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    "Es ist nicht mehr cool ein Hater zu sein": Deshalb hat "Twilight"-Star Robert Pattinson seine Meinung zum Fantasy-Franchise geändert
    Joana Müller
    Joana Müller
    -Redakteurin
    Von bildgewaltigen Fantasy-Blockbustern über ruhige Indie-Dramen bis hin zu trashigen RomComs kann sich Joana für alles begeistern - außer Horrorfilme.

    Dass Robert Pattinson für die „Twilight”-Saga, die ihn weltberühmt machte, in der Vergangenheit nur wenig gute Worte übrighatte, ist kein Geheimnis. Über die Jahre hat der Schauspieler jedoch seine Meinung dazu geändert.

    SND / Summit Entertainment

    Mit den fünf Filmen der „Twilight”-Saga wurden Robert Pattinson und Kristen Stewart zwischen 2008 und 2012 zu Weltstars und spielten sich als unsterblicher Vampir Edward Cullen und menschliche Bella Swan in Millionen von Teenager-Herzen. Während das Franchise insgesamt rund 5,28 Milliarden US-Dollar an den weltweiten Kinokassen einnahm, hatten die beiden Mega-Stars tatsächlich nur wenig Gutes über die Fantasy-Reihe zu sagen.

    So bezeichnete Robert Pattinson die romantisch anmutende Geschichte um Edward und Bella in der Vergangenheit mehrfach als „ekelhaft” und „schräg”. In einem Interview mit Moviefone (via Fox News) erklärte er im Jahr 2012 dazu, dass er das Franchise aus Prinzip hassen würde, wenn er nicht daran beteiligt gewesen wäre: „Ich bin eine verurteilende und zynische Person, die es aus Prinzip hassen würde, ohne irgendwas davon gesehen zu haben. Ich bin einfach ein schlechter Mensch.”

    Für Robert Pattinson ist "haten" aus der Mode gekommen

    Über die Jahre hat Robert Pattinson seine Meinung zum Thema „Twilight” jedoch zumindest teilweise geändert. Denn im gemeinsamen Interview mit Co-Star Zoe Kravitz zur Comic-Verfilmung „The Batman” im Jahr 2022 erklärte er gegenüber People, dass eine sinnlose Abneigung für das Fantasy-Franchise einfach nur noch uncool wäre: „Es ist noch nicht mal mehr cool ein Hater zu sein. Das ist so 2010.”

    Auch wenn man Pattinson hier zustimmen mag und Hassverbreitung niemals die Lösung ist, ist berechtigte Kritik an bestimmten Filmen doch durchaus angebracht – und da kann sich auch die „Twilight”-Saga nicht von entziehen. So finden sich in den Filmen doch zahlreiche Elemente, die Pattinsons Entscheidung die Geschichte als „seltsam” zu bezeichnen, vollkommen rechtfertigen.

    Aus einem ähnlichen Grund ergriff auch „Priscilla”-Regisseurin Sofia Coppola die Flucht vor einer Beteiligung am Franchise, nachdem sie für die Regie von „Breaking Dawn” im Gespräch war. Vor allem die Storyline um Werwolf Jacob und seine Prägung auf Edwards und Bellas kindliche Tochter Renesmée sorgte bei der Regisseurin für den von Pattinson verwendeten Ausdruck „seltsam”.

    Dennoch ist es schön zu hören, dass Robert Pattinson mit seiner Vergangenheit offenbar Frieden geschlossen und sich von der Rolle Edward emanzipiert hat. Wir können den Schauspieler so als nächstes in dem Sci-Fi-Thriller „Mickey 17” unter der Regie von „Parasite”-Macher Bong Joon-Ho wiedersehen. Während der Streifen ursprünglich am 28. März 2024 hätte starten sollen, wurde dieser erst kürzlich verschoben und erwartet uns nun womöglich im Sommer dieses Jahres.

    Länger warten auf Robert Pattinson im Weltall: Eines der meist erwarteten Sci-Fi-Abenteuer des Jahres wurde verschoben

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