Der November. Grau in grau. Idealer Zeitpunkt, um sich im Lichtspielhaus in fantastische und farbenfrohe Welten zu stürzen. So dachten wohl viele Kinogänger*innen in Deutschland und haben dem Fantasy-Spektakel „Wicked: Teil 2“ ein fantastisches Startwochenende beschert. Insgesamt wurden für den zweiten Part der Musical-Adaption 285.000 Tickets gelöst. Damit startet die Fortsetzung noch einmal stärker als der erste Teil, der am Startwochenende 215.000 Menschen in die Säle locken konnte.
Es muss jedoch beachtet werden, dass „Wicked: Teil 2“ anders als sein Vorgänger schon Mittwoch-Abend in den Bewegtbildtempeln des Landes gestartet ist. Hier sind bereits 55.000 Karten über die Tresen gewandert. Doch selbst wenn man diese von den Wochenend-Zahlen abzieht, liegt die Fortsetzung mit 230.000 Besucher*innen noch immer knapp vor „Wicked“.
Übrigens ist der international als „Wicked: For Good“ bekannte Hit nicht nur in Deutschland gut gestartet, sondern bezaubert aktuell das Publikum rund um den Globus. In den USA konnte das Musical in den ersten Tagen nach Start (hier erst der 21. November 2025) bereits 150 Millionen US-Dollar einspielen. Weltweit hat das Sequel damit schon nach wenigen Tagen über 226 Millionen US-Dollar in die Kassen gespült – und ist damit auf dem besten Wege, sich zu einem der größten Kino-Hits 2025 zu entwickeln.
Magische Kino-Wochen
Auf Platz 2 der deutschen Kinocharts konnte sich mit ebenfalls starken 90.000 Tickets „Die Unfassbaren 3 – Now You See Me“ behaupten, womit der neuste Teil der Magier-Heist-Reihe schon jetzt deutlich vor seinem direkten Vorgänger im gleichen Zeitraum liegt. Bronze geht an den rothaarigen Kult-Kobold Pumuckl, der mit „Pumuckl und das große Missverständnis“ weitere 75.000 Fans in die Kinos bringen konnte – und noch gute Chancen hat, die Besucher-Million zu knacken. Damit wäre dann auch der Titel des erfolgreichsten Pumuckl-Films nicht mehr fern. Diesen hält aktuell noch „Meister Eder und Pumuckl“, der 1982 auf 1,07 Millionen Zuschauer*innen kam.
Die Top 5 werden von „Paw Patrol - Rubbles Weihnachtswunsch“ mit knapp 57.500 verkauften Tickets und „Die Schule der magischen Tiere 4“ beschlossen. Für das Fantasy-Abenteuer wurden weitere 47.500 Karten gelöst (insgesamt 2,83 Millionen Besucher*innen), wodurch der neuste Franchise-Eintrag seinen vierten Platz in den deutschen Jahrescharts weiter festigt – und sogar noch die Chance hat, die 3-Millionen-Marke zu durchbrechen.
"The Running Man" geht bereits die Puste aus
Steil bergab geht es hingegen mit „Predator: Badlands“ (33.000 Tickets) und „The Running Man“ (34.000 Tickets). Während der neuste Teil der „Predator“-Reihe bereits in der dritten Woche für Action sorgt und weltweit immerhin 160 Millionen Dollar eingespielt hat, entwickelt sich „The Running Man“ zum fußlahmen Flop. Gerade einmal 48,5 Millionen konnte Edgar Wrights Sci-Fi-Remake bisher global in die Kassen spülen. Bei einem geschätzten Budget von 110 Millionen Dollar natürlich viel zu wenig.
Eine schöne Nachricht noch zum Abschluss: „Das Kanu des Manitu“ hat weitere 31.500 Menschen vor die Leinwand gelockt und damit endlich dieses WE die 5-Millionen-Marke durchbrochen. Inzwischen gibt es auch einen Heimkino-Starttermin für die Komödie. Wer mehr darüber wissen will, klickt hier:
"Das Kanu des Manitu" kommt endlich zu euch nach Hause – die Limited Edition ist ein Muss für alle Fans!