Nach dem Aus von "Saw 11": Endlich neue Hoffnung für die Fans – übernehmen jetzt die Macher von "Insidious" und "Paranormal Activity"?
Julius Vietzen
Julius Vietzen
-Senior-Redakteur
Julius hat damals beim Jobben in einer Videothek so ziemlich jeden Horrorfilm gesehen, den es dort gab, und dabei einige Perlen entdeckt – von "Splinter" über "Triangle" bis "Fragiles".

Gerade war es mit „Saw“ wieder bergauf gegangen, da wurde kürzlich das Aus von „Saw 11“ bekannt. Nun gibt es aber wieder Hoffnung für alle Fans des Folterhorror-Franchise: Blumhouse und „Saw“-Erfinder James Wan planen, die Rechte zu übernehmen...

Lionsgate

Das hatte man so auch noch nicht alle Tage erlebt: Nachdem es mit der „Saw“-Reihe lange Zeit hauptsächlich bergab gegangen war, hatte es dank „Saw X“ alias „Saw 10“ im November 2023 endlich wieder Aufschwung gegeben – und dazu ein hervorragendes Einspielergebnis von 125 Millionen Dollar weltweit (bei einem Budget von gerade mal 13 Millionen Dollar). Dementsprechend war „Saw 11“ schnell beschlossene Sache – doch Anfang 2025 wurde dann bekannt, dass dieses Projekt im Sand verlaufen war.

Es habe seit Monaten „null Fortschritt“ gegeben, berichtete Drehbuchautor Patrick Melton damals. Ebenso wenig habe er von den Verantwortlichen gehört, die sich offenbar nicht mit Studio Lionsgate einig wurden. Doch nun gibt es wieder neue Hoffnung für einen elften „Saw“-Film – und dafür ist der Mann verantwortlich, der das Franchise anno 2004 überhaupt erst in die Wege leitete: James Wan.

James Wan & Blumhouse übernehmen "Saw"-Rechte

Wie das US-Branchenmagazin Deadline zuerst berichtete, befindet sich die für zahllose Horrorfilme bekannte und berühmte Produktionsfirma Blumhouse kurz davor, die Rechte am „Saw“-Franchise von der bisherigen Produktionsfirma Twisted Pictures zu übernehmen. Laut dem bestens vernetzten Hollywood-Insider Jeff Sneider zahlt Blumhouse dafür übrigens mehr als 90 Millionen Dollar. Damit würden Blumhouse dann 50 Prozent der Rechte gehören, die andere Hälfte hält Studio Lionsgate, das die „Saw“-Filme ins Kino bringt.

Falls euch der Name Blumhouse bekannt vorkommt, ist das kein Wunder. Denn Blumhouse steht wie wohl kaum ein anderer Name für supererfolgreiche (und oftmals auch wirklich gute) Horrorfilme, darunter „Paranormal Activity“, „Insidious“, „Sinister“, „The Purge“, „Split“, „Get Out“, „Happy Deathday“, „Freaky“, „Der Unsichtbare“, „The Black Phone“, „M3GAN“, „Five Nights at Freddy's“ und die neuen „Halloween“-Filme.

Und falls ihr euch fragt, wo jetzt James Wan ins Spiel kommt: Dessen Produktionsfirma Atomic Monster ist im Januar 2024 mit Blumhouse fusioniert, so dass dort jetzt die Grusel-Großmeister Wan und Jason Blum gemeinsame Sache machen (wir berichteten).

Kommt jetzt doch noch "Saw 11"?

Wie Deadline und andere Branchenmagazine übereinstimmend berichten, sind bislang keine konkreten Pläne für weitere „Saw“-Filme bekannt. Es ist jedoch fest davon auszugehen, dass Blumhouse die Rechte an der Folterhorror-Reihe nicht aus Jux und Tollerei übernimmt, sondern weil man schon Ideen hat, wie man das Franchise wieder auf Kurs bringen will.

Wir könnten uns sogar vorstellen, dass James Wan selbst wieder eine etwas aktivere Rolle einnimmt. Nachdem er den ersten „Saw“ noch geschrieben und inszeniert hatte, war er danach nämlich nur noch als Ausführender Produzent beteiligt, was bei Filmen zumeist eine sehr kleine kreative Rolle bedeutet. Genaueres erfahrt ihr dann natürlich hier bei FILMSTARTS.de.

Übrigens bekommt der oben erwähnte „M3GAN“ am 26. Juni 2025 eine Fortsetzung mit dem Titel „M3GAN 2.0“. Hier ist der deutsche Trailer:

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