James Cameron erklärt große Änderung in "Avatar 3: Fire And Ash": "Ich wollte die andere Seite sehen"
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.

Mit „Avatar: Fire And Ash“ geht es am 17. Dezember 2025 zurück nach Pandora – wo uns nicht nur alte Bekannte, sondern auch ein bislang unbekanntes Na'vi-Volk erwartet. Sowie ein neuer Erzähler, der Jake Sullys (Sam Worthington) Erbe antritt.

Wie geht es mit Jake Sully, Neytiri und Co. weiter? Was hat es mit dem ominösen „Asche-Volk“ auf sich, das James Cameron bereits vor Jahren für den dritten Film seiner „Avatar“-Saga bestätigt hat? Und wie wird Teil 3 enden – wo doch auch schon die Drehbücher zu „Avatar 4“ (Kinostart: 19. Dezember 2029) und „Avatar 5“ (17. Dezember 2031) vorliegen? All das werden wir in knapp drei Wochen erfahren, wenn es Avatar 3: Fire And Ash“ ab dem 17. Dezember im Kino zu sehen gibt.

Natürlich wieder mit dabei sind Stephen Lang als Oberfiesling Colonel Quaritch, Sigourney Weaver als Kiri, Kate Winslet und Cliff Curtis als Wasser-Volk-Häuptlinge Ronal und Tonowari sowie natürlich Zoe Saldana als Neytiri und Sam Worthington als Jake Sully. Letzterer war als Protagonist in „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ und „Avatar: The Way Of Water“ der emotionale Dreh- und Angelpunkt der Geschichte – und fungierte deshalb auch nicht nur als Protagonist, sondern auch als Erzähler. In Teil 3 ändert sich das nun allerdings.

"Avatar 3": Darum ist Lo'ak der neue Erzähler

Bereits 2023 berichteten wir, dass uns dahingehend eine Änderung erwartet. Fast drei Jahre später steht diese tatsächlich ins Haus – und das auch aus gutem Grund, wie der „Titanic“- und „Terminator“-Macher kürzlich im Interview verraten hat.

„Er ist ein wunderbarer Erzähler. Da ist etwas sehr Gefühlvolles in [Britain Daltons] Stimme. Und ich wollte die andere Seite der Dynamik mit Jake sehen“, erklärt der „Avatar“-Dirigent, der allerdings andere Beweggründe hatte, Jake Sullys Nachkömmling Lo'ak ins Zentrum zu rücken. „Manchmal erfährt man mehr über eine Figur, wenn man sieht, wie andere sie wahrnehmen. [..] Lo'ak spricht viel über seinen Vater, und ich denke, auf diese Weise lernt man viel über Jake. Außerdem sieht man, wie sehr Lo'ak Jake ähnelt, vielleicht sogar ein bisschen zu sehr“, so James Cameron jetzt gegenüber Fandango.

Während der Regisseur bereits in Teil 2 zahlreiche Anknüpfungspunkte unterbrachte und beispielsweise mit visuellen Referenzen vermeintlich beiläufig eine ganz bewusste (und wichtige) Verbindung zum ersten Film schuf, umschifft er in „Fire And Ash“ mit dieser neuen Perspektive nun die Gefahr, sich zu sehr zu wiederholen. Ein smarter Move, um das bereits bestehende Worldbuilding zu festigen und gleichzeitig neue Wege zu gehen. Und die Marschroute für die Zukunft vorzugeben:

In „Avatar 4“ und „Avatar 5“ werden ebenfalls jeweils neue Erzähler*innen durch die Geschichte führen, das bestätigte James Cameron bereits vor einiger Zeit. Wer genau den Staffelstab dann übernehmen wird, ist allerdings noch offen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass als nächstes eine Figur an der Reihe sein wird, die in Teil 3 größere Bedeutung gewinnt. Wer das sein könnte, wird also vielleicht schon am 17. Dezember deutlich, wenn wohl auch das dritte Kapitel des Milliarden-Franchises traditionsgemäß die Massen in die Bewegtbildtempel locken wird.

Apropos Staffelstab: Es ist noch lange nicht gesagt, dass James Cameron auch die nächsten beiden Kapitel der Pandora-Saga inszenieren wird. Auch wenn das ursprünglich der Plan war, könne sich der Kanadier durchaus vorstellen, den Regiestuhl freizumachen (ähnlich wie einst auch schon bei „Alita: Battle Angel“). Es gibt bereits einen Plan B – wie ihr hier nachlesen könnt:

"Avatar 3": Floppt das Sci-Fi-Epos, zieht James Cameron bei "Avatar 4 & 5" den Stecker – aber er hat einen Plan B!

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