Statt in Filmen wie „Red Notice“, „Jungle Cruise“ und „Red One“ bekommen Fans von Dwayne Johnson den Superstar demnächst in einigen ziemlich anderen Rollen zu sehen. Abgedreht ist bereits sein Part als an Drogen zugrunde gehender Kampfsportler in „The Smashing Machine“, lose geplant ist eine Zusammenarbeit mit Martin Scorsese und konkret vor der Brust hat der Ex-Wrestler den Film „Breakthrough“.
Den macht er – wie zuvor schon „The Smashing Machine“ – gemeinsam mit der Indie-Filmschmiede A24 (u.a. „Everything Everywhere All At Once“, „Midsommar“). In dem zur Jahrtausendwende spielenden Psycho-Thriller verkörpert Johnson einen fragwürdigen Motivationsguru, der mit manipulativen Methoden junge Menschen verführt. Auch ein Mann gerät in seine Fänge, doch muss nach und nach erkennen, dass sich hinter der mitreißenden Ausstrahlung seines Gurus eine sehr dunkle Seite verbirgt.
Johnson schwärmt von einer Figur, die er aus den Angeln heben kann
Auf Instagram teilte Johnson nun seine Vorfreude auf das Projekt: „Ich war sehr hungrig auf (und dankbar für) so eine Herausforderung. Die Geschichte ist ein tiefer, düsterer psychologischer Tauchgang in die Kultur der Motivationsgurus und der Seelen, die ihren höheren Lebenszweck finden wollen. Es ist eine Figur, die ich versuchen kann, aus den Angeln zu heben. Und vielleicht aufzureißen“, schreibt er auf der Social-Media-Plattform.
Noch unbekannt ist, wer bei „Breakthrough“ an der Seite von Dwayne Johnson die Hauptrolle des jungen Manns verkörpern wird, der aus den Fängen des Gurus entkommen will. Zudem wissen wir noch nicht, wer Regie führen wird.
Dwayne Johnson als Bösewicht – das kennen wir fast gar nicht
Fans des Schauspielers dürften hoffen, dass es schnell vorangeht. Schließlich ist es eine absolute Seltenheit, den Star als richtigen Bösewicht zu sehen. Bislang waren solche Rollen meist von einem Twist bekleidet. Den Comic-Antihelden „Black Adam“ machte er zur Hauptfigur. Zu Beginn seiner Karriere war er als Scorpion King in „Die Mumie kehrt zurück“ zwar mal wirklich der Antagonist, doch im Spin-off „The Scorpion King“ wurde der dann doch der Held seiner eigenen Geschichte. Ein Part wie in „Pain & Gain“ ist die Ausnahme.
Noch ist zudem nicht klar, wann „Breakthrough“ erscheint. Bei „The Smashing Machine“ sind wir schon etwas schlauer. Zumindest in den USA soll das auf einer wahren Geschichte basierende Sport-Drama im Herbst 2025 in die Kinos kommen. Für Deutschland haben wir noch keinen konkreten Termin. Hier ist aber schon mal ein erster Trailer: