"Ich bin sehr froh, weiterziehen zu können": "Star Wars"-Regisseur möchte nicht mehr zum Sci-Fi-Franchise zurückkehren
Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
Stefan ist mit "Star Trek" aufgewachsen und liebt insbesondere die Crew um Captain Jean-Luc Picard. Kubricks Meisterwerk "2001: Odyssee im Weltraum" gehört zu seinen Lieblingsfilmen. Doch auch heute ist das Sci-Fi-Kino lebendig, was Filme wie "Under the Skin" oder "Ad Astra" beweisen

„Rogue One: A Star Wars Story“ hat sich im Laufe der Jahre zu einem Fan-Favoriten entwickelt. In einem Interview hat Regisseur Gareth Edwards jetzt durchscheinen lassen, dass er in Zukunft nicht noch einmal zum Franchise zurückkehren möchte.

An den internationalen Kinokassen konnte „Rogue One: A Star Wars Story“ Ende 2016 über eine Milliarde Dollar in die Kasse spülen – und das, obwohl hier eine eigenständige Geschichte aus dem „Star Wars“-Kosmos mit neuen Figuren erzählt wurde. Im Laufe der Jahre scheint das Sci-Fi-Abenteuer in der Gunst vieler Fans noch einmal ein ganzes Stück nach oben geklettert zu sein – was einerseits an der vorherrschenden Enttäuschung über „Star Wars 7 – 9“ liegen mag und zum anderen daran, dass „Rogue One“ mit der Disney+-Produktion „Andor“ um eine stimmige Vorgeschichte erweitert wurde.

Natürlich hoffen da viele „Star Wars“-Ultras, dass „Rogue One: A Star Wars Story“-Regisseur Gareth Edwards irgendwann in den Science-Fiction-Kosmos zurückkehrt und ein weiteres Abenteuer aus einer weit, weit entfernten Galaxis inszeniert. Doch anscheinend hat Edwards an dieser Idee überhaupt kein Interesse.

Kein Interesse an einem neuen "Star Wars"-Film

In einem Interview mit Business Insider wurde der Regisseur auch auf seine „Star Wars“-Vergangenheit angesprochen – und natürlich kam auch die Frage auf, ob er sich denn vorstellen könne, noch einen weiteren Star Wars-Film zu drehen. Die Antwort von Gareth Edwards fiel dabei recht eindeutig aus: „Ich bin sehr froh, weiterziehen zu können.“

Zudem erzählte der Filmemacher auch, welche Faktoren bei ihm in der Entwicklung von „Rogue One: A Star Wars Story“ eine Rolle spielten. Gerade die „Langlebigkeit“ hatte für ihn oberste Priorität:

„Was man bei der Produktion anderer Filme im Hinterkopf behalten muss, ist, dass es nicht darum geht, wie die Leute am Tag der Veröffentlichung darüber denken, sondern wie sie in 10 oder 20 Jahren darüber denken. Wenn man einen Film dreht, lebt man mindestens ein Jahr in der Zukunft und versucht sich vorzustellen, wie es sein wird, wie all diese Entscheidungen, die man trifft, in einem Jahr aussehen werden, wenn der Film veröffentlicht wird, und was das Publikum denken wird.“

Und anscheinend hat er in diesem Punkt alles richtig gemacht, denn kurz vor seinem 10-jährigen Jubiläum erfreut sich „Rogue One: A Star Wars Story“ noch immer größter Beliebtheit bei den Fans. Wer jetzt gerne mal wieder einen neuen Film von Gareth Edwards sehen möchte, der kann einfach ab dem 2. Juli 2025 das Kino aufsuchen und ein Ticket für „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ lösen. Wir hatten übrigens bereits die Möglichkeit, mit dem Filmemacher zu dessen prähistorischen Ausflug zu sprechen:

"Der T-Rex wurde von David Copperfield trainiert": Das große FILMSTARTS-Interview mit "Jurassic World: Die Wiedergeburt"-Regisseur Gareth Edwards

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