"Es gibt so viele talentiertere Schauspieler": Tom Hanks empfindet es als "Beleidigung", mit diesem Hollywood-Star verglichen zu werden
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Tom Hanks gehört seit mehreren Jahrzehnten zu Hollywoods absoluter Top-Liga – kein Wunder, hat er doch zwei Oscars gewonnen und in zahlreichen beliebten Filmen mitgespielt. Doch einen Vergleich verbittet sich der „Forrest Gump“-Star.

Universal Pictures

Tom Hanks zählt ohne Frage zu den ganz Großen in Hollywood. Nachdem er seine Karriere mit Komödien wie „Geschenkt ist noch zu teuer“ oder „Big“ begonnen hatte, überzeugte er ab Beginn der 1990er-Jahre auch in Charakterrollen – und wurde dafür prompt mit zwei aufeinanderfolgenden Oscar-Siegen belohnt (als Bester Hauptdarsteller in „Philadelphia“ und „Forrest Gump“). Zu seinen weiteren Erfolgen zählen moderne Klassiker wie „Schlaflos in Seattle“, „Der Soldat James Ryan“ oder „Cast Away - Verschollen“ sowie die mit „The Da Vinci Code - Sakrileg“ begonnene Robert-Langdon-Trilogie nach den Bestsellern von Dan Brown.

Es bietet sich also durchaus an, den 69-Jährigen – der sich durch seine oftmals warmherzig-bodenständigen Jedermann-Figuren zudem den Beinamen „America's Dad“ verdient hat – in eine Reihe zu stellen mit den zahlreichen Hollywood-Legenden vor ihm. Doch einen Vergleich verbittet sich Hanks: den mit James Stewart!

Darum möchte Tom Hanks nicht mit James Stewart verglichen werden

Der „Ist das Leben nicht schön?“- und „Vertigo“-Darsteller war zu seiner Zeit auf eine ganz ähnliche Art und Weise beliebt wie Hanks heute. Aus diesem Grund wurden die beiden Schauspieler immer wieder in einem Atemzug genannt. Doch Hanks findet diese Gegenüberstellung nach eigenen Aussagen sogar „beleidigend“ – wenn auch nicht für sich selbst!

In einem Interview mit Deseret News gab der „Toy Story“-Synchronsprecher zu Protokoll: „Ich schäme mich jedes Mal, wenn dieses Thema aufkommt. Jimmy [Stewart] war der Beste aller Zeiten. Uns beide zu vergleichen, ist wie eine Beleidigung für ihn, denn ehrlich gesagt habe ich großes Glück, überhaupt da zu sein, wo ich bin. Im direkten Vergleich bin ich nur irgendein Langweiler. [...] Ich fühle mich einfach unwohl, wenn ich über mich sprechen soll. Es gibt so viele talentiertere Schauspieler da draußen.“ (via Far Out Magazine)

Einen passenderen Vergleich würde Hanks übrigens in den deutlich unbekannteren Van Johnson („Die Caine war ihr Schicksal“) oder John Agar („Tarantula“) sehen. Am liebsten wäre es dem „Terminal“-Star aber wohl, er müsste sich mit derartigen Fragen überhaupt nicht auseinandersetzen und könnte einfach seinen Job machen.

Wenn ihr übrigens wissen wollt, welchen seiner Filme der Schauspieler selbst für sträflich unterschätzt und übersehen hält, dann lest auch den nachfolgenden Artikel:

"Er ist unglaublich wichtig für mich": Tom Hanks versteht nicht, warum niemand über einen seiner besten Filme spricht
facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren