„Street Trash“ gilt als Low-Budget-Klassiker des Body-Horrors, als legendäres Stück Splatter-Comedy sowie als einer der berühmtesten Vertreter der sogenannten „Melt Movies“ – in denen schmelzende Menschen für Grauen, aber auch für großen Spaß sorgen. Denn die herrlich matschigen Spezialeffekte wurden dabei in der Regel zwar für kleines Geld, dafür aber mit umso mehr Liebe zum Detail realisiert – und sind so auch Jahrzehnte später noch wunderbar eklig und charmant.
Der Film von J. Michael Muro, auf dessen Talent als Steadicam-Kameramann übrigens kein Geringerer als „Avatar“-Mastermind James Cameron unter anderen bei „Abyss“, „Terminator 2“ und „Titanic“ setzte, stand in Deutschland bis vor wenigen Jahren auf dem Index, darf mittlerweile aber komplett ungekürzt auf DVD und Blu-ray* verkauft werden. Die Fortsetzung im Geiste, die hinlänglich jedoch als Neuverfilmung tituliert wird, hatte es da nun ungleich leichter: Ohne große Ankündigung ist „Street Trash“ (2024) jetzt als Video-on-Demand erschienen – und kann ab sofort kostenpflichtig unter anderem bei Amazon Prime Video gestreamt werden!
Auch wir von FILMSTARTS staunten nicht schlecht, als wir den Film gerade eher zufällig bei Prime Video entdeckten. Wurde die Gore-Granate im Ausland bereits vor einiger Zeit auf DVD und Blu-ray veröffentlicht, warteten Fans hierzulande bis dato nämlich vergeblich auf eine dementsprechende Auswertung oder überhaupt auf eine Ankündigung. Wenigstens digital habt ihr nun die Möglichkeit, den Streifen von eurer Watchlist zu streichen.
Das erwartet euch in "Street Trash"
Während das Original bekannt für seine famos-schleimigen Make-up-Effekte ist, erwarten euch auch im neuen „Müll-Film“ dahingehend jede Menge ausufernde Momente. Das legt bereits der obige Trailer trotz der ansonsten eher modern-digitaler Optik nahe – und das kommt auch nicht von ungefähr. Regie führte schließlich nicht umsonst Ryan Kruger, der es auch schon in „Fried Barry“ deftig-saftig krachen ließ.
Gorehounds dürften hier jedenfalls auf ihre Kosten kommen. Während Presseecho und Publikumsstimmen gemischt ausfallen, werden bei Rotten Tomatoes, wo immerhin sechs von zehn Besprechungen positiv sind, so vor allem die fiesen Effekte im Geiste des Originals gelobt.
Der Schauplatz wurde diesmal von Brooklyn nach Johannesburg verlegt, ansonsten wandelt der Film inhaltlich auf altbekannten Pfaden. Denn die Regierung will das Stadtbild der südafrikanischen Metropole aufpolieren – und mit Hilfe eines tödlichen Giftes die obdachlose Bevölkerung beseitigen.
In den USA schnappte sich mit Cineverse übrigens jener Verleiher die Rechte an dem Film, der uns unter anderem auch schon „Terrifier 3“ bescherte – und auch die Veröffentlichung einer weiteren, in dieselbe Kerbe schlagenden Bad-Taste-Parade ermöglichte, die ihr seit kurzem ebenfalls streamen könnt:
*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.