Edward Zwick gilt in Hollywood seit jeher als äußerst versierter Handwerker. Werke wie „Glory“, „Blood Diamond“ oder „Last Samurai“ zeichnen sich durch wuchtige Bilder und große Emotionen aus, richteten sich stets an ein breites Publikum und konnten mitunter auch im Oscar-Rennen hin und wieder mitmischen.
Nun kehrt Zwick mit seinem neuen Projekt einmal mehr in ein historisches Setting zurück: Wie offiziell bekannt gegeben wurde, wird er „The Creed Of Violence“ verfilmen. Die Vorlage stammt von Boston Teran, dessen gleichnamiger Roman 2009 erschien und als moderner Western-Bestseller gilt.
Vor dem Hintergrund der mexikanischen Revolution erzählt das Buch von der ungewöhnlichen Beziehung zwischen einem Attentäter und einem jungen Regierungsagenten, die gemeinsam eine Reise durch eine von Gewalt, Korruption und Verrat geprägte Welt antreten.
Leonardo DiCaprio wurde vor Jahren mit dem Projekt in Verbindung gebracht
„The Creed Of Violence“ sorgte in Hollywood bereits mehrfach für Aufsehen. Schon früher gab es konkrete Pläne, den Roman zu adaptieren – mit Leonardo DiCaprio oder Christian Bale als Hauptdarsteller. Auch Daniel Craig hatte zusammen mit Regisseur Todd Field („Tar“) an einer eigenen Verfilmung gearbeitet. Wer die Hauptrollen in Zwicks Version übernehmen wird, steht derzeit noch nicht fest.
Die Erwartungen sind dennoch hoch, denn man erhofft sich, mit „The Creed Of Violence“ den Grundstein für eine mögliche Kino-Trilogie zu legen. Boston Teran selbst hat seinen Roman bereits fortgesetzt: Mit „The White Country“* und „Gardens Of Grief“* erweiterte er die Geschichte literarisch und beschäftigte sich dabei einmal mehr mit der moralischen Seele Amerikas, indem er politische und gesellschaftliche Konflikte der Gegenwart mit den Zuständen der Vergangenheit parallelisierte.
Übrigens: Einer der besten und härtesten Western aller Zeiten erscheint in bester Qualität für das Heimkino. Um welchen Film es sich dabei handelt, verraten wir im folgenden Artikel:
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