Musik und die Bilder sind ja alle ganz gut doch die Story lässt zu wünschen übrig. Ich hoffe das es bei Romulus besser wird.
Das *Alien*-Prequel setzt auf altbewährte Zutaten, die berühmte HR-Giger-Optik und eine toughe Hauptdarstellerin - was bestens funktioniert. Ein Highlight ist Fassbender als Android, der seinem Kult-Kollegen Bishop aus *Aliens - Die Rückkehr* alle Ehre macht.
Was Episode 1 bis 3 für „Star Wars“ oder „X-Men – First Class“ für die "X-Men"-Filme waren, ist „Prometheus“ für die „Alien“-Saga. Dabei konnte dieses extrem spannende Prequel sogar an die dichte Atmosphäre des ersten „Alien“-Teils anknüpfen. Und tatsächlich stammten die charakteristischen Designs wieder von H.R. Giger. Die schwarzen geschlängelten Verzierungen an den Wänden des u-förmigen Raumschiffs waren überwältigend und stellten zusammen mit den übrigen gigantischen Sets die eigentlichen Schauspieler/innen in den Schatten. Punkten konnte der Film bei mir auch, weil viele offene Fragen aus dem ersten „Alien“-Film beantwortet wurden (z.B. Wayland Industries, abgestürztes u-förmiges Raumschiff, der seltsame Stuhl mit sitzendem Wesen oder die Herkunft des Funksignals, das die Nostromo auffängt). Endlich erfährt man auch, warum es die Aliens überhaupt gibt, was sie eigentlich sollen und warum sie auf dem Planeten leben. „Prometheus“ lässt die komplette Alien-Saga in einem ganz neuen Licht erscheinen. Absolut sehenswerter Film des Jahres!
Es ist eine Rückkehr in das Genre, die Regisseur Ridley Scott den Durchbruch in Hollywood verschaffte: Science-Fiction. Mit Alien und Blade Runner schuf der britische Filmemacher zwei Filme, die sich als wegweisend herausstellen sollten und bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben. Dass sich Scott mit 'Prometheus' dann aber ausgerechnet an eine Art (Pseudo-) Prequel von 'Alien' heranwagen sollte, erstaunte so manchen Kino-Fan und weckte damit automatisch kaum zu erfüllende Erwartungen! Tatsächlich verneinte Scott eine sehr lange Zeit, dass es sich bei 'Prometheus' überhaupt um eine Fort- bzw. Vorsetzung der Ereignisse von 'Alien' handelt - und wenn man es genau nimmt, dann ist das auch wahr. Vielmehr geht es hier um die Frage, wer der mysteriöse (sogenannte) Space-Jockey im inneren des Alien-Raumschiffs war und in welchem Zusammenhang dieser mit der kaum bezwingbaren Alien-Rasse steht.
Stattdessen geht man einen gewaltigen Schritt in die andere Richtung und stellt hier fundamentale Fragen, die in einem Mainstream-Blockbuster normalerweise keinen Platz haben: Wer hat uns erschaffen? Gibt es einen Gott? Was ist der Sinn des Lebens? Dass ausgerechnet ein Wissenschaftsteam diesen Fragen in weit entfernten Regionen des Universums nachgeht und dabei auf Informationen stösst, die die Menschheit in ihrem Glauben nicht nur in den Grundpfeilern erschüttern, sondern sogar ihren Untergang heraufbeschwören könnte, ist interessanterweise der wahre Horror, den 'Prometheus' ausstrahlt - und nicht derjenige, der von den auch in diesem Film in Erscheinung tretenden Monstern ausgeht. In welchem Zusammenhang die Schöpfer mit der uns bekannten Alien Rasse steht, kann indessen nur vermutet werden - aber die DNS ist zumindest gepflanzt worden und damit dürfen auch die Spekulationen beginnen!
Als begeisterter, leidenschaftlicher Fan der vierteiligen Alien Saga, die 1979 mit dem Film Alien - das unheimliche Wesen aus einer anderen Welt von Ridley Scott ihren Anfang nahm - war ich natürlich sehr gespannt auf den Film Prometheus. Wieder gedreht von Ridley Scott ist die Handlung des Films auf der Zeitleiste vor dem ersten Teil der Alien Saga angesiedelt und soll wohl die Vorgeschichte der Ereignisse beleuchten, die in besagtem ersten Alien Kracher von 1979 zum Untergang des Raumschiffes Nostromo inklusive seiner Besatzung führten.
Das ist auch ganz formidabel gelungen.
Es wurde eine namhafte Schauspieler-Crew zusammengestellt. Noomi Rapace als Wissenschaftlerin Elizabeth Shaw leitet im Weltall die Suche nach den Ursprüngen menschlichen Lebens, Michael Fassbender als dämonisch durchtriebener Roboter David gibt eine Glanzvorstellung, Idris Elba tritt als bärbeißiger Käptn der Prometheus auf. Guy Pearce und Charlize Theron als Geldgeber der Mission ergänzen das Ensemble.
Die Story ist ganz interessant und gewinnt der Alien Saga ein paar neue Aspekte ab. Die Crew ist im Weltall auf der Suche nach den Konstrukteuren der Menschheit. Höhlenzeichnungen auf der Erde machen sie Glauben, dass es diese Konstrukteure tatsächlich gibt.
Auf irgendeinem abgelegenen Mond wird die Crew der Prometheus schließlich fündig. Sie finden tatsächlich die Konstrukteure, von denen allerdings nur ein Individuum im Hyperschlaf überlebt hat. Alle anderen sind durch irgendetwas Schreckliches zu Tode gekommen. Die Waffe, ein Virus, das augenscheinlich gegen die Menschen zum Einsatz kommen sollte, - warum erfahren wir nicht - wendet sich auch gegen die Konstrukteure und vernichtet diese auf grausame Weise.
Und hier sind wir dann wieder bei Alien gelandet. Parasitäre Wesen befallen den Wirt, nutzen ihn, um zu hochaggressiven Lebewesen zu mutieren und beginnen stante pede ihren erbarmungslosen Vernichtungsfeldzug gegen alles und jeden.
Ab diesem Zeitpunkt wird wie gehabt nicht mehr subtil gekleckert sondern richtig rangeklotzt. Friedlich im Schlaf stirbt die Crew der Prometheus jedenfalls nicht. Das Ganze ist ab hier ganz spannend anzusehen, technisch hochwertig, wie man es aus Ridley Scott Filmen kennt, aber nicht wirklich neu.
Der Film endet mit den Worten “Hier spricht Elizabeth Shaw, die letzte Überlebende der Prometheus”. Wie endete noch mal Alien? “Hier spricht Ellen Ripley, die letzte Überlebende der Nostromo”. Nicht nur aufgrund der Wortwahl eine Duplizität der Ereignisse. Alles schon mal gesehen. Aber wie schon in Alien bleibt auch hier kein Auge trocken, kein Organ an seinem Platz, kein Fingernagel wird nicht angekaut.
Spannend, Brutal, Finster, Gnadenlos. Gut. Horror Science Fiction Kino per Excellence.