Nachdem uns James Cameron mit „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ 2009 den bis heute erfolgreichsten Film der Kinogeschichte präsentierte, mussten wir stolze 13 Jahre warten, bis es in „Avatar: The Way Of Water“ endlich weiterging. Im Nachhinein macht sich jene Wartezeit, die sich für Fans von Jake Sully, Neytiri und Co. wie eine halbe Ewigkeit anfühlte, allerdings bezahlt. Nicht nur setzte Teil 2 völlig neue visuelle Maßstäbe. Da „The Way Of Water“ gleich in einem Atemzug mit dem dritten Kapitel gedreht wurde, lässt bzw. ließ dieses nicht mehr so lange auf sich warten:
„Avatar: Fire And Ash“ startet am 17. Dezember 2025 im Kino – und damit „nur“ drei Jahre nach dem Vorgänger. In Sachen Laufzeit legt Teil 3 mit 210 Minuten sogar noch einmal einen drauf. Ob James Cameron aber auch inhaltlich sowie visuell noch das eine oder andere Ass aus dem Ärmel schütteln kann? Darauf lassen jetzt die ersten Kurzkritiken im Netz schließen – die äußerst positiv ausfallen…
"Genau dafür wurden Kinos gebaut"
Es ist unter anderem von einem „gewaltigen visuellen Spektakel, vor allem in 3D“ die Rede. Kritiker Michael Lee betont zudem das „immense World-Building“ in Anbetracht der neuen Na'vi-Stämme, die wir dieses Mal kennenlernen. Die Story möge zwar Schwächen haben, doch ihm zufolge werden die technischen Grenzen „auf unvorstellbare Weise“ gesprengt:
Auch Perri Nemiroff vom Collider „kommt noch immer nicht damit klar, wie magisch die ‚Avatar‘-Filme sind“. Sie sei auf Anhieb zurück in die Welt Pandoras gesogen worden.
Sean Tajipour sei zwar nie der allergrößte „Avatar“-Fan gewesen, doch auch er müsse zugeben, dass James Cameron sich mit „Fire And Ash“ einmal mehr als verlässlicher Lieferant des ultimativen Kino-Spektakels erweise, indem er „Effekte und Emotionen an einen neuen Höhepunkt bringt und neu definiert, wie sich ein echter Blockbuster anfühlt.“
Der Nerdtropolis-Autor spricht folgerichtig von einem dieser Filme, die man einfach auf der Leinwand erleben sollte. Das Franchise lege die Messlatte einmal mehr höher, während Cameron die Grenzen des Machbaren erneut verschiebe.
„Nach drei Filmen bietet James Cameron immer noch das gewisse Etwas, wodurch das Episch-Spektakuläre auch emotional wird“, so die unter anderem für Variety tätige Kritikerin Courtney Howard, die den Film als „mutig, brillant und in jeder Hinsicht fantastisch“ beschreibt. „Genau dafür wurden Kinos gebaut.“
Zur Einordnung jener Stimmen wollen wir an dieser Stelle allerdings kurz betonen, dass erste Reaktionen im Netz nicht selten euphorischer ausfallen als das letztendliche Presseecho. Es ist also durchaus möglich, dass die finalen Kritiken die obigen Meinungen nicht zu 100 Prozent widerspiegeln. Dass uns aber auch diesmal wieder ein bildgewaltiges Blockbuster-Epos erwartet, das uns für gute drei Stunden in eine faszinierende Welt entführt, scheint aber auch diesmal so sicher wie das Amen in der Kirche.
Übrigens: Ihr habt verschiedenste Möglichkeiten, euch bis zum Kinostart in etwas mehr als zwei Wochen auf „Fire And Water“ vorzubereiten. Auf Disney+* könnt ihr so nicht nur einen Rewatch der ersten beiden „Avatar“-Abenteuer auf die Watchlist packen, sondern mit „Fire And Water: Die Entstehung der Avatar Filme“ auch einen Blick hinter die Kulissen des Phänomens werfen. Im folgenden Artikel verraten wir euch außerdem, auf welche durchaus bedeutsame Änderung ihr euch im kommenden Film einstellen müsst:
James Cameron erklärt große Änderung in "Avatar 3: Fire And Ash": "Ich wollte die andere Seite sehen"*Bei diesem Link zu Disney+ handelt es sich um einen Affiliate-Link. Mit dem Abschluss eines Abos über diesen Link unterstützt ihr FILMSTARTS. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.