"Darauf habe ich keine Antwort": Dieses Detail in "Das Kanu des Manitu" ist selbst Bully entgangen
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Ob stilles Schmunzeln, leises Kichern oder lautes Lachen – Chantal ist ein echter Komödien-Fan. Von „Die nackte Kanone“ bis hin zu „Der Schuh des Manitu“ hat sie so ziemlich alles gesehen. „Fack ju Göhte“ hat sie allerdings traumatisiert: Zu oft sagte man ihr „Heul’ leise“.

Mit „Das Kanu des Manitu“ können wir nun die Fortsetzung von „Der Schuh des Manitu“ in den Kinos sehen. Darin verstecken sich wieder einige Anspielungen auf Kino- und Kulturphänomene – sowie ein Detail, von dem nicht einmal Herbig selbst wusste.

Mit fast zwölf Millionen verkauften Kino-Tickets ist die aus einer Sketch-Reihe der „Bullyparade“ hervorgegangene Komödie „Der Schuh des Manitu“ bis heute der erfolgreichste deutsche Film seit Beginn der offiziellen Zählungen im Jahr 1968. Wie es sich für eine Parodie gehört, werden darin zahlreiche Filmklassiker auf die Schippe genommen – neben den Karl-May-Verfilmungen etwa noch „James Bond“ oder „Indiana Jones“.

Auch im zweiten Teil, „Das Kanu des Manitu“, hat Regisseur Michael „Bully“ Herbig wieder zahlreiche Anspielungen auf andere Filme eingebaut. Darüber hinaus hat er es sich nicht nehmen lassen, sogar auf seine eigenen Werke zu verweisen. So zeigt sich etwa, dass die Komödie auch eine gewisse Verbindung zu „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“ hat.

Für Fans lohnt es sich also, genau hinzusehen, denn Bully hat in „Das Kanu des Manitu“ mehr als nur eine kleine Überraschung eingebaut. Im Film hat sich allerdings auch ein Detail versteckt, von dem nicht einmal der Regisseur selbst etwas wusste.

Das Kanu des Manitu
Das Kanu des Manitu
Starttermin 14. August 2025 | 1 Std. 28 Min.
Von Michael Bully Herbig
Mit Michael Bully Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian
User-Wertung
3,1
Filmstarts
3,5
Vorführungen (9)

Geheime Botschaft in "Das Kanu des Manitu"

Im Rahmen der Pressekonferenz in München mussten sich Michael „Bully“ Herbig und seine Kolleg*innen den neugierigen Fragen der anwesenden Medien stellen. Dabei ging es nicht nur um die großen Themen des neuen Films, sondern auch um ein kleines, aber feines Detail, das einem besonders aufmerksamen Journalisten ins Auge gefallen war.

Achtung, Mini-Spoiler: In einer Szene versammelt sich die Verbrecherbande in einer Kirche, da ihr eigentliches Vereinsheim derzeit renoviert wird. Während der Boss, gespielt von Jessica Schwarz, ihren Plan noch einmal erklärt, ist im Hintergrund eine Art Tafel zu sehen. Darauf steht ganz oben das Wort „Hymns“ („Hymnen“ bzw. „Lieder“) und darunter die Zahlen 809, 275 und 431 – Verweise auf Liednummern aus dem katholischen Gotteslob.

Der Journalist wollte nun wissen, mit welcher Absicht Herbig gerade diese Lieder ausgewählt habe. Doch die Frage sorgte beim Regisseur für Verwirrung. Mit großen Augen wandte er sich an seine Sitznachbarn Christian Tramitz und Rick Kavanian und rief scherzhaft: „Rick, hol mich hier raus!“ Schließlich musste er zugeben: „Da hat mir das Szenenbild ein Ei gelegt, würde ich jetzt mal sagen. Darauf habe ich keine Antwort.“

Kurz darauf drehte er den Spieß jedoch um. Bully fragte den Journalisten, ob ihm neben diesem unbeabsichtigten Detail auch jenes aufgefallen sei, das er tatsächlich bewusst in „Das Kanu des Manitu“ eingebaut hatte. Die Antwort lautete: Nein. Habt ihr es vielleicht auch verpasst? Lest im folgenden Artikel, worum es sich dabei handelt:

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